Feierabend. Feuer und Flamme für die Demokratie.

Moin am Abend, erquickend und labend…
So, meine lieben Freunde der Tarpenbek, da bin ich wieder, aus dem “später” ist jetzt “morgen” geworden, denn der Tag war ausserordentlich angefüllt mit Gesprächen aller Art. Und nun mag ich mich nicht mehr an die Tastatur sondern lieber an ein kleines Lagerfeuer setzen, Feierabend haben und genießen.
Wie sagte Scarlett O´Hara? Morgen ist auch noch ein Tag…
Ich möchte hinzufügen: Und nichts wird dieses Mal vom Winde verweht…
Der heutige Tag jedenfalls war voller Sonnenschein und keinesfalls möchte ich diesen wundervollen, lauschigen Abend auch noch mit Gedanken an das Bezirksamt verbringen. Was genug ist, ist genug.
Genießen wir also, was der Abend und die Nacht für uns bereit halten:
Laue Luft 😉 und schöne Träume…

9. September 2021. Der Gipfel.

Moinsen. Die Sonne scheint schön, der Wind weht nicht und nix ist nass. Und das Alles bei morgendlichen 17 Grad.
Während wir gestern die Sonne genossen und an der Tarpenbek spazieren gingen, da sind Andere hingegen ganz und gar nicht untätig gewesen und haben eilig eine Beschlußvorlage für die nächste Sitzung der Bezirksversammlung (!) am 16ten September eingebracht. Sie trägt die Nummer 21-2664. Schauen Sie mal: Hier ist sie. (Jedenfalls sollte sie jetzt hier sein, aber, das wissen wir ja alle mittlerweile, “Allris” ruckelt schon mal, dann funktionieren die Links nicht mehr und Sie müssen selbst suchen…)
Diese Drucksache betrifft die “Neuplanung des Wanderwegs entlang der Tarpenbek” und wurde gestern von den Grünen/SPD dem Sitzungsdienst zugeleitet und ruck-zuck veröffentlicht.
Und die “Druck”sache können Sie sich jetzt in aller Ruhe durchlesen und sich ein paar Gedanken dazu machen, während ich die meinen erstmal zu Papier bringe. Besonders bemerkenswert ist, daß dieser “Vorschlag” in aller Eile der Bezirksversammlung zur Entscheidung vorgelegt wird – und nicht etwa dem Regionalausschuss zur Beschlussempfehlung.
Und was das für uns Langenhorner bedeutet, das schauen wir uns dann genauer an. Später am Tag.
Jetzt fangen wir uns erstmal ein paar wärmende Sonnenstrahlen ein und nehmen ein ausgiebiges Frühstück zu uns. Zur Stärkung.
Und dann rekapitulieren wir – und schauen uns genau an, wie aus der rechtswidrig vorgenommenen Sperrung eines Weges (und Wiedereröffnung) eine Beschlussvorlage für eine 1,2 Millionen teure “Neuplanung” werden konnte. Und wie die Langenhorner Bürger einmal mehr überrumpelt und vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen…

Und dann geht er hoch, der Vorhang, im “Theater der Demokratie und Rechtstaatlichkeit Hamburg-Nord” und der letzte Akt beginnt…

Markttag. Dienstag, der 7te September

Moinsen. Die Sonne scheint und trocknet die Scheiben, 16 Grad, windstill, die Äpfel und Quitten reifen. Ein schöner Tag wartet auf uns, überall, im Diekmoor, auf dem Markt, an der Tarpenbek und obendrein preisen die Wetterfrösche schon den morgigen Tag, der uns bei 26 Grad die müden Knochen wärmen soll. Genießen wir also diese letzten schönen Spätsommertage in der Sonne und an der frischen Luft. Was auch immer Sie tun: Tun Sie`s mit Freude.

Montag, 6. September 2021.

Little Bill, Müllers Schreibtischbiotop Langenhorn

Moinsen. Langenhorn liegt noch im Nebel, Autoscheiben klitschnass, 12 Grad, kein Wind.
Es gibt wenig Neues, das ich Ihnen erzählen könnte, außer vielleicht… Egal. Sie fallen mir schwer, diese neuerlichen Murmeltiertage und der mir in allen Knochen fühlbare Herbst lässt mich auch nicht gerade fröhlich erwachen. Gut, dass wir wohl noch ein bißchen Zeit haben und es langsam angehen können, das “was auch immer”. Am Wochenende haben sich “Freunde der Tarpenbek” getroffen und es gibt noch einiges für mich zu tun, das Ausfluss dieser Treffen ist. Ich hoffe, bis Mittwoch alles erledigt zu haben, die Post geht raus, sobald ich fertig bin. Ich bin ja noch immer in der “Rekonvaleszenz” und darf es nicht übertreiben, will ich mit Ihnen zusammen unsere Sache zu einem guten Ende bringen.
Die Überholspur ist jedenfalls nicht der richtige Aufenthaltsort für mich, das ist gewöhnungsbedürftig, doch das Wochenende lässt mich sehr zuversichtlich sein. Nutzen wir also die (noch) stillen Tage in Langenhorn, um Kraft zu sammeln. Und bis dahin halt ichs erstmal noch mit Wilhelm Busch:
“Viel besser als ein guter Wille wirkt manchmal eine gute Pille”.
Auf “Einspieler” werden Sie wohl für`s Erste verzichten müssen, die bei Youtube mittlerweile allgegenwärtige Werbung kann und will ich keinem zumuten…

2. September 2021. Herbst. Meteorologisch.

Freiluftinsektarium “Butterfliege”. Langenhorn.

Moinsen. Dann wollner ma widder, nä? Uns bleibt ja nichts Anderes…

Ich bin nicht untätig gewesen, in den Monaten “dazwischen”, habe aber immer wieder festgestellt, daß der größte Teil meiner Arbeit ja längst getan ist.
Die Arbeit so manch Anderer ist es leider immer noch nicht…

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Tarpenbek. Vorbereitung auf den Showdown. Überall.

aktuelle Beschilderungen

Moinsen.
Bevor es auch hier demnächst weitergeht in der “Akte Tarpenbek” sind noch einige Dinge zu erledigen und Vorbereitungen zu treffen.
U.a. werde ich hier noch einen besonders komprimierten Ordner einstellen, in dem ausschließlich die Dokumente aus der “Akte Tarpenbek” zu finden sein werden, die dem Regionalausschuss im Laufe des Verfahrens vorgelegen haben.
Dabei handelt es sich um die “Drucksachen”, also : Vorlagen des Bezirksamtes, die “Mitteilungen zur Kenntnisnahme”, Beschlussvorlagen und Beschlüsse, die jeweils dazugehörigen Niederschriften und Protokolle, Eingaben und Antworten darauf.

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Die Verwaltungsode

Mimis Pfirsiche.

Erinnern Sie sich noch an die Verwaltungsode? Macht nix, ich hatte sie auch schon fast vergessen, aber beim Blättern in der Akte Tarpenbek ist sie mir wieder unter die Augen gekommen. Und weil ich sie immernoch ganz hübsch finde und ausbaufähig, da dacht ich, ich stell sie heute noch einmal rein. Wie befinden uns ja eh in den verschiedenen Dauerschleifen, ein Deja-Vu nach dem Anderen, Wiederholungen, Endlosschleifen, warum sollte ich sie da nicht auch noch einmal raushauen? Hier ist sie also…

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Weiter in den Texten …

Heute stell ich Ihnen hier die “Machbarkeitsstudie” ein, oder das “Gutachten”, (da kursieren die unterschiedlichsten Bezeichnungen) also die “Variantenuntersuchung”, so, wie sie in der Powerpoint-Präsentation am Montag in der Regionalausschusssitzung den Mandatsträgern und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
Sie waren ja nicht da, was ich auch verstehen kann, denn dass wir “in Präsenz” haben teilnehmen dürfen, war weithin ja nicht bekannt. Ich selbst habe das auch erst am Wochenende vor der Sitzung erfahren, obwohl ich doch recht regelmäßig virtuelle Morgenspaziergänge im Drucksachen-Dschungel des Sitzungsdienstes mache…
So wundert es mich also nicht, dass Sie nicht da waren.
Nun aber sollten Sie sich mit dem Inhalt der “Variantenuntersuchung” wirklich vertraut machen. Und Sie sollten sich noch einmal alles in Erinnerung rufen, was bisher geschah. Insbesondere, wie das alles anfing, und was der Regionalausschuss damals vom Bezirksamt forderte, als der Weg gerade “frisch” gesperrt worden war.
Es ist ja nun bald Wochenende, da werden Sie sicher Zeit finden, sich mit dem zu beschäftigen, was da so alles vor Ihrer Haustür passiert – und noch passieren kann.

if you repeat a lie...
Werk eines unbekannten, aber talentierten Künstlers, Freiluftgalerie “Mauer” am Langenhorner Markt

Zur Einstimmung: Die Pressemitteilung

Pressemitteilung des Bezirksamtes vom 10.8.2021. Heute mal noch unkommentiert:

Langenhorn

Machbarkeitsstudie für den Wanderweg zwischen „Tarpen” und „Suckweg” gewinnt an Gestalt

Ursprünglich allein als Arbeits- und Schauweg für die Gewässeraufsicht konzipiert, hat sich der Weg entlang der Tarpenbek zunehmend zu einer beliebten Wegebeziehung in der freien Natur entwickelt. Doch darauf ist der Weg im Hinblick auf die dann erforderliche Verkehrssicherungspflicht und Barrierefreiheit nicht ausgerichtet, sodass er für die Öffentlichkeit zum Teil gesperrt wurde.

Mit dem Ziel, dauerhaft eine Zugänglichkeit und Nutzbarkeit des Weges für die Öffentlichkeit zu gewährleisten, hatte die Bezirksversammlung dem Bezirksamt daraufhin bezirkliche Mittel bereitgestellt, um ein Gutachten für eine detaillierte Planung dieser Wegeverbindungen inkl. Variantenuntersuchung und Kostenschätzung auf Basis einer fundierten Geländeaufnahme beauftragen zu können. Gleichzeitig wurde mit diesem Gutachten ein Konzept zur Renaturierung des, in diesem Abschnitt sehr technisch geprägten, Gewässerverlaufs erarbeitet. Ziel dieser Maßnahmen ist, das Gewässer in seinem Verlauf vielgestaltiger auszuformen, die Ufer unterschiedlich zu profilieren und so eine ökologische Aufwertung einzuleiten. Darüber hinaus reduzieren die Gewässermaßnahmen das Hochwasserrisiko für die Anlieger.

Diese Vorplanung ist jetzt soweit abgeschlossen, dass dem zuständigen Regionalausschuss der Bezirksversammlung in seiner Sitzung am 9. August die Variantenuntersuchung vorgestellt werden konnte; die drei untersuchten Varianten unterscheiden sich dabei zum Teil erheblich untereinander hinsichtlich der zu ihrer Realisierung erforderlichen Grunderwerbs- und Baukosten aber auch im Hinblick auf die notwendigen Eingriffe beispielsweise im Baumbestand.

Regionalbeauftragter Christian Landbeck: „Das Bezirksamt favorisiert trotz des damit verbundenen Aufwandes die Variante, die sich weitestgehend am derzeitigen Arbeits- und Schauweg orientiert, indem damit die bestehende und etablierte Wegebeziehung aufgegriffen und zu einem für die breite Öffentlichkeit nutzbaren Angebot ertüchtigt würde, das sich schon jetzt einer hohen Beliebtheit erfreut.”