Eine herzliche Bitte

Wenn Sie Werbeblocker benutzen, dann schalten Sie sie für diese Seite bitte aus. Sie werden von mir nicht durch Werbung belästigt. Ich bin Mitglied der VG-Wort, deshalb ist in jedem längeren Artikel eine „Zählmarke“ eingebunden. Werbeblocker blockieren nicht nur Werbung, sondern auch diese „Zählwerke“. Für die Arbeit, die ich an dieser Stelle leiste und das Vergnügen, das ich Ihnen damit bereite, ist die Ausschüttung der VG Wort mein einziges „Honorar“. Bitte gönnen Sie es mir. Schalten Sie Werbeblocker ab.  Danke.

Moin. 4. August 2020. Markttag.

Moinsen. Haben Sie den Mond gesehen in den letzten beiden Nächten? Heut Nacht war er besonders schön… Ich winke mal und sag : Danke für Deine Hilfe, Werner. Wenn der Zen-Garten fertig ist, harken wir mal zusammen 😉 (Die Müllerin lacht).
Achachach…. Das Zen-Gärtchen…Ich bin ja an Stein reich – aber sowatt von arm an Kies. Ich hab gestern den “Kiesrechner” angeschmissen und war doch sehr sehr sehr überrascht, welche Menge ich brauche. Heute denk ich, ich werd die Fläche wohl großzügig verkleinern, denn selbst, wenn ich die Kohle für den Kies zusammen hab: Der muss ja dann auch noch abgeschubkarrt werden. In die hinterletzte Ecke des Gartens, nachdem man das “Schüttgut” vor die Türe gekippt hat… Nee. Dann doch lieber nur halb so groß….
Ich wünsch Ihnen einen sehr angenehmen Tag. Was immer Sie auch machen, machen Sie`s mit Freude.

Tach auch. Montag, den 3. August 2020.

Es ist heute Mittag geworden, bevor ich Sie grüßen kann, was auch daran gelegen haben mag, daß ich heute, am Morgen, ein äußerst kurz gehaltenes, dafür aber um so unerfreulicheres Telefonat geführt habe. Und auch jetzt werden Sie nicht viel zu lesen bekommen, denn ich werde gleich meinen “Urlaub daheim” fortsetzen. Der dauert, ich erwähnte es schon, bis zur nächsten Schlechtwetterphase. Bleiben Sie heiter ! Ich mach`s auch ….

Sonntag, 2. August 2020. Die Welle. Zwei. Null

Am Teich. Botanische Gärten Longue Cornet.

Moin. Und mehr habe ich heute nicht mehr zu sagen. Was auch? Angesichts einer Minderheit, die sich die “persönliche” Freiheit nimmt, Leben und Gesundheit derer zu gefährden, die sich mehrheitlich für Vorsicht, Rücksicht und Umsicht entschieden haben? Und angesichts eines Bundesministers, der meint, das müsse “wirksamer als bisher unterbunden und in Infektions- und Ausbruchsfällen geahndet werden.” Toll…

„Sonntag, 2. August 2020. Die Welle. Zwei. Null“ weiterlesen

Samstag, der erste Tag im August 2020.

Little Rose-Cottage

Moinsen. Ein Monat ist vergangen, seit meine beste Freundin die Räume gewechselt hat. Dies ist der Platz, den ich gestalten wollte, um mit ihr gemeinsam in der Nachmittagssonne von Spätsommertagen dort sitzen zu können…
Im nächsten Jahr wird er üppig blühen und es wird nicht mehr so sehr schmerzen,daß sie nicht mehr in dieser Welt ist. Sie wird ja da sein, neben mir, auf der Bank. Und da wird ein kleiner Zen-Garten sein, hinten rechts, im Schatten…

Fülle. Leere.
Für die Augen unsichtbar:
Das Nichts.
Unfassbar: Das Alles…

Wo ich schon einmal beim Photographieren war, da hab ich auch den Brief aus dem Rechtsamt abgelichtet…

„Samstag, der erste Tag im August 2020.“ weiterlesen

Der letzte Tag im Juli 2020.

Moinsen. Wie mühselig es doch sein kann, einen Misthaufen abzutragen! Wobei Mist im Garten, wenn er gepflegt wird, ja zu richtig gutem Kompost reifen kann. Das ist durchaus nicht überall so, wo viel Mist gemacht wird… Wie auch immer: Einen Tag noch, dann hab ich ihn verteilt. Und unter der Walnuss wird ein schöner großer Schattenplatz entstanden sein, an seinen Rändern umsäumt mit allerlei Farnen… In den Zengarten pflanze ich Moos, das heißt, ich werde es an einem Regentag umsiedeln, denn einiges wächst schon im Garten und die Vögel haben mir gezeigt, wo ich noch sehr schönes, tiefes Grün finden kann: In der Dachrinne. Da haben sie auf der Suche nach Würmchen drin herumgegraben und mir schon mal was herabgeworfen. So wird aus der leidigen Dachrinnenreinigung in diesem Jahr ein wachsendes Vergnügen. Drei Zäune sind noch aufzustellen, Steine zu transportieren, unter anderem die Krönung für die Zen-Steinsetzung: Ein Quellstein, den ich mir vor einigen Jahren von meinem Mann gewünscht hatte. Hohe Liedt statt Tiffanys. Andere Frauen mögen ja diese kleinen glitzernden Steinchen, die in Karat bemessen werden, mich machen zentnerschwere Findlinge glücklich. Meinen Gatten auch sehr, andersherum wär das Geschenk nämlich teuer geworden. Der einzige Brilliant der mir bisher gefiel, das war der Sundrop…Heut mach ich mal ein paar Photos von den Fortschritten.
Ach ja, bevor ich`s vergesse: Gestern kam Post aus dem Bezirksamt…

„Der letzte Tag im Juli 2020.“ weiterlesen

Moin. 30. Juli 2020. Markttag am Schmuggelstieg.

