Neues von unseren Wegen an der Tarpenbek

Gestern war mal wieder eine Regionalausschusssitzung. Und ausnahmsweise war auch mal die Öffentlichkeit nicht ausgesperrt. Und da ich mir diese vielleicht einmalige Chance nach langer Zeit des Ausschlusses von der “demokratischen Teilhabe” nicht entgehen lassen wollte, war ich natürlich dabei, als die “Variantenuntersuchung” oder das “Gutachten” oder die “Planung” oder was auch immer, vorgestellt wurde. Bevor ich Ihnen aber aus “heiterem Himmel” davon berichte und Ihnen den Tag vermassele, möchte ich uns allen doch die Gelegenheit geben, sich mental auf das, was kommt, vorzubereiten – und sich das bisherige Geschehen in Erinnerung zu rufen.
Also ziehen Sie sich doch mal bitte hier rechts aus den Regal die “Akte Tarpenbek” und frischen auf, was vielleicht schon ein wenig verblasst ist, seit damals… als Sie sich, im Freudentaumel, ja bereits auf der sicheren Seite wähnten…
Und dann holen Sie sich auch den Kanister mit Baldrian aus der Ecke vor, stauben sicherheitshalber noch datt Pülleken mit die Herztröppkes ab, stellen sich einen bequemen Stuhl bereit, bisken Popcorn un paa Möhrkes dabei…
Und dann..
Dann üben Sie sich in stiller Vorfreude auf den nächsten Akt aus dem “Schauspielhaus der Demokratie”. Eine Inszenierung aus der Kümmelstrasse…

1. Juli 2021. Unvergessen …

Vor einem Jahr ist meine liebe Freundin Rosemarie aus dieser Welt gegangen. An jenem Tag begann ich “Rose-Cottage”, einen Garten der Erinnerung, anzulegen.

Heute blühen alle Rosen, die ich in den Tagen und Wochen nach ihrem Tod pflanzte, zum ersten Mal. Sie schenken mir Freude. So, wie es die mir liebste Rose von allen tat . An jedem einzelnen Tag unserer wunderbaren Freundschaft.

Ich vermisse sie. Immer.

Im Fenstertheater. Sommer 2021

Mal kurz vorbeischauen.

Wir sind die erste Generation, die die Klimakatastrophe erlebt
und die letzte, die sie verhindern kann. 
Ewald Lienen

Ich bin klein, die Kirsche fein…
Fiffi. Sohn oder Tochter von Fritzchen und Franzi.
Mama hat gesagt: Konzentrieren und dann: Anflug. Wenn es Dir schwer fällt, dann musst du viel üben, mein Kind…

Stille Tage in Langenhorn

Wie freu`ich mich der Sommerwonne!

Wie freu`ich mich der Sommerwonne,
Des frischen Grüns in Feld und Wald,
Wenn`s lebt und webt im Glanz der Sonne
Und wenn`s von allen Zweigen schallt!
Ich möchte jedes Blümchen fragen:
Hast du nicht einen Gruß für mich?
Ich möchte jedem Vogel sagen:
Sing, Vöglein, sing und freue dich!
Die Welt ist mein, ich fühl es wieder:
Wer wollte sich nicht ihrer freu`n,
Wenn er durch frohe Frühlingslieder
Sich seine Jugend kann erneu`n?

Kein Sehnen zieht mich in die Ferne,
Kein Hoffen lohnet mich mit Schmerz;
Da wo ich bin, da bin ich gerne,
Denn meine Heimat ist mein Herz.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben
(1798 – 1874)

Guten Morgen.

Dieses Tagebuch, das ein bedeutendes Kapitel im Buch meines Lebens ist, schließe ich heute. Ich bedanke mich für Ihre große Aufmerksamkeit und Ihre Zuneigung.
Mögen Sie gesund und seelisch unbeschadet durch diese Zeit kommen und das Leben immer, auch in den schwärzesten Stunden, zu schätzen wissen. Helfen Sie, diese einzigartige und wunderbare Schöpfung, in der wir leben, zu bewahren, wann immer und womit auch immer es Ihnen möglich ist,- und seien es auch nur Kleinigkeiten, die sie beitragen können.
Zeigen Sie Ihre Liebe ! Halten Sie sie niemals zurück unnd versäumen Sie keine Gelegenheit, ihr Ausdruck zu verleihen.
“Und falls wir uns nicht mehr sehen: guten Tag, guten Abend und gute Nacht!“