Der erste Kaffee. Nicht umsonst, aber draussen.

Mimi Eliza Dolittle-Müller. Muttersprachlerin. Photo von dem unvergleichlichen Herrn Lilienthal. (copyright) Winke,winke!

Ich bin begeistert! Nach den dämlichen Exzessen derer, von denen man, wenn es um Grundrechte geht, ansonsten nur hört, welches sie gerade wem streitig machen und entziehen wollen, ging es heute auf dem Langenhorner Markt wieder wunderbar diszipliniert und mit großer Rücksichtnahme zu. Und für die, die sich heute wieder aufmachen, um für “ihre” Freiheitsrechte zu demonstrieren, will ich auch gern Tacheles reden: Es sind unser aller Freiheitsrechte, Ihr Spacken. Das ist eine Demokratie, in der wir leben, auch jetzt noch. Und, in dieser Demokratie nicht unwichtig: Ihr seit nicht die Mehrheit! Und werdet sie nie sein. Nie wieder!

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Moinsen, Samstag, der 16. Mai 2020

Schläft auch noch…

Mor..gähn, Es ist grad mal 6 (also 5) Uhr und die Sonne scheint schon. Über Nacht hat es geregnet, also alles wie gewünscht. Gestern war ich in Norderstedt am Markt am Heroldcenter und hab Tomaten- und Salatpflanzen kaufe. Seit Gladiators nicht mehr auf unserem Wochenmarkt sind, muss man ja schaun, wie man an Gemüsepflänzchen kommt. Nein, ein Treibhaus habe ich nicht, auch kein Frühbeet. Aber nun hab ich ja, was ich mag, die Salatsaison kann ich im Juni eröffnen. Zeitung liegt noch im internet herum, Tee hab ich Ihnen hingestellt. Neue Leser sind zu begrüßen in: Bad Harzburg, Lütetsburg, Schafstedt, Lansing, Copenhagen und Stockholm und sehr viele in Hamburg. Links bitte heute selbst suchen, ich bin einfach noch zu verpennt und mach mir jetzt mal einen Espresso, sonst werd ich gar nicht wach… Wir sehen uns auf dem Markt. Mit Abstand und Maske, denn wir in Langenhorn sind ja, bis auf wenige Ausnahmen, weder strunzdoof noch rücksichtslos…

Alles auf dem Weg

Goldregen. Fällt schön und man bleibt trocken.

Das war eine anstrengende Woche, die nun in Ruhe zu Ende geht. Post von der Pressestelle des Bezirksamtes gab es gestern und heute nicht, auch kein Anruf, obwohl ich darum bat. Ich finde, das ist ein gutes Zeichen. Bisher kam ja alles “postwendend” und wenn etwas so schnell geht, da weiß der verwaltungserfahrene Bürger sofort: Wir sind über die Abwimmelphase noch nicht hinaus. Was man, außer am Tempo, auch daran erkennen kann, dass sehr schnell und sehr wortreich keine Antworten gegeben werden.

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Moin. Freitag, in den Iden des Mai.

Strauchpäonie. Blüht gerade.

Guten Morgen. Die Sonne scheint, windstill, Autoscheiben nass, es hat in der Nacht keinen Frost gegeben. Sie können die Kübelpflanzen rausstellen, und auch den Salat pflanzen: Die Eisheiligen sind vorbei. Kaffee hab ich hingestellt, hier ist die Zeitung.
Ich bin ein bißchen wortkarg, ich brauch erstmal einen Tee… Grüße gehen heute morgen nach: Alveslohe, Wien, Strasbourg, Seoul, Chicago, Pinneberg, Duisburg, und München.

Da ist mir gerade nach…

Nach diesem. Ganz laut mitsingen will ich….Am Ende eines sonnigen Tages hab ich alles geschafft, was ich unbedingt erledigen wollte. Gartenarbeit. Und jetzt: Feierabend. Aber vielleicht schreib ich später doch noch ein bißchen…

Wie schön blüht uns der Maien …

Heute stand auf meinem Kalender zum Tage dies von George Sand :
“Zweifellos vermag Politik Großartiges zu schaffen, aber nur das Herz verbringt Wunder.”
Also dann…los !

Und jetzt noch ein bißchen Ruhe. Und ein paar Omms.

