Mor….gähn….

Der Rechtsstaat hat nicht zu siegen, er hat auch nicht zu verlieren, sondern er hat zu existieren! (Helmut Schmidt)

Moinsen. Es nieselt und ist trüb, kaum Wind, 17 Grad gegen HalbZehn. Und?
Wie isset? Gut geschlafen, schön geträumt, frisch erwacht? Kanne Tee steht auffem Tisch, Zeitung müssen Sie selbst holen, ich bin noch ziemlich vermüdet und brauch erst mal Kaffee. Gestern hab ich mir Lagerfeuerromantik bis weit in die Nacht gegönnt. Kennen Sie ja sicher auch, den hiesigen Spruch, nä?

Wer Daach för Daach sien Aabeit deiht,
un jümmers oppem Posten s-teiht,
un deiht datt goot, un deiht datt giern –
dä daaf sich ook ma ammüsiern.

Traf auf mich zu. Hab ich gemacht. Und wenn ich erstmal ganz wach bin, dann tu ich sie weiter. Später. Nachdem ich den Kaffee auf hab und in der Maske war…

Die Anhörung

Botanische Gärten: Langenhorner Engelstrompeten. (Nicht mit den Posaunen von Jericho verwechseln !)

Watt is enne Anhörung? Da stellemer uns jezzehmal nich weiter dumm, sondern da schaumer mal 😉 und machen uns schlau. Kucken mer ma in die Geschäftsordnung…

Und wenn wir dann etwas genauer wissen, was die Mitglieder der Bezirksversammlung für uns tun können, dann kommen wir zu dem, was wir, die Bürger tun können, um sie in ihrem guten Wollen zu unterstützen. Das steht auch in der Geschäftsordnung. Und die haben Sie doch bestimmt inzwischen gelesen, nicht wahr? Doch erstmal zu …

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Heiter weiter … Mor…gähn.

Moinsen. Kein Kasper da, nur der Till… Wetter: Mittag, sonnig, 20 Grad.
Ich bin gestern doch nicht zu meinem Nachmittagsschläfchen gekommen, da war noch viel zu erledigen, außerdem klingelte das Telefon so unablässig, daß ich eh kein Auge zubekommen hätte. Jetzt bin ich wieder recht frisch und möchte auf den “Antrag nach Geschäftsordnung” zu schreiben kommen. Die Mitglieder der Bezirksversammlung haben nämlich nach § 13 der Geschäftsordnung das Recht, eine öffentliche Anhörung zu beantragen. Was das bedeutet, dass möchte ich Ihnen im Folgenden erläutern und die Mitglieder der Bezirksversammlung insbesondere der Opposition, möchte ich dazu ermuntern, einen solchen Antrag zu stellen. Anlass dazu haben sie mehr als genug…
Doch auch die Mitglieder der Mehrheitsfraktionen möchte ich bitten, sich einem solchen Begehren anzuschließen, auch wenn das bedeutete, dass sie sich gegen Vorgaben ihrer Fraktionsspitzen stellen müssten. Seien Sie so frei!
Sie sind ehrenamtlich tätig und an Weisungen nicht gebunden…

Es gibt im Leben Momente, in denen muss man sich entscheiden.
Für alle Demokraten der Bezirksversammlung, gleich welcher Partei sie angehören, ist jetzt ein solcher Moment gekommen…

Fofftein.

Formalien

Aus gegebenem Anlass kopiere ich die folgenden Informationen aus der Tagesordnung der Bezirksversammlung auch hier für Sie ein:

Sitzung der Bezirksversammlung
Donnerstag den 16.09.2021 um 18:00 Uhr
Raum: Leichtathletikhalle Alsterdorf
Für eine persönliche Teilnahme ist eine schriftliche Anmeldung unter bezirksversammlung@hamburg-nord.hamburg.de unter Angabe Ihrer Kontaktdaten zwingend notwendig.
Es wird außerdem zwingend ein tagesaktueller Antigen-Testnachweis, ein gültiger Impfnachweis oder ein Nachweis über eine überstandene COVID-Infektion benötigt. Ein eigenständig durchgeführter Selbsttest gilt nicht als Nachweis.
Bürgerinnen und Bürger haben zudem die Möglichkeit die Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord online im YouTube-Livestream mitzuverfolgen. Der Livestream ist am Sitzungstag unter folgendem Link erreichbar:
https://www.youtube.com/channel/UCqrsgHJCov690lbtU4VOUFA/?guided_help_flow=5
Weiterhin haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Fragen für die Bürgerfragestunde schriftlich an die Geschäftsstelle der Bezirksversammlung
bezirksversammlung@hamburg-nord.hamburg.de zu übermitteln.
Frist: bis Mittwoch 16.00 Uhr vor der Sitzung der Bezirksversammlung. Zulässig ist eine möglichst kurz gefasste Sachverhaltsdarstellung und eine Frage sowie ggf. eine Nachfrage. Die Frage wird im Rahmen der Bürger*innenfragestunde verlesen.

Bitte halten Sie sich an die Vorgaben. Vor allem: Anmeldung nicht vergessen, es könnte sein, dass Sie sonst nicht eingelassen werden.

