Am Scheideweg.

Ringelblume. Eines von vielen Exemplaren der Botanische Gärten Langenhorn.

Es ist die Aufgabe der Opposition, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft.
(Jacques Chirac) 

Moinsen. Wetter wie gestern, 16 Grad.

Für Langenhorner beginnt heute eine bedeutende Woche.
Am Donnerstag tagt die Bezirksversammlung und wenn es nach dem “Herrrschaftswillen” von Grünen/SPD geht, dann soll nun dort Weiteres beschlossen werden, das vor Ort, im Regionalausschuss, wohl nicht mehr so geräuschlos über die Bühne ginge, wie man sich das im Bezirksamt gewünscht hatte, als man im Dezember 2019 in einer Nacht- und Nebelaktion den “Trampelpfad” an der Tarpenbek weiträumig absperrte.
Man bezichtigte damals die Bürger der illegalen Nutzung, behauptete erst Haftungsgründe, später dann “Gefahren für Leib und Leben” – und war am Ende einer langen Auseinandersetzung über die Rechtslage, samt Prüfung durch die Fachbehörde, gezwungen, den Bürgern das Recht auf das Betreten des Weges nicht länger zu verwehren…

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Lazy Sunday Morning. Sortierarbeiten.

Wetter? Geht so. Bei 19 Grad. Heute wird mal wieder Marathon gelaufen in der Stadt, ich sortiere die Akten…
Ich wollte Ihnen ja Wesentliches und Links zu dazugehörigen Dokumenten komprimiert in einem Extra-Beitrag hier einstellen, damit sie schnell alles greifen und prüfen können.
Allerdings scheitert dies einmal mehr an diesem “fabelhaften” Allris-“Informationssystem”, zu dem man verlinken kann, so oft man will – immer wieder sind die Drucksachen dann doch nicht mehr aufzufinden. Ich könnt den Rest meines Lebens mit Neuverlinkungen verbringen…
Über Allris schrieb ich schon oft, irgendwann werden wir uns auch mit diesem “System” einmal auseinandersetzen müssen. Jetzt müssen wir erstmal ohne diese Wundertüte klarkommen….

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Immer tiefer in die Irre…

Geduldsfäden.

Das eben geschieht den Menschen, die in einem Irrgarten hastig werden:
Eben die Eile führt immer tiefer in die Irre.”
(Seneca, der Jüngere, Briefe über Ethik)

Eine Frage kennen Sie schon, die andere dringend zu stellende Frage führt am Ende weit über Langenhorn hinaus, denn sie ist eine ganz grundsätzliche Frage, die sich hier, an der Tarpenbek “exemplarisch” stellt.

Auf den hier zur Debatte stehenden Vorgang bezogen lautet sie:
Brauchen wir ihn noch, den Regionalausschuss?
Die Grünen und die SPD haben in diesem Falle ihre Antwort gerade gegeben:

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Die “Drucksache” 21 – 2664. Überraschung!

So. Dann wollner mal wieder…

Zunächst muss ich aber eine falsche “Sachverhaltsschilderung” korrigieren und möchte hier klarstellen:

In der vergangenen Regionalausschusssitzung, deren Protokolle/Niederschrift uns VOR der Sitzung der Bezirksversammlung nicht zur Verfügung gestellt werden, wurde lediglich eine vom Regionalausschuß gewünschte “Variantenuntersuchung” vorgestellt.
Vorgestellt, wohlbemerkt – nicht etwa zur Abstimmung gestellt. Punkt 7 der Präsentation lautete “Fragen und Diskussion”.
So wurden also ein paar Fragen gestellt, meine Wortmeldung “übersehen”, es wurden ein paar Anmerkungen gemacht. Diskutiert wurde, mit einiger Heiterkeit, ausschließlich der Widerstandsgeist der Langenhorner.
Irgendwelche Mehrheiten für irgendetwas waren nicht erkennbar, sie waren ja auch nicht gefordert.

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Donner und Doria, Potz und Blitz in Langenhorn.

Moinsen. Es regnet, war erst nur trüb, jetzt aber recht dunkel, 19 Grad.
Ein guter Morgen, ein schöner Morgen, denn ich hab die Sonne von gestern noch im Herzen. Und die scheint abber sowatt von…
Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlt es sich wieder “normal” an, hier zu sitzen und Langenhörnchens Tagebuch zu schreiben. Ich bin nicht mehr verärgert sondern heiter, da sind keine inneren Widerstände, ich sitze hier und tue mit Freude, was zu tun ist. Das war Vorgestern nicht so, da war ich eher schockiert, über die Drucksache 21-2664. Ich hatte mit so ziemlich allem gerechnet, aber damit nicht. Da hatten sich die “Freunde der Tarpenbek” mehrfach getroffen, hatten sich vorbereitet auf die nächste Regionalausschussitzung, um Stellung zu nehmen, ihre Haltung zu der dem Regionalausschuss vorgestellten Varianten zu erläutern, wollten endlich auch einmal persönlich gehört zu werden – und dann das: Eine Beschlussvorlage für die Bezirksversammlung….

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Feierabend. Feuer und Flamme für die Demokratie.

Moin am Abend, erquickend und labend…
So, meine lieben Freunde der Tarpenbek, da bin ich wieder, aus dem “später” ist jetzt “morgen” geworden, denn der Tag war ausserordentlich angefüllt mit Gesprächen aller Art. Und nun mag ich mich nicht mehr an die Tastatur sondern lieber an ein kleines Lagerfeuer setzen, Feierabend haben und genießen.
Wie sagte Scarlett O´Hara? Morgen ist auch noch ein Tag…
Ich möchte hinzufügen: Und nichts wird dieses Mal vom Winde verweht…
Der heutige Tag jedenfalls war voller Sonnenschein und keinesfalls möchte ich diesen wundervollen, lauschigen Abend auch noch mit Gedanken an das Bezirksamt verbringen. Was genug ist, ist genug.
Genießen wir also, was der Abend und die Nacht für uns bereit halten:
Laue Luft 😉 und schöne Träume…

9. September 2021. Der Gipfel.

Moinsen. Die Sonne scheint schön, der Wind weht nicht und nix ist nass. Und das Alles bei morgendlichen 17 Grad.
Während wir gestern die Sonne genossen und an der Tarpenbek spazieren gingen, da sind Andere hingegen ganz und gar nicht untätig gewesen und haben eilig eine Beschlußvorlage für die nächste Sitzung der Bezirksversammlung (!) am 16ten September eingebracht. Sie trägt die Nummer 21-2664. Schauen Sie mal: Hier ist sie. (Jedenfalls sollte sie jetzt hier sein, aber, das wissen wir ja alle mittlerweile, “Allris” ruckelt schon mal, dann funktionieren die Links nicht mehr und Sie müssen selbst suchen…)
Diese Drucksache betrifft die “Neuplanung des Wanderwegs entlang der Tarpenbek” und wurde gestern von den Grünen/SPD dem Sitzungsdienst zugeleitet und ruck-zuck veröffentlicht.
Und die “Druck”sache können Sie sich jetzt in aller Ruhe durchlesen und sich ein paar Gedanken dazu machen, während ich die meinen erstmal zu Papier bringe. Besonders bemerkenswert ist, daß dieser “Vorschlag” in aller Eile der Bezirksversammlung zur Entscheidung vorgelegt wird – und nicht etwa dem Regionalausschuss zur Beschlussempfehlung.
Und was das für uns Langenhorner bedeutet, das schauen wir uns dann genauer an. Später am Tag.
Jetzt fangen wir uns erstmal ein paar wärmende Sonnenstrahlen ein und nehmen ein ausgiebiges Frühstück zu uns. Zur Stärkung.
Und dann rekapitulieren wir – und schauen uns genau an, wie aus der rechtswidrig vorgenommenen Sperrung eines Weges (und Wiedereröffnung) eine Beschlussvorlage für eine 1,2 Millionen teure “Neuplanung” werden konnte. Und wie die Langenhorner Bürger einmal mehr überrumpelt und vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen…

Und dann geht er hoch, der Vorhang, im “Theater der Demokratie und Rechtstaatlichkeit Hamburg-Nord” und der letzte Akt beginnt…

Markttag. Dienstag, der 7te September

Moinsen. Die Sonne scheint und trocknet die Scheiben, 16 Grad, windstill, die Äpfel und Quitten reifen. Ein schöner Tag wartet auf uns, überall, im Diekmoor, auf dem Markt, an der Tarpenbek und obendrein preisen die Wetterfrösche schon den morgigen Tag, der uns bei 26 Grad die müden Knochen wärmen soll. Genießen wir also diese letzten schönen Spätsommertage in der Sonne und an der frischen Luft. Was auch immer Sie tun: Tun Sie`s mit Freude.

Montag, 6. September 2021.

Little Bill, Müllers Schreibtischbiotop Langenhorn

Moinsen. Langenhorn liegt noch im Nebel, Autoscheiben klitschnass, 12 Grad, kein Wind.
Es gibt wenig Neues, das ich Ihnen erzählen könnte, außer vielleicht… Egal. Sie fallen mir schwer, diese neuerlichen Murmeltiertage und der mir in allen Knochen fühlbare Herbst lässt mich auch nicht gerade fröhlich erwachen. Gut, dass wir wohl noch ein bißchen Zeit haben und es langsam angehen können, das “was auch immer”. Am Wochenende haben sich “Freunde der Tarpenbek” getroffen und es gibt noch einiges für mich zu tun, das Ausfluss dieser Treffen ist. Ich hoffe, bis Mittwoch alles erledigt zu haben, die Post geht raus, sobald ich fertig bin. Ich bin ja noch immer in der “Rekonvaleszenz” und darf es nicht übertreiben, will ich mit Ihnen zusammen unsere Sache zu einem guten Ende bringen.
Die Überholspur ist jedenfalls nicht der richtige Aufenthaltsort für mich, das ist gewöhnungsbedürftig, doch das Wochenende lässt mich sehr zuversichtlich sein. Nutzen wir also die (noch) stillen Tage in Langenhorn, um Kraft zu sammeln. Und bis dahin halt ichs erstmal noch mit Wilhelm Busch:
“Viel besser als ein guter Wille wirkt manchmal eine gute Pille”.
Auf “Einspieler” werden Sie wohl für`s Erste verzichten müssen, die bei Youtube mittlerweile allgegenwärtige Werbung kann und will ich keinem zumuten…