Eigentore. Und Abschiedsgeschenke.

Man muss nicht die Eigentore anderer Leute schießen.

Goedemiddag! Dann wollnwer mal wieder, denn jeden Tag gibt es mehr gelbe Blätter an der Kirsche vor dem Fenster. Ich bin also mittendrin, in der Abschiedsvorstellung…

“Man muss nicht die Eigentore anderer Leute schießen” schrieb Herr Tietze, ein deutscher Aphoristiker, der mir bis heute früh noch unbekannt war.
Recht hat er! Das muss man nicht. Man hält einfach die Füße still und lässt die Anderen das ganz allein machen.
Kommen wir also jetzt einmal auf die Drucksache 21-1397 zu sprechen, die ich Ihnen eben schon einmal eingestellt hatte…

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Moin. Montag, der 28. September 2020

Heute Morgen am Heidberg. Jetzt sind alle auf dem Weg zu einer Menschenkette an die Binnenalster. Bericht folgt.

Moin. Ich bin gerade erst zurück vom Heidberg-Krankenhaus und werde mich jetzt erstmal aufwärmen, bevor hier die neue Woche mit alten Problemen und einem neuen Paukenschlag beginnt.
Heute Abend ist wieder eine Sitzung des Regionalausschusses – und einmal mehr bin ich nicht dazu eingeladen worden. Ich habe Ihnen viele Hinweise und Informationen zur Sitzungsöffentlichkeit im Allgemeinen, und dem Ausschluss der Öffentlichkeit “wg. Corona” im Besonderen gegeben.
Und ich zitiere noch einmal, jetzt mit viel Vergnügen, den Herrn Bezirksamtsleiter aus dem Abendblatt:
“Coronabedingt konnte die Öffentlichkeit nicht in der sonst üblichen Weise beteiligt werden. Daher konnten Anwohner auch nicht, wie gewohnt, an den Sitzungen des Regionalausschusses teilnehmen.”
Und während ich ein heißes Bad nehme und danach einen Tee trinke, können Sie sich die Drucksache 21-1397 aufrufen und lesen.
Sie wurde am 12.8. 2020 angelegt und am 1. September vom Hauptausschuss zustimmend zur Kenntnis genommen…
Und was das bedeutet, das schreibe ich später, wenn mir wieder warm ist – und Sie selbst schon einmal darüber nachgedacht haben.
Diese Drucksache ist das größte Geschenk, daß der Herr Bezirksamtsleiter uns allen hat machen können. Sie hat gravierende Folgen. Für ihn. Und für uns.
Für uns lass ich schon jetzt mal die Fanfaren erklingen …
Kommt, Freunde, gleich nomma. Classic Version. Eine Komposition von zeitloser Schönheit. 😉 .
Mit herzlichen Grüßen von ihrem Langenhörnchen.

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Öffentlichkeitsgrundsatz – ein hohes Gut.

Was haben Wege an der Tarpenbek und Regionalausschusssitzungen gemeinsam? Den Ausschluß der Öffentlichkeit.

Ich las gestern im Zusammenhang mit der TaLa folgenden Satz des Bezirksamtsleiters:

Auf Abendblatt-Anfrage sagt Werner- Boelz: „Coronabedingt konnte die Öffentlichkeit nicht in der sonst üblichen Weise beteiligt werden.“ Daher konnten Anwohner auch nicht, wie gewohnt, an den Sitzungen des Regionalausschusses teilnehmen. Dass die Anwohner nicht ausreichend informiert wurden, winkt sein Presseteam ab: „Die Bürger wurden durch die politischen Vertreter sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit über die Baumaßnahmen informiert.“

Mit Geschenkschleife an die Börner, sowie die Initiativen “TaLa” und “WeLa”:

Zum Einstieg.
Hier ist noch eine Aufstellung, wie das in anderen Bundesländern gehandhabt wird…
Und was sagt der Innenminister? Das hier. Lesen Sie mal aufmerksam Abschnitt III.

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Akte Tarpenbek – Die Grundstücksübertragungen…

Freie Landschaft. Die is sowatt von gefährlich! Gestern is mein Gatten doch wahrhaftich ne Eichel auf die Omme geprasselt…Grad nomma gutgegangen!

Ich hatte Sie ja verschiedentlich gebeten, sich mal ein paar Gedanken zu den Flächenübertragungen an der Tarpenbek zu machen, die ja als so zwingend notwendig erachtet werden. Dass ich sie nicht für notwendig hielt und warum das so ist, das wissen Sie ja. Ein weiteres Mal noch möchte ich Ihr Augenmerk auf die Drucksache 21-1337 richten, die “Absage mit Ansage” der LIG.

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Der 10. Juli – Ersttagsbrief vom Bezirksamt.

Ich wollte am Nachmittag nur ein Stündlein geschlafen haben – nun ist es 22.30 Uhr. Das kommt von der Gartenarbeit und viel Frischluft. Jedenfalls bin ich nun putzmunter und Sie knuspern vermutlich schon am Bettzipfel. Aber den Brief wollte ich Ihnen doch noch reinstellen, damit Sie sich auch schon mal ein paar Gedanken darüber machen können. Zunächst ist man ja … verwirrt. Auch ich war verständnislos, brauchte ein, zwei Anläufe und ein paar Skizzen und Notizen. Aber vielleicht gelingt es Ihnen ja auf Anhieb das Wesentliche zu erkennen…
Morgen (oder am Wochenende) schreib ich Ihnen dann, was ich von dieser Antwort halte. Und dem Bezirksamt schreibe ich das dann auch noch. Auch wenn man sich dort “abschließend” nicht in der Lage sieht “unsere Flächen für die Allgemeinheit zu öffnen.”
Kann ja passieren, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
Besonders im Gesetzesdschungel. Der ja scheinbar derartig dicht ist, dass “Behörde” nicht einmal ein einziges Bäumchen beim Namen nennen kann…

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Wenn der Gerichtsvollzieher dreimal klingelt …

SommerStrauss.

Ist ein bißchen später geworden, manchmal passieren ja Dinge, die man nicht voraussieht. So wie heute. Jetzt aber komme ich endlich auf den Brief zu sprechen, den ich gestern erhielt. Akte Tarpenbek. Wie Sie ja wissen erhielt ich weder von der “Fachabteilung” des Bezirksamtes noch von der Pressestelle die erbetenen Auskünfte. Und auch der Senat, den ich anschrieb, hat auf mein Schreiben in keiner Weise reagiert… An diesem Sachverhalt hatte sich lange Zeit nichts geändert. Bis gestern.
Und heute.

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Artikel 1 zur Klage Tarpenbek: Freie Landschaft – Freie Wege.

Karte: Langenhorn-Archiv.

So, Dann will ich mal wieder… Sie haben ja aufmerksam mitgelesen und wissen deshalb, mit welchen Gedanken und Gesetzen ich mich in den letzten Wochen befasst habe. Sie waren ja immer “live” dabei. Zum Beispiel am 7. Juni. Da habe ich mich, wie schon einmal, ganz zu Anfang der Sperrung, erneut mit dem “Betretungsrecht” befasst.
Als dann die Anwort des Senates auf eine Kleine Anfrage gegeben wurde, da war ich, aus vielerlei Gründen, im ersten Moment einigermaßen empört. Diese Empörung galt ein paar offenkundigen Unrichtigkeiten, auf die ich mich stürzte, wie der Hund auf einen Knochen…

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