Am Scheideweg.

Ringelblume. Eines von vielen Exemplaren der Botanische Gärten Langenhorn.

Es ist die Aufgabe der Opposition, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft.
(Jacques Chirac) 

Moinsen. Wetter wie gestern, 16 Grad.

Für Langenhorner beginnt heute eine bedeutende Woche.
Am Donnerstag tagt die Bezirksversammlung und wenn es nach dem “Herrrschaftswillen” von Grünen/SPD geht, dann soll nun dort Weiteres beschlossen werden, das vor Ort, im Regionalausschuss, wohl nicht mehr so geräuschlos über die Bühne ginge, wie man sich das im Bezirksamt gewünscht hatte, als man im Dezember 2019 in einer Nacht- und Nebelaktion den “Trampelpfad” an der Tarpenbek weiträumig absperrte.
Man bezichtigte damals die Bürger der illegalen Nutzung, behauptete erst Haftungsgründe, später dann “Gefahren für Leib und Leben” – und war am Ende einer langen Auseinandersetzung über die Rechtslage, samt Prüfung durch die Fachbehörde, gezwungen, den Bürgern das Recht auf das Betreten des Weges nicht länger zu verwehren…

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Lazy Sunday Morning. Sortierarbeiten.

Wetter? Geht so. Bei 19 Grad. Heute wird mal wieder Marathon gelaufen in der Stadt, ich sortiere die Akten…
Ich wollte Ihnen ja Wesentliches und Links zu dazugehörigen Dokumenten komprimiert in einem Extra-Beitrag hier einstellen, damit sie schnell alles greifen und prüfen können.
Allerdings scheitert dies einmal mehr an diesem “fabelhaften” Allris-“Informationssystem”, zu dem man verlinken kann, so oft man will – immer wieder sind die Drucksachen dann doch nicht mehr aufzufinden. Ich könnt den Rest meines Lebens mit Neuverlinkungen verbringen…
Über Allris schrieb ich schon oft, irgendwann werden wir uns auch mit diesem “System” einmal auseinandersetzen müssen. Jetzt müssen wir erstmal ohne diese Wundertüte klarkommen….

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Immer tiefer in die Irre…

Geduldsfäden.

Das eben geschieht den Menschen, die in einem Irrgarten hastig werden:
Eben die Eile führt immer tiefer in die Irre.”
(Seneca, der Jüngere, Briefe über Ethik)

Eine Frage kennen Sie schon, die andere dringend zu stellende Frage führt am Ende weit über Langenhorn hinaus, denn sie ist eine ganz grundsätzliche Frage, die sich hier, an der Tarpenbek “exemplarisch” stellt.

Auf den hier zur Debatte stehenden Vorgang bezogen lautet sie:
Brauchen wir ihn noch, den Regionalausschuss?
Die Grünen und die SPD haben in diesem Falle ihre Antwort gerade gegeben:

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Die “Drucksache” 21 – 2664. Überraschung!

So. Dann wollner mal wieder…

Zunächst muss ich aber eine falsche “Sachverhaltsschilderung” korrigieren und möchte hier klarstellen:

In der vergangenen Regionalausschusssitzung, deren Protokolle/Niederschrift uns VOR der Sitzung der Bezirksversammlung nicht zur Verfügung gestellt werden, wurde lediglich eine vom Regionalausschuß gewünschte “Variantenuntersuchung” vorgestellt.
Vorgestellt, wohlbemerkt – nicht etwa zur Abstimmung gestellt. Punkt 7 der Präsentation lautete “Fragen und Diskussion”.
So wurden also ein paar Fragen gestellt, meine Wortmeldung “übersehen”, es wurden ein paar Anmerkungen gemacht. Diskutiert wurde, mit einiger Heiterkeit, ausschließlich der Widerstandsgeist der Langenhorner.
Irgendwelche Mehrheiten für irgendetwas waren nicht erkennbar, sie waren ja auch nicht gefordert.

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Donner und Doria, Potz und Blitz in Langenhorn.

Moinsen. Es regnet, war erst nur trüb, jetzt aber recht dunkel, 19 Grad.
Ein guter Morgen, ein schöner Morgen, denn ich hab die Sonne von gestern noch im Herzen. Und die scheint abber sowatt von…
Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlt es sich wieder “normal” an, hier zu sitzen und Langenhörnchens Tagebuch zu schreiben. Ich bin nicht mehr verärgert sondern heiter, da sind keine inneren Widerstände, ich sitze hier und tue mit Freude, was zu tun ist. Das war Vorgestern nicht so, da war ich eher schockiert, über die Drucksache 21-2664. Ich hatte mit so ziemlich allem gerechnet, aber damit nicht. Da hatten sich die “Freunde der Tarpenbek” mehrfach getroffen, hatten sich vorbereitet auf die nächste Regionalausschussitzung, um Stellung zu nehmen, ihre Haltung zu der dem Regionalausschuss vorgestellten Varianten zu erläutern, wollten endlich auch einmal persönlich gehört zu werden – und dann das: Eine Beschlussvorlage für die Bezirksversammlung….

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