Tomatenvielfalt. Botanische Gärten Longue Cornet. First Flush.

Moinsen. Die Pfirsiche sind nun auch geerntet, Kirschen und Johannisbeeren schon lange verarbeitet, die Kräuter blühen für die Wild-Bienen und -Hummeln, der Zen-Garten hat Fortschritte gemacht. Rose-Cottage hat eine hübsche Beleuchtung bekommen und den Kompost von und für Walnut-Grove habe ich zu 25 % schon ausgebracht. Es ist nicht mehr viel, was zu tun ist, aber das Wenige hat es in sich. (Natur)Steine schleppen. In den vergangenen Jahren bin ich steinreich geworden. Jedesmal, wenn in Langenhorn jemand Natursteine nicht mehr haben wollte, habe ich mich beschenken lassen. Allein: Damals war ich jünger. Und die Steine sind auf unerklärliche Weise schwerer geworden. So habe ich gestern 2 minimal beladene Schubkarren an den Ort des zukünftigen Steinseins gewuchtet und kann mich heute kaum noch bewegen. Wenn ich mich dennoch selbst überwinde und jeden Tag zwei Karren von Aha nach Zett schaffe, dann kann ich schon Ende der kommenden Woche auf Sinn und Zen vorbereitet sein, mir mit Ying-Yang, Sing-Sang und Fug und Recht, im Schweiße keines Angesichts, meditatief den Pöppes sowatt von plattsitzen, eine Erleuchtung nach der Anderen haben, und dabei Feng-Sushi mümmeln… Jetzt aber bleibt nur: abwarten und Tee trinken…

Moin. Mittwoch, der 29. Juli 2020.

Longue Cornet. 2020er Tarpenbeker Sonnentropfen, Urzustand.

Moin. Die Arbeiten an Rose-Cottage und dem Bauerngärtchen sind abgeschlossen, jedenfalls im Moment. Das tut mir alles sehr gut, die frische Luft, körperliche Arbeit, die Ruhe, das schöne Gefühl des Schaffens und Gelingens. Und weil es so schön ist und die Phantasie beflügelt, da habe ich gestern noch die optimale Lösung für meine schwierigste, “letzte Ecke” im Garten gefunden. Eine hohe Mirabelle und eine alte Eberesche wachsen dort auf einer sandigen Brachfläche. Der alte Hühnerauslauf, umsäumt vom Hecken und Sträuchern, völlig verschattet, lässt nicht viele Gestaltungsmöglichkeiten, doch für eine ist er der Beste aller denkbaren Plätze. Ich werde dort mit einem Findling, ein, zwei kleineren Steinen, mit Kies und Moos einen Zen-Garten anlegen. Und ich fange damit noch heute an. Das Glück und die Freude, die ich im Garten empfinde, sind unvergleichlich. Und der Trost, der mir in diesen Tagen dort zu Teil wird, ist groß und geht tief. Der Zen-Garten ist ein sehr schöner Gedanke, der auf Verwirklichung wartet. Ein Gedanke, den ich sofort beginne, in die Tat umzusetzen. Ins Blaue zurück, an stilles Gewässer. Die Tage vorbei, gehen lassen…

Letzter Montag im Juli. 27.7.2020

Die schönste Lilie meines Gartens. Blüht seit vorgestern.

Moin. Den Sonntag habe ich verschlafen, jetzt trink ich Kaffee statt Tee, sonst werd ich auch heute nicht wach. Ich häng noch ein paar Tage Erholung dran, und bringe diesen Monat, der damit begann, daß ich meine Freundin verlor, in Ruhe zu Ende. Alles weitere? Später..
Heute werde ich mir eine Bank kaufen gehen und die Arbeit am Little Rose-Cottage zu einem vorläufigen Ende bringen. Ich werde mich dann in der Abendsonne dort hinsetzen und in meinem Tagtraum wird neben mir Rosemarie sitzen, auch wenn ihr Platz für immer leer bleiben wird. Und auch in den nächsten Tagen werde ich dort pflanzen und säen und dann den Platz unter der alten Walnuss herrichten. Den Kompost umsetzen, Farne dorthin umsiedeln und allerlei Anderes, was im Schatten gern gedeiht. Und dann gibt es noch schöne Eckchen, die für Veilchen und Waldmeister sehr geeignet sind…
Ihnen wünsche ich einen guten Start in die Woche. Wir werden sehen, was sie uns bringt und ob diese elenden Zäune endlich wegkommen…
Und lassen Sie uns inständig hoffen, daß das neuerliche Herumgehampele in Berlin ein baldiges Ende findet und schnellstens dafür gesorgt wird, dass die wenigen Regeln im Umgang miteinander, wieder allesamt eingehalten werden, statt weiteren Lockerungen unablässig das Wort zu reden. Was dabei herauskommt, lässt sich überall dort studieren, wo man leichtfertig genug war, ein Wagnis nach dem anderen einzugehen.