Neue Wege suchen. Pilze finden. Aufräumen.

Gestern auf Photosafari gewesen. Es fanden sich mehr leere Flaschen als Pilze.

Moin. Danke für den Excurs, Rainer…

Dreht im Wald der Harvester die Runden,
wird das Myzel im Boden stark geschunden.
Kommt viel Gülle auf die Wiese,
geht’s den Saftlingen richtig miese.
Pilze wie Menschen:
Einige Exemplare sind ungenießbar.

Andreas Kunze (* 1978), bayerischer Pilzkundler

update am Nachmittag:
Ich war gestern wirklich schockiert, wieviel Altglas im Gebüsch liegt.
Ich fände es wünschenswert, jede*r nähme auf seinen nächsten Spaziergang Gartenhandschuhe, eine Tasche für Altglas und einen Müllbeutel mit. Wenn jede*r von uns das macht, dann müsste der Flurputz entlang der Tarpenbek von Tarpen bis zum Schmuggelstieg doch flott zu erledigen sein… Generalprobe sozusagen, für den glorreichen Tag, an dem die Zäune an der Tarpenbek in Richtung Krohnstieg abgebaut werden.
Dann räumen wir, zur Feier des Tages, “unseren” Teil auch auf.

Wieder im Grossen Sitzungssal

Wie ich soeben im Sitzungskalender gelesen habe, tagt “unser” Regionalausschuss am 9. November nun doch im Grossen Sitzungssaal des Bezirksamtes. Die Verlegung in den kleineren Saal in Langenhorn scheint damit also schonmal vom Tisch… 😉 .

Kommentarlos. Für Ihre Akten. Öffentlichkeit “derzeit” weiterhin von den Sitzungen ausgeschlossen.

Zur Information der interessierten Bürger und der aktiven Initiativen Tarpenbek, TaLa, WeLa und Holtkoppel. Ich halte einen Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Anordnung zur Wiederherstellung der Sitzungsöffentlichkeit nach diesen neuerlichen Ausführungen für unumgänglich und stelle die Korrespondenz dazu jetzt hier unten ein. Über die Suchfunktion finden Sie weitere Artikel und Links zur Rechtslage und Rechtsfolgen.

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Moin. Mittwoch, der 7. Oktober 2020.

Dichte Vegetation? Lebensgefährlich? Unbegehbar? Freie Landschaft !

Und? Haben Sie die Stellungnahme des Bezirksamtes im Wochenblatt schon verkraftet?
Ich nicht. Das alles ist unfassbar und wird es täglich mehr.
Rund 10 Monate sind die Wege an der Tarpenbek gesperrt und unzählige Begründungen dafür wurden gegeben. Zuletzt behauptete man akute Gefahr für Leib und Leben. Und nun ist von all dem gar keine Rede mehr: Nun soll der Beschluss gefasst worden sein, um für 50.000 Euro zu prüfen, ob ein “regelkonformer” “barrierefreier” “Wanderweg” hergestellt werden kann, um mobilitätseingeschränkten Mitmenschen die Nutzung ermöglichen zu können. Ach. Und deshalb ist der Weg seit 10 Monaten für Alle gesperrt? Weil man mal Barrierefreiheitsmöglichkeiten prüfen will? Man geniert sich auch nicht, “moralische Totschlagargumente” an den Haaren herbeizuziehen? Was da jetzt aus dem Hut gezaubert wird, den wir grüßen sollen, das kann doch einfach wirklich nicht mehr wahr sein …

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Herbst. Auch im Blätterwald ein erstes Rauschen…

Der Himmel über Langenhorn. Von gestern. Und heut schon vorbei 😉 .

Hab ich nicht gesagt, ich bin gespannt, was als Nächstes kommt? Und schon gibt es die neueste aller immer wieder neuen “Stellungnahmen” und “Erklärungen” des Bezirksamtes in Sachen Tarpenbek. Man mag es einfach nicht mehr glauben…
Ladies and Gentlemen, the Bezirksamt North proudly presents:
“Das Allerletzte”.
Tusch !
Nachzulesen am Ende des Artikels ” Die Sperrung ist rechtswidrig” im virtuellen “Wochenblatt”. Und natürlich auch in der Print-Ausgabe in ihrem Briefkasten.
Ich wünsche uns allen eine Gute Nacht.
Morgen ist auch ein Tag. Heute staune ich nur noch und schweige…
Sonst regt sich der ein oder andere wieder auf und kommt dann danach nicht gut in den Schlaf. Sowas macht ja schnell verdrießlich…

Sie werden immer informiert! Nur eben nicht beizeiten…

“Vom Winde verweht” Momentausnahmen des Herbstes. Vergängliche Ausstellung in den Strassen Langenhorns.

Moin.
Erinnern Sie sich an meine Anfrage wegen der Sitzungsöffentlichkeit? Diese hier.
Ich schrieb sie an den Sitzungsdienst, mit Kopie an die Vorsitzende der Bezirksversammlung und den Bezirksamtsleiter, der mitteilen ließ, sie seie an den Sitzungsdienst weitergeleitet…Und von diesem bekam ich dann gerade die folgende “Antwort”:
“Sehr geehrte XXX
alle Ausschusssitzungen finden derzeit ausschließlich im Großen Sitzungssaal des Bezirksamtes statt. Sie werden informiert, wenn die Sitzungen wieder öffentlich stattfinden. Das Ergebnis der Beratung im Regionalausschuss hat Frau xxx ihnen am 29.09.20 mitgeteilt. Die Niederschrift der Sitzung erhalten sie nach deren Genehmigung. Beste Grüße XXX”.

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Der Interstellare Raum. Vom Vakuum zwischen himmlischem Anspruch und irdischer Wirklichkeit.

Photo von “Pezibaer”. Pixabay.

Ab und an muss ich lesen, weil mir die Worte ausgehen.
Akute Buchstaben-MangeIerscheinung. Ich hau ja hier solche Mengen davon raus, da muss ich hin und wieder an irgendeine Buchstabentankstelle und an einer Textsäule die Bestände auffüllen.
Heute war ich mal, eher zufällig, auf der Grünen-Homepage Hamburg-Nord.
Für die von Auswärts Mitlesenden muss ich noch kurz die politische Lage vor Ort erläutern:

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Sonntag, 4. Oktober 2020

Moin. Himmel: Bleu. Scheiben: Nass. Kein Wind.
Gestern bin ich Richtung Tarpenbek spaziert. Alles dicht. Aber kein Übel ist ja je von Dauer gewesen und so sehne ich den Tag herbei, an dem auch dieses ein Ende haben wird. Beim Anblick dieser Zäune, Ketten und Schlösser frage ich mich immer wieder, was das für “Volkvertreter” sind, die sich derartig von einer Verwaltung an der Nase herumführen lassen. Und sich standhaft weigern, sich mit ihren eigenen Fehlleistungen zu befassen. Selbstkritik? Null. Was da in der letzten Regionalausschusssitzung geschah, das spottet wirklich jeder Beschreibung. Es ist ebenso unfassbar, wie die Verlegung der kommenden Sitzung. Das muss man sich mal vorstellen: Just in dem Moment, als die Öffentlichkeit wieder zugelassen werden kann, geht man im Bezirksamt-Nord hin und verlegt die Sitzung in einen deutlich kleineren Raum. Es ist zu fürchten, dass wir erneut draussen bleiben müssen – oder aber das Publikum einer “strengen Auswahl” unterzogen und “handverlesen” werden sein wird…

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Moin. Samstag, der 3. Oktober 2020.

“Goldener Oktober”. Eine temporäre Ausstellung der Natur. Um Achtsamkeit wird gebeten.

14 Grad, trüb, trocken, windig. Der wilde Wein, der das Dachkammerfenster umrankt, färbt sich nun rot, jeden Tag ein wenig mehr. Was Sie machen, weiß ich nicht, ich mummele mich jetzt in eine dicke Jacke und geh raus, spazieren, und schau mal nach, ob die ersten Maronen vom Baum gefallen sind…
Man sieht sich…