Sternstunden. November in der Dachkammer.

Das Dachkammerfenster in den letzten Tagen des Kirchenjahres 2021.

Am Sonntag ist der erste Advent. Ich hatte bisher noch gar kein Gefühl für die Weihnacht. Aber als ich heute hörte, es könne Schnee geben – wenn auch noch nicht hier – da war ich plötzlich bereit für den Advent. Und ich wusste, diese Zeit wird für mich anders sein, in diesem Jahr. Freudvoller, tiefer, lebendiger, als jede andere Weihnacht meines Lebens. Jede war besonders und an die meisten erinnere ich mich. Wundersame, Glückliche, Traurige, Schöne und weniger schöne Festtage und nicht immer schaffte ich es rechtzeitig an die Krippe. In diesem Jahr wird die Adventszeit voll Demut und Dankbarkeit sein, achtsam und besinnlich, friedvoll und voller Vorfreude auf die Nacht der Ankunft der Liebe.
Sternstunden werde ich verbringen, eine nach der Andern, in allen dunklen Nächten Lichter entzündend … Eine Sternstunde hatte ich schon gestern.
Ich habe mir zum zweiten Mal eine Dokumentation angesehen, die mich tief berührt, und … glücklich gemacht hat. Diese hier.

Müller ihrn Geduldstampen is am reissen …

Und das muss angemessen honoriert werden. Krankenhäuser gehören nicht in die Hände von Konzernen. Sie waren nicht ohne Grund Gemeingut – bevor eine willfährige Politik sie verscherbelte.

Diese “Politik” ist ganz und gar unerträglich. Für den Anfang vom Ende dieses Wahnsinns fordere ich die unverzügliche Entfernung von “Gesundheitsminister” Spahn aus dem Amt.
Der Mann muss doch irgendwie abberufen werden können – von wem auch immer.
Es muss endlich Schluss sein, mit dem unablässigen Verschieben von Verantwortung. Wenn die einen “geschäftsführend” verbrannte Erde hinterlassen wollen, um es den Anderen, die ohnehin nicht zu Potte kommen, schwerer zu machen, als es ohnehin schon ist, dann ist das ein katastrophales Problem – für uns alle.
Das unsägliche Gehampele muss jetzt, im 19ten Monat der Pandemie, endlich mal ein Ende haben…

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11. 11. 2021 . Allgemeines Erwachen.

Langenhorner Birkenblatt. Aus der Reihe “Dachkammerimpressionen”

So. Da bin ich wieder und zwar: Genesen.
Das hat zwar sehr lang gedauert, umso mehr weiß ich das Leben zu schätzen. Heute ist der richtige Tag, mich mal wieder zu melden und Ihnen zu sagen:
Es geht mir gut, ich genese und genieße, wenn Sie aber auf weitere Kommentare zur hiesigen Lokalpolitik warten, dann warten Sie vergebens. Dazu ist mir mein Leben zu kostbar…
Mir ist mehr so … nach Ruhe und Zufriedenheit, Einsamkeit am Lagerfeuer, heißen Maronen und dicken Socken…
Nach Karneval ist mir übrigens, obwohl Rheinländerin, ganz und gar nicht.
Mag sein, dass der Hoppeditz heut erwacht, doch wenn er schlau ist, legt er sich gleich wieder hin und schläft durch bis Aschermittwoch. Er verpasst ohnehin nichts, das erste Dreigestirn ist bereits in Quarantäne…