Telegramm von Robbie an Mimi.

Bleib wo Du bist +stop+ Wir kommen! +stop+ Bau schomma datt Zelt auf +stop+
Stell datt Bier kalt +stop+ Hasenschaf will Kopp Salat +stop+ Bär Honigwein +stop+
Bis gleich..

Im Moment, als Frau Müller in Longue Cornet das Telegramm liest, sehen Till und Hilde sich strahlend an. Wie aus einem Munde tönt es jauchzend durch die Dachkammer: Yepp! Sturmfreie Bude!.
Der Putzdrache? Der ist ausgeflogen. Reinigt ein paar Schilder 😉 .

Eilmeldung: Dramatische Szenen in der Dachkammer. Liveticker…

Zurück zu den Wurzeln. Notebook auf geputzter Platte.

Von wegen Komödie! Das ist grauenhaft. Ich hab das jetzt alles abgeräumt und überall steht und liegt und stapelt sich alles, was sich eben noch auf meinem Schreibtisch befand, auf dem Boden! Ka-tas-tro-phe! Ich bin zwar arbeitsfähig, aber wie soll ich jemals wieder arbeiten können, in diesem…Das ist doch ein einziges Desaster!

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Grüne Seife. Neuer Akt nach größerer Pause.

Bloß nich am Lack packen !

Wir befinden uns auch diesmal wieder in der Dachkammer, die üblichen Verdächtigen sind anwesend, die Nachmittagssonne scheint durch das Westfenster, man sieht jeden einzelnen Streifen auf den äußerst schlecht geputzten Scheiben. Frau Müller kann das nicht besser. Frau Müller hat “Schulter”. Die Poetin hat sich etwas im Garten verdichtet, der Kater sitzt auf dem Kompost, Till ist mit seiner Laute an die Tarpenbeck, spazieren (er passt durch die Gitterstäbe). Schauen wir mal rein, in die Probe des neuen Aktes…

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Moin. Der Russe kommt nicht.

Das Dachkammer-Dreigestirn. Prof. Bär, Robbie und das Hasenschaf.

Kalt ist es, aber ich hab die Sonne schon gesehen und sie reingelassen, in mein Herz. Zwei von den Dreien auf dem Photo kennen Sie ja schon, den Dritten, Robbie, hatte ich auserkoren, in meiner Komödie den Russen zu spielen. Er gab mir gestern, nach langen Verhandlungen und Reden mit Engelszungen einen Korb. Will er nicht. Macht er nicht…

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Fräulein Hildegards Gespür für Hallodris

Hilde. Am Ende der Nacht.

Ort: Küche. Zeit: Lange nach Einbruch der Dunkelheit. In der Dachkammer ist alles ruhig, es wird dort wohl schon tief geschlafen. Hilde hat Tills Brief gelesen, dann lächelnd, mit leichter Hand blitzschnell den Haushalt geordnet und dabei ein wenig nachgedacht. Jetzt sitzt sie am Küchentisch, Kerzenlicht, Tinte und Feder liegen bereit, sie gießt sich ein Glas Milch ein, atmet tief durch und dann schreibt sie. Ob es wohl ein Liebesbrief ist? Oder auch ein Gedicht? Wollen wir da mal reinschauen, in diese nächtliche Szene? Und einen Blick auf`s Papier werfen?

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Till und Hildegard. Drama hat Liebespaar.

Fräulein Hildegard in ganzer Größe.

Heute geht der Vorhang wieder auf und wir werden einer Szene teilhaftig, die überfällig war. Es zeichnet sich ab, dass es ein Liebespaar geben wird. Erste zarte Bande wollen geknüpft sein, noch reden die Beiden übereinander, bald aber schon soll es zu einer ersten Begegnung kommen. Das will gut vorbereitet sein, denkt sich der Till und macht sich daran, die Dachkammerpoetin über die Dame seines Herzens auszufragen…

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Nachtgeflüster. Die Küchentherapie.

Vorhang auf . Ort:  Die Küche. Zeit:  Weit nach Mitternacht. Keiner schläft. Jedenfalls nicht in der Küche. Das Hasenschaf und die Poetin, die schlafen schon. Oben, unter dem Dach, in der kleinen Kammer, aus der sich Prof. Bär, Till, Paul und Wan-Zen mit äußerster Vorsicht herausgeschlichen haben. Prof. Bär eröffnet flüsternd die konspirative nächtliche Sitzung.

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