Der Mann mit dem Koffer… Über das Wirken “unseres” Regionalbeauftragten.

Sonnenhut tut immer gut. In den Botanischen Gärten Langenhorns for free. Gegen Entgelt auch in der Apotheke.

Heute gibt es wieder einen schönen Artikel im Wochenblatt. Er berichtet uns von den ersten 100 Tagen in Amt und Würden des hiesigen Regionalbeauftragten.
Den können Sie ja schon mal lesen, dass vertreibt Ihnen ein wenig die Zeit, während ich am nächsten Beitrag schreibe. In dem erzähle ich Ihnen dann von der gestrigen Regionalversammlung. Da stand ja, nach mehr als einem Monat, endlich meine Eingabe an die Bezirksversammlung auf der Tagesordnung. Dabei war auch der Regionalbeauftragte, als Vertreter des Bezirksamtes.
Ich hab heute Vormittag eine Reihe von Telefonaten geführt, auch mit dem gestern anwesenden Pressevertreter, und was es zu hören gab, das will ich gern mit Ihnen teilen. Es ist bemerkenswert. In jeder Hinsicht. Und das sollten Sie schon wissen.
Aber erstmal geh ich noch auf den Markt. Sie dürfen sich auf einen kurzweiligen Artikel zur Guten Nacht vorfreuen. 😉
Jetzt nur soviel: “Demokratie ist lustig”.

Eigentore. Und Abschiedsgeschenke.

Man muss nicht die Eigentore anderer Leute schießen.

Goedemiddag! Dann wollnwer mal wieder, denn jeden Tag gibt es mehr gelbe Blätter an der Kirsche vor dem Fenster. Ich bin also mittendrin, in der Abschiedsvorstellung…

“Man muss nicht die Eigentore anderer Leute schießen” schrieb Herr Tietze, ein deutscher Aphoristiker, der mir bis heute früh noch unbekannt war.
Recht hat er! Das muss man nicht. Man hält einfach die Füße still und lässt die Anderen das ganz allein machen.
Kommen wir also jetzt einmal auf die Drucksache 21-1397 zu sprechen, die ich Ihnen eben schon einmal eingestellt hatte…

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Moin. Montag, der 28. September 2020

Heute Morgen am Heidberg. Jetzt sind alle auf dem Weg zu einer Menschenkette an die Binnenalster. Bericht folgt.

Moin. Ich bin gerade erst zurück vom Heidberg-Krankenhaus und werde mich jetzt erstmal aufwärmen, bevor hier die neue Woche mit alten Problemen und einem neuen Paukenschlag beginnt.
Heute Abend ist wieder eine Sitzung des Regionalausschusses – und einmal mehr bin ich nicht dazu eingeladen worden. Ich habe Ihnen viele Hinweise und Informationen zur Sitzungsöffentlichkeit im Allgemeinen, und dem Ausschluss der Öffentlichkeit “wg. Corona” im Besonderen gegeben.
Und ich zitiere noch einmal, jetzt mit viel Vergnügen, den Herrn Bezirksamtsleiter aus dem Abendblatt:
“Coronabedingt konnte die Öffentlichkeit nicht in der sonst üblichen Weise beteiligt werden. Daher konnten Anwohner auch nicht, wie gewohnt, an den Sitzungen des Regionalausschusses teilnehmen.”
Und während ich ein heißes Bad nehme und danach einen Tee trinke, können Sie sich die Drucksache 21-1397 aufrufen und lesen.
Sie wurde am 12.8. 2020 angelegt und am 1. September vom Hauptausschuss zustimmend zur Kenntnis genommen…
Und was das bedeutet, das schreibe ich später, wenn mir wieder warm ist – und Sie selbst schon einmal darüber nachgedacht haben.
Diese Drucksache ist das größte Geschenk, daß der Herr Bezirksamtsleiter uns allen hat machen können. Sie hat gravierende Folgen. Für ihn. Und für uns.
Für uns lass ich schon jetzt mal die Fanfaren erklingen …
Kommt, Freunde, gleich nomma. Classic Version. Eine Komposition von zeitloser Schönheit. 😉 .
Mit herzlichen Grüßen von ihrem Langenhörnchen.

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Heute ist Sonntag. Morgen streiken wir.

Auch das Hasenschaf ist solidarisch und morgen vor dem Klinikum Heidberg.


Moinsen. Himmel grau, keine Sonne, kein Wind, kein Regen. Für mich ein Ruhetag, die Krankenpflegekräfte arbeiten auch heute. Die im Frühjahr versprochene Prämie haben sie nicht bekommen. “Großzügig” versprach Herr Scholz auch Steuerfreiheit dafür. Und was bekamen die, die in den Krankenhäusern für uns Gesundheit und Leben riskierten, davon am Ende? Keinen einzigen Euro.
Den aber, Scholz sei Dank, steuerfrei…

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Ein langer Samstag. Der 26ste September 2020

Candidula unifasciata. Quendelschnecken in den Freiluft-Terrarien Langenhorns. Überall. Umsonst und draussen.

Moin.
Nein, Ruhe gibt es in der Freien Dachkammer Langenhorn immer noch nicht. Täglich kommt jetzt irgendwas in Sachen Tarpenbek in mein Postfach geflogen. Aber ich schrieb es schon: Ich loche und hefte nur noch ab. Ich habe ja doch alles schon so oft geschrieben. Und ich bin es leid, es immer und immer wieder zu tun, ohne das irgendeiner auch nur einmal auf den Inhalt einginge. Genug ist genug. Es ist zutiefst ermüdend….

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Abschied hängt in der Luft…

An der Kirsche vor meinem Fenster, da sind heute die ersten vier Blätter gelb geworden. Jetzt fängt er also an, so richtig, unser Abschied. Wenn das letzte Blatt vom Baum gefallen sein wird, dann ist unsere gemeinsame Zeit hier zu Ende…
Das hat mich gerade einen Moment lang wehmütig sein lassen, als ich aus dem Fenster blickte. Ein kräftiger Sturm – und sie ist schneller vorbei, als wir dachten…
Ich denk mir mal was Schönes aus, für diese letzte Zeit. Mir ist ja immer noch nach Komödie… Aber erst geh ich schlafen. Und lass mich in den Schlaf singen.

Öffentlichkeitsgrundsatz – ein hohes Gut.

Was haben Wege an der Tarpenbek und Regionalausschusssitzungen gemeinsam? Den Ausschluß der Öffentlichkeit.

Ich las gestern im Zusammenhang mit der TaLa folgenden Satz des Bezirksamtsleiters:

Auf Abendblatt-Anfrage sagt Werner- Boelz: „Coronabedingt konnte die Öffentlichkeit nicht in der sonst üblichen Weise beteiligt werden.“ Daher konnten Anwohner auch nicht, wie gewohnt, an den Sitzungen des Regionalausschusses teilnehmen. Dass die Anwohner nicht ausreichend informiert wurden, winkt sein Presseteam ab: „Die Bürger wurden durch die politischen Vertreter sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über die Baumaßnahmen informiert.“

Mit Geschenkschleife an die Börner, sowie die Initiativen “TaLa” und “WeLa”:

Zum Einstieg.
Hier ist noch eine Aufstellung, wie das in anderen Bundesländern gehandhabt wird…
Und was sagt der Innenminister? Das hier. Lesen Sie mal aufmerksam Abschnitt III.

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Rückblick. Und Gegenwarten. Von der Not der Pflegekräfte, die auch unsere ist.

Auch Pfleger Robbie braucht unsere Hilfe…

Ich lese zur Zeit oft in diesem Tagebuch. Heute früh stieß ich dabei auf meinen Beitrag vom 30. März 2020. Er ist sehr aktuell…

“Unzählige Krankenhäuser sind in diesem Land schon geschlossen worden und man war gerade dabei, die “Landschaft” noch weiter zu zertrümmern, als das Virus kam. Während man die Zahl junger und/oder unterbezahlter Ärzte in den vergangenen Jahrzehnten um 58 % erhöhte, (um für hohe Fallpauschalen auch unnötige Operationen durchführen zu können), senkte man die Zahl der Pflegekräfte im gleichem Zeitraum um 7 %. Nicht ohne sie vorher noch “auszusourcen” und die Gehälter zu drücken. Seither gibt es den schaurigen Begriff der “blutigen Entlassungen”…

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Mor…gähn. Freitag, 25.9.2020

Moinsen…6 Uhr, es ist stockenduster und sehr frisch… Ich bin noch müde, auch wenn die Nächte länger werden und ich länger schlafen könnte: Ich werd immer zwischen 4 und 5 wach. Im Sommer lässt sich damit ja durchaus was anfangen. Es ist hell, man kann raus in den Garten, spazieren gehen, aufräumen, notfalls auch bügeln. Aber jetzt? Bin ich einfach nur müde…Ein bißchen später im Jahr, im November, wenn ich mich gewöhnt haben werde, an der Nächte lange Länge, dann kann ich schreiben, Nachts schreibt es sich ganz besonders schön – vorausgesetzt es ist Winter…So hat eben alles seine Zeit – und die ist nicht nur für jeden anders, sondern jeder auch anders in ihr…Und dennoch ist die Zeit selbst…nicht.
… Uffz. Boah nä Freunde, wenn mein Tag schon mit Gedanken über Nacht und das Wesen der Zeit anfängt, dann leg ich mich doch besser noch mal hin…
Man sieht sich…

Moin. Donnerstag ! der 24. September 2020

Canna. Sommerliche Grüße aus den Botanischen Gärten Langenhorn.

Moinsen. Ich bin spät dran, was daran liegt, daß ich momentan so viel Post bekomme. Und da ich auf meinem Schreibtisch nichts mehr liegen haben will und ich auch ganz gern höflich bin, habe ich sie gleich beantwortet. Darüber ist es nun Mittag geworden. Wie das Wetter ist, das haben Sie in der Zwischenzeit selbst gemerkt, echte Neuigkeiten gibts auch nicht, also grüße ich Sie und verschwinde erstmal wieder. Es gibt ja auch nichts mehr für mich zu tun in der “Akte Tarpenbek”. Alles ist auf dem Weg, alles wird geprüft werden und ich darf mich nach Monaten intensiver Auseinandersetzungen mit all den Themen, die damit zusammenhängen, endlich richtig ausruhen. Briefe werde ich in Zukunft nur noch beantworten, wenn es unumgänglich ist. Wochen und Monate trage ich jetzt immer und immer wieder die immer gleichen Sachverhalte vor. Es ist alles gesagt, alles geschrieben, und was mir nun an Post ins Haus flattert, geht am Thema vorbei und dient wohl eher der “Aktenpflege”, als dass es zur Problemlösung beiträgt. Meine Akten sind aber gepflegt, für andere bin ich nicht zuständig, also pflege ich jetzt mal mit derselben Hingabe mich und meinen Garten. Und ich hätt auch mal wieder Lust auf Puppentheater…Mal sehen, was Professor Bär dazu meint…
Ich wünsch Ihnen einen angenehm leichten Tag. Und dies nicht vergessen…