Moin. Ich habe heute mal wieder Zeitung gelesen. Und bin dabei auf einen bemerkenswerten Artikel gestoßen, den ich Sie ebenfalls zu lesen bitte. Er heißt “Die verachtete Jugend”. Er ist erschütternd wahr und klar. Ich halte ihn für einen der besten Beiträge, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Ich wünsche mir sehr, dass er weite Beachtung findet und eine breite Debatte anstößt… Und Ihnen wünsche ich eine angenehme Woche.
Langeweile? Hier noch SLAPP. Das müssen wir ja wissen…
Pfirsichblüte in Bad Meingarten. Für Freunde unscharfer Photos.
Ohne das Wochenblatt erführen wir ja nichts von alledem, was sich in Langenhorn so tut. Da sagen wir doch alle mal “Danke” für so viel Informationen. Und die auch noch gratis, frei Kasten. Auch in dieser Woche gibt`s Neues von der hiesigen Anstalt: Hier ein Bericht über die neue a-typische Gefahrenlage an der Tarpenbek, made by Bezirksamt: “Zum Schutze der Bevölkerung”. Man mag´s kaum glauben, darf aber auf die Fortsetzung gespannt sein… Ich allerdings bin nicht ge- , sondern entspannt. Ich habe allen Anlass dazu…
Kirschblüte vor dem Dachkammerfenster. In Ruhe vor dem Sturm.
Moinsen. Und? Alles frisch? Draussen ist es jedenfalls recht kühl, ein Sturm soll heute langsam aufziehen und morgen dann so richtig toben. Apropo, von wegen “toben”: Ich hörte, Sie regen sich mächtig über die Reiterbalken an den Zugängen zur Tarpenbek auf. Kann ich verstehen, für Menschen mit Rollis und Rollatoren, Gehhilfen, Kinderwagen und Einkaufskarren ist da ja jetzt gar kein Durchkommen mehr… Aber datt müssen Se versteehn, da is ja doch noch dä Fuffzichtausend-Euro-Auftrach anhängich, dä, für ma zu kucken, ob der Weech nich barrierearm ausgebaut werden könnt. Da müssen gezz ersmaa ein paa richtich fette Barrieren her, nä? …
Da können Sie mal sehen, wie eifrig und und überaus creativ die Behörde arbeitet, wenn es darum geht, Ihnen ein Durchkommen zu “verunmöglichen”, wo Ihnen schon das Recht nicht im Wege, sondern an Ihrer Seite steht…
Wie auch immer: Fragen Sie nicht mich, was das soll – wenden Sie sich doch bitte gleich an das fabelhafte Bezirksamt – Nord, oder den ebenso fabelhaften Timo Kranz. Der kanns. Also Ihnen die Welt des Bezirksamtsleiters erklären Ich jedenfalls rekonvaleszensiere weiter still vor mich hin, ich brauche viel Ruhe, viel Tee, gesundes Essen und viele Luftbäder in meinem Garten. Ich hab Ihnen den “Freigang” erstritten – dieses Recht sich nicht mit diesen kostspieligen Taschenspielertricks wieder abnehmen zu lassen: Das ist Ihre Sache. Sie wissen ja jetzt, wie`s geht.
Bissi Tage maa – ich bin inne Kur in Bad Meingarten und trainier ersma mein glockenhelles Stimmchen in eine erste Anwendung für datt, watt kommt.
Stiefväterchen. In “LiturgischLila” – der Farbe der Buße und Wandlung…
Moinsen. 8 Grad, leichter Nebel, keine Sonne, grau in grau. Die Nachrichten sind, im Wesentlichen, die von gestern, die Kanzlerkandidaten mit sich selbst beschäftigt und wir auch weiterhin auf uns allein gestellt. Also alles, wie immer… Heute sind die ersten Knospen an den Kirschen geöffnet, morgen werden die Bäume dann wohl in voller Blüte stehen. Jeden Tag arbeite ich ein bißchen im Garten und freue mich an allem, was lebendig ist, was kreucht und fleucht, aus der Erde und allen Zweigen spriesst. Eine neue Woche beginnt… Möge sie uns Gutes bringen.
Gesicht zeigen. Aus der Reihe “Brotlose Künstler im Homeoffice”.
Moinsen. Wie schön, heute stehen wir mal bei 17 Grad auf der Sonnenseite unseres Nordlebens. Und die Sonne scheint ! Wo sie gestern doch schon so schön schien. Hurra! Wir leben noch immer. In den vergangenen 13 Monaten hatten wir ja ausreichend Zeit, uns mit absurdem Theater vertraut zu machen, da verhagelt einem nix mehr, gaa nie nicht, die frisch gekeimte Petersilie. Geübt, und mit einem Sinn für`s Groteske, da kann man sogar Talk-Shows kucken und sich amüsieren dabei. Gestern hab ich im Wochenblatt gelesen, was der Experte Timo. B. Kranz, Blindgrüner Verteidiger vom “Team Brummkreisel”, an üblichen Sprüchen raus- und dem spezialdemokratischen Kollisionspartner um die Ohren gehauen hat. Ich kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus… Nach über einem Jahr Krisenmanagement und Dauerübertragungen unzähliger Experten für Jedes und Alles, da bleibt viel hängen – und Fragen nach der Methodik für Dieses und Jenes nicht aus. Wie auch immer, es regnet heute mal nicht und egal, was geboten wird, ob Absurdes Theater oder Dilettantenstadel: Hauptsach` die Sonne scheint. Die weiteren Aussichten? Das wird noch heiterer werden…
Moinsen. 8 Grad, weiße Wolken, zartblauer Himmel, es ist zur Abwechslung mal trocken – und wir leben noch. Wenn das kein Grund ist, den Morgen zu loben… Ich kenn jedenfalls keinen Besseren. Mögen Sie einen angenehmen Tag haben…
Schon wieder ! Aber uns kann ja mittlerweile gar nichts mehr erschüttern… Ich groove mich langsam wieder ein in das “normale” Leben… Es gibt Neues aus dem Diekmoor. Schauen Sie mal.
3 Grad. Der Schnee ist wieder weg, die Sonne scheint. Ein neuer Tag wartet schon auf uns. Wir wollen in nutzen. Er hält bestimmt was Schönes für uns bereit…
Frühlingserwachen. Nicht nur in den “Botanischen Gärten Langenhorn.”
Da habe ich doch heute eine wundervolle Sprachspielerei gehört, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte. Möge das Wort Flügel bekommen 😉 . Zitat : Langenhorn wird ja “niedergeboelzt”. Ich möchte hinzufügen: Nur, wenn die Langenhorner sich niederboelzen lassen. Und das werden sie nicht. Sie richten sich ja gerade erst zu ihrer ganzen Größe auf – und sie werden damit nicht aufhören. Genug ist nämlich genug. Merke: “Man kann ein paar Leute manchmal betrügen, aber nicht alle Leute immer…” Herzliche Grüße aus der Freien Dachkammer an alle Initiativen …
Dolles Schneegestöber, echtes Aprilwetter, wie schön, dass wir das alles noch erleben dürfen… Ihnen gehts hoffentlich gut, bei mir is primstens, die Sonne scheint immer mal kurz zwischen den Wolkenbrüchen in die Dachkammer. Vielleicht gibt`s ja einen Regenbogen. Mal sehen gehen? Ja, mal sehen gehen… Herzliche Grüße vonne Mimi.