Spuren späterer Tage

Aus gegebenen Anlässen las ich in alten Tagebüchern, denn für Vieles, was in dieser Zeit in der BRD passiert, gab es in der Vergangenheit deutlich “Vorzeichen”.
Zum Beispiel im Frühjahr 2014. Ich schrieb dagegen an.
Wenn unser Land jetzt in einem erschreckenden Ausmaß militarisiert wird, während, bis in die Mittelschicht hinein, Bürger um die Sicherung ihrer materiellen Existenz ringen müssen,
wenn in Schulen für die Bundeswehr geworben und jetzt ein “Veteranentag” eingeführt wird,
wenn Friedensbewegungen abgekanzelt werden,
wenn Kriegsgegner “Lumpenpazifisten” genannt und Veranstaltungen mit fragwürdigen Praktiken abgesagt werden sollen, Verleger diffamiert werden,
wenn Humanismus und berechtigte Kritik an der Politik der israelischen Regierung mit Antisemitismus gleichgesetzt wird und Grundrechte zunehmend eingeschränkt werden,
dann sind das mehr als bloße Signale, die die Bürger dieses Landes in hohem Maße alarmieren sollten.
Bevor es zu spät ist, noch wirksam dagegen anzugehen…

Sie sind zu lange weg.

Irgendwie sind sie in Vergessenheit geraten, die Lichterketten.

“Lichterketten werden üblicherweise schweigend durchgeführt, unter Verzicht auf besondere politische Aussagen, an deren Stelle das Licht als Symbol einer umfassenden Friedensbotschaft tritt.”

Da ginge ich hin. Ich fände gern einen Platz für meine grenzenlose Trauer, zeigte gern meine Verbundenheit mit allen Menschen, die so sehr leiden.
In dieser furchtbaren Zeit, in der so viel Hass um sich greift, spürte ich gern die direkte Verbundenheit aller Liebenden, die ein Licht in tiefe Dunkelheit tragen…

Der Kriegsminister hat gesprochen

Dämmerung. Gestern. Um 7 Uhr 7.

Nicht zum ersten Mal, dieses Mal aber entschieden und eindeutig, äußerte sich Minister Pistorius und verdeutlichte, wohin wir alle, ob willig oder nicht, seiner Meinung nach zu marschieren haben. Der Artikel ist hier zu lesen.
Zitat:
„Wir müssen kriegstüchtig werden. Wir müssen wehrhaft sein. Und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen.“ Die deutsche Gesellschaft habe seit 1990 weder Krieg noch echte Kriegsgefahr im eigenen Lande erlebt. Daran aber müsse man sich jetzt gewöhnen: „Das ist ein echter Mentalitätswechsel.“ Dem schloss sich am Montag im ARD-Interview Christian Mölling, Sicherheitsexperte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), an. Erforderlich sei „das Verständnis der Bevölkerung, einen möglichen Krieg tatsächlich mitzutragen“, erklärte Mölling: „Das ist, glaube ich, das Schwerste.“ Schließlich sei die Bundesrepublik seit 1990 „vom Krieg entwöhnt worden“.[14] Um sie nun wieder daran zu gewöhnen, sei „eine große Anstrengung“ erforderlich. Mölling schlägt daher die Ausrufung einer „sicherheitspolitische[n] Dekade“ vor. In deren Rahmen gelte es, fordert der Experte, „nicht nur die Bundeswehr, sondern die Bundesrepublik insgesamt kriegstauglich zu machen“.

Ich möchte für mich mit Nachdruck hier und heute feststellen: Niemals! Niemals und von niemandem werde ich mich davon abbringen lassen, für Frieden einzutreten und keinesfalls werde ich mich an Krieg gewöhnen.
Und ich werde mich auch nicht dazu “umerziehen” lassen.

„Der Kriegsminister hat gesprochen“ weiterlesen

Von Richtigem und Nichtigem …

Herr Deilmann bei der Lektüre von Gerichtsakten

Die “Akte Tarpenbek” ist ja noch nicht geschlossen und auch wenn Mann im “politischen Raum” so tut, als sei ein Beschluss zum Umbau bereits gefallen:
Dem ist nichts so. Und zwar “aktenkundig”.
Und auch meine Akte ist ebenso offen, wie der Ausgang der Geschichte.
Solang der “Trampelpfad” noch nicht für Millionen zur x-zichsten Velorouten-Rennrad-Bahn umgebaut ist, da gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass der Himmel das ein oder andere Hirn noch weitet.
Wir haben wirklich eine Menge drängender Probleme, die mit Geld zu lösen wären. Der unsinnige, überflüssige und kostspielige Ausbau gehört nicht dazu.
Wie auch immer: Ich “beobachte” also nach wie vor die Geschehnisse.
Auch im “Sitzungsdienst”, trotz des holpernden “Allriss”, diesem fabelhaften Systems zur Bürgerinformations-Verschleppung. Und da bin ich wieder fündig geworden, obwohl strenggenommen…sagen wir mal: es unauffindbar war.
Es sei denn, man liest einfach ALLES, alles, alles durch – auch Drucksachen, von denen man meinen könnte, sie beträfen einen nicht…
Sie erinnern sich vielleicht noch daran, dass ich während des Lockdowns eindringlich auf den Umstand aufmerksam gemacht habe, dass der Ausschluss der Öffentlichkeit bei zahlreichen Sitzungen, in denen Beschlüsse von großer Tragweite gefasst wurden, rechtswidrig ist – und das dies Folgen haben wird.
Das “Hamburgische Oberverwaltungsgericht” hat ein (m.M.n wegweisendes) Urteil gefällt. Ich stelle es Ihnen hier ein: Az.: 2 E 6/21.N.
Das Urteil ist seit dem 18. Juli 2023 rechtskräftig.

Es lohnt sich für alle Bürger/Initiativen, die von der ein oder anderen “durchgezogenen” Beschlussfassung empfindlich betroffen sind, das Urteil eingehend zu studieren (insbesondere ab Seite 22 ff) und die erforderlichen (Analogie)Schlüsse zu ziehen.

Die hier vollständig dokumentierte und beharrliche Weigerung des Bezirksamtsleiters, die Öffentlichkeit zuzulassen – sie wird also Rechtsfolgen haben.

Und das ist wirklich mal eine gute Nachricht.

Von Drohungen und Warnungen

Mondwinde. Im Botanischen Garten Langenhorn. Haus Möwe.

Was Melnyk kann, kann Zelensky noch besser …

Hier ein Link auf einen lesenswerten Artikel über ein Interview, das der ukrainische Präsident dem “British Economist” gab, und von dem es in den hiesigen Leidmedien, soweit ich feststellen konnte, bisher nichts zu sehen, hören oder lesen gibt. Schockstarre vermutlich.
Dabei ist das doch wichtig zu wissen, wenn man von “Freunden” bedroht wird.
Und wie! Und womit.

Zitat: “Der ukrainische Präsident äußerte weiter, der beste Weg, um Regierungen „zu überzeugen“, die Ukraine weiter zu unterstützen, sei es, „sie über die Medien vor sich her zu treiben“; dies sei in puncto Waffenlieferungen stets gut gelungen. Sollte der Westen allerdings seine Hilfe für die Ukraine reduzieren, werde das nicht nur den Krieg verlängern. Es werde zudem „Risiken für den Westen in seinem eigenen Hinterhof schaffen“, wurde Selenskyj zitiert. Denn schließlich wisse niemand, wie die Millionen ukrainischer Flüchtlinge in den europäischen Ländern reagieren würden, wenn ihr Land im Stich gelassen werde. Bislang hätten sich die ukrainischen Flüchtlinge in der EU überaus „gut benommen“ und seien „sehr dankbar“ gegenüber denjenigen gewesen, die ihnen Zuflucht geboten hätten. Es werde aber keine „gute Sache“ für Europa sein, wenn es „diese Leute in eine Ecke“ treibe.
Die kaum verdeckte Drohung, Millionen ukrainischer Flüchtlinge gegen die Regierungen der EU aufzubringen, erfolgt – neben der Ankündigung, die EU vor ein Schiedsgericht der WTO zu bringen – zu einer Zeit, zu der die Ukraine offiziell die Aufnahme in die EU anstrebt und dabei schnelle Fortschritte verlangt.”

Vielleicht liest man ja deshalb nichts darüber, weil diese Unverfrorenheit erstmal sprachlos macht. Dann setzt hoffentlich doch mal das Denken ein. Nicht nur bei den “Medienvertretern”, da aber ganz besonders. Das ist überfällig.
Hier übrigens noch die nächste Eskalationsstufe. Vielleicht der eine Schritt zuviel… Auch von einem Freund gezündet, diese Rakete. Weit weit ab vom Schuss…
Wir aber mitten drin. In Europa.

Sonnige Tage

Glückstage

Ein fabelhafter Tag ! Mein guter alter Herr Pedderen hat eine niegelnagelneue 2-Jahresplakette, Dekra hat uns nicht geschieden und kurzweilig war die Vorführung allemal, denn ich habe dort einen netten Moppedfahrer kennenlernen dürfen, den ich hiermit herzlich grüße und zu seiner Plakette ebenso beglückwunsche, wie ich mir zu meiner.
Konnt er ja auch nicht, also mir persönlich gratulieren, er war schon fortgebraust, mit seinem glänzenden Schmuckstück und seiner neuen Plakette, während ich noch sorgenvoll in eine ungewisse Zukunft blickte…

Und meinen administrierenden Imker grüße ich auch. Danke für die Tipps, wie und was ich tun sollte, wenn ich mich fein ordentlich einer Prüfung stellen möchte.
Alles erledigt, wie angewiesen. Nur in die Waschstrasse, da konnte ich nicht: Totalsanierung bis zum 8ten. Die Waschstrasse – nicht ich.
Ich musste so durch.