Welch ein Glück…Und dann noch ein Abgesang.

Nix los. Die Geburtstags-Party fällt aus. Photo: Frau Müller

Die Sonnenstrahlen haben mich dann doch noch aufgeweckt. Schön! Heute in der Frühe war es derartig trüb, daß ich gar nicht mehr damit gerechnet habe, sie zu sehn. War ne anstrengende Woche, aber gut. Ja, ich bin zufrieden…
Ich arbeite immer noch an dem Mega-Epigramm, komme aber nicht so recht voran. Sie glauben ja nicht, wieviel Arbeit in einem Vierzeiler stecken kann, wenn man in the middle of the Abgesang die version extended…Stetig verstetigt, versteht sich.

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Mein erstes Epigramm

Vogelhaus.Vermutlich ohne Baugenehmigung.

Huiih. Ich habe fertig. verdichtet und es ist ein Epigramm geworden. Mein allererstes. Höchstwahrscheinlich, denn ich kann mich nicht dran erinnern, schon mal eines geschrieben zu haben. Was aber am Alter liegen könnte, an Vergeßlichkeiten zugunsten gewählter Augenblicke. Oder an der Menge des “Outputs”. Aber ich glaub schon, es ist das Erste, denn als ich heute morgen aufstand, da wußte ich ja nicht einmal, dass es sowas gibt. Epigramm! Allein datt Wort. So…leichtgewichtig. Vier Verszeilen, schwupps un feddich. Ein einziger Gedanke und die Sache is erledigt. Zack – Feierabend. Ich glaub, das mach ich mal öfföffters…Streng genommen ist das 3-Seiten-Gedicht von vorgestern, das ich Ihnen immer noch schulde, (Gemach, gemach) ein Mega-Epigramm. Lauter Vierzeiler, die man allesamt auch einzeln verbraten könnte, hübsch aneinander gereiht, zusammengestellt, zu etwas nie Dagewesenem, eine heitere Komposition, ein einzigartiger long-distance-Abgesang der Verwaltung auf den mündigen Bürger. Lang gesucht, nie gewollt…
Achach. (Frau Müller seufzt.) Wie kam ich jetzt überhaupt dadrauf? Ach, das Epigramm. Hier sind sie, die vier Zeilen, in Versform.

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Sunday Morning.

Ein Sonntag, an dem ich noch nichts schreiben mag. Da ist so Vieles, in diesen Tagen, was die Einen zunehmend sprachlos macht, während die Anderen plappern und plappern, Heute so, Morgen so, auch in einem einzigen Satze sich widersprechend. Noch zwei Wochen, dann braucht jede Quarkschau nur noch eine “hochqualifizierte” Politiker*in und eine “hochqualifizierte” Moderator*in, die ihm nicht reinredet und wir bekommen in nur 10 Minuten ein so breitgefächertes Meinungsbild, dass uns derartig schwindelig wird, daß wir ganz von allein in ein Koma kippen möchten. Was aber nicht geht, denn dann würde auch noch das Riechsalz knapp…

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Miserabler Morgen.

Auf meinem Schreibtisch.

Ich bin heute morgen unglücklich gestürzt und sitze jetzt hier mit Eisbeuteln am Unterschenkel. Mehr weiß ich dazu nicht zu sagen, außer, dass es sehr weh tut und ich vielleicht an der Tastatur ausfalle. Aber mir liegt etwas so sehr am Herzen, daß ich es jetzt noch veröffentlichen will…

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“Noch`n Gedicht”.

Morgen schon …

Heut liegt Frühling in der Luft !
Mit der Sonne erstem Strahlen
sang ein Vöglein mir ein Lied
beendete die Winterqualen.

Sang so voller Lebenslust
eine Reih von schrägen Tönen,
denn die Stimm in seiner Brust
muß sich auch erstmal gewöhnen.

Daran, daß die Sonne lacht
und von bessren Zeiten kündet
wo die Wärme früh erwacht,
und in heißen Nächten mündet.

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Mor…gähn…

Jetzt. Im Garten.

Guten Morgen. Ein neuer Tag wartet auf uns. Was mag er bringen? Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe keine Nachrichten und wir wüßten nicht mehr von der Welt, als dass, was wir sehen. Ist das nicht schön? Die ersten Tulpen blühen, die Blüten der Mandelbäumchen machen sich gerade startklar, bald schon werden sie sich öffnen. Die allerersten Veilchen blühen seit gestern. Frühlingserwachen überall, um 7 schon ist es hell und die Vögel singen wieder. Unaufhaltsam wird es lichter, bunter, heller und wir haben Anlass uns zu freuen. Bald schon bricht das Grün aus den Zweigen. Das ist doch was. Damit lässt sich was anfangen. Ein Gedicht zum Beispiel.

Ich schau nach draussen auf den Park
ach, bald blühen schon die Bäume!
daß Wintergrau nun schwinden mag,
verkünden erste Blütenträume.
Und auch ein Vogel zwitschert leis
noch zart – doch froher Dinge,
er wippt dort auf dem grünen Reis –
Komm,
sing vom Frühling,
sing uns,
singe !

Das Leben ist schön. Und wir sind Teil davon. Jetzt. Wir haben allen Anlass, uns an jedem einzelnen Tag zu freuen…

..

Fräulein Hildegards Gespür für Hallodris

Hilde. Am Ende der Nacht.

Ort: Küche. Zeit: Lange nach Einbruch der Dunkelheit. In der Dachkammer ist alles ruhig, es wird dort wohl schon tief geschlafen. Hilde hat Tills Brief gelesen, dann lächelnd, mit leichter Hand blitzschnell den Haushalt geordnet und dabei ein wenig nachgedacht. Jetzt sitzt sie am Küchentisch, Kerzenlicht, Tinte und Feder liegen bereit, sie gießt sich ein Glas Milch ein, atmet tief durch und dann schreibt sie. Ob es wohl ein Liebesbrief ist? Oder auch ein Gedicht? Wollen wir da mal reinschauen, in diese nächtliche Szene? Und einen Blick auf`s Papier werfen?

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