Die Konferenz der Langenhorner

Unser Sommer-Glück am Markt.
Unser Glück am Markt, das wir uns selbst geschenkt, und Herr Sommer gepflanzt hat. Auch bedroht! Doch davon später…

Mir kam da gestern so eine Idee, die ich gerne umsetzen möchte. Manchmal habe ich ja auch Flausen im Kopp, das haben Sie gewiss schon bemerkt, aber diese Idee, gefällt mir sehr. Wir sind ja alle Langenhorner. Und wir alle haben mit einigen Problemen im Alltag zu kämpfen. Und so unterschiedlich diese Probleme auch sein mögen, eines ist ihnen fast allen gemein: Die Ursache und der Adressat unserer Bitten und Beschwerden…

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Guten Morgen. Donnerstag, 14. Mai 2020

Gute Freunde müssen nicht immer nebeneinander gehen. Wichtig ist, sie schauen in dieselbe Richtung

Moinsen. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, frisch, ein leichter Wind. Ich habe lang geschlafen und das hat gut getan. Mal sehen, was der heutige Tag bringt. Vor dem Dachkammerfenster ist jetzt alles grün, die Kiefer immer, aber nun hat auch die Kirsche ihr grünes Blätterkleid angezogen und wenn das Langenhörnchenkind nicht alle Kirschen schon unreif erntet, dann werden in ein paar Wochen dunkelrote Tupfen in dem satten Grün hängen. Die Sommermorgen in der Dachkammer sind schön. Ich lebe dann in den Baumwipfeln, die Langenhörnchen kommen zum Früchte-Frühstück vorbei und überlassen das Nussbüdchen dann Vogelkindern…Kaffee steht auf dem Tisch, Zeitung müssen Sie selbst holen, ich bin noch etwas langsam unterwegs. Grüße gehen heute mal an die Neuhinzulesenden aus Verwaltung und Politik, nach Hasloh, London, Barnin, Sydney, Paris, Salzkotten, Hangzhou, Brüssel und Stelle.

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Et löppt sick allens torecht.

Roter Mohn. Ich weiß das. Und sie bald auch…

Es ist viel passiert heute. Viele Mails, Telefonate, manche nichtssagend, aber horchen wollend, andre sehr gut, Hoffnung gebend. All das bringt mich weiter, und uns ein Stückchen weiter auf unserem Weg zu unserer Tarpenbek. Ich jedenfalls bin zuversichtlich. Und es dauert, so lange, wie es dauert. Beharrlichkeit ist ein Weg zum Erfolg…

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Moinsen. Mittwoch, der 13te. Mai 2020.

Kontraste.

Guten Morgen. Das Wetter ist aus dem April, die Nacht über hat es immer wieder geregnet, die Sonne versucht sich ein bißchen…Kaffee in der Kanne, Zeitung von gestern, In diesem Artikel heißt es “Hapag-Lloyd Cruises” habe entschieden, den Großteil der Flotte, nach Hause zu bringen und im Heimathafen in Hamburg zu positionieren, bis sie wieder ihren Fahrplan aufnehmen kann.Zudem seien die Schiffe “grundsätzlich” für die Nutzung von Landstrom ausgerüstet.Ich habe gestern mal in den Schiffsradar geschaut, welche Schiffe der genannten Flotten im Hamburger Hafen liegen. Und da möchte ich doch mal ganz ausdrücklich anmerken: Keines dieser Schiffe liegt in seinem “Heimathafen.” Der Heimathafen der Hanseatic Nature und der Hanseatic Inspiration ist Nassau, (Bahamas) der Heimathafen der Europa 2 (jetzt,ausnahmsweise Mal,mit Landstrom), ist Valetta (Malta).
Hamburg ist nur “die Heimat der monatelangen Dauer-Emissionen”. Auch die der Aidablu und Aidamar, die unter italienischer Flagge fahren…

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Ein ereignisreicher Tag. Viel Post.

Blühen. Immer noch …

So, meine Besten, ich mach jetzt Feierabend. Den ersten Brief habe ich heute am Morgen um 7:02 Uhr verschickt, danach noch eine ganze Reihe und einige wurden auch schnell beantwortet. Und dann gibt es auch “Neues aus der Pressestelle”. Nun korrespondiere ich mit #Behörde5, das ist die Stellvertretung von #Behörde4. Ich weiß nicht, ob #4 im Archiv verschollen ist, als er die Antworten auf meine Fragen finden wollte, ob er “Wichtigeres” zu tun hat, oder einfach nur mal Ruhe von mir haben will – keine Ahnung. Ich hoffe, das ist nicht das Ende unserer Beziehung, ich fing grad an mich zu gewöhnen. Aber B5 ist eine Frau und das sind für mich eindeutig die besseren Gesprächspartner. Frauen sind pragmatisch, freundlich, verbindlich und lösungsorientiert. Männer sind, nee – ich sach nix. Ich muss weiter mit ihnen klar kommen. Man trifft sie ja wirklich überall, in den Führungsetagen fast ausschließlich Männer und weiß ich, an wen ich im Laufe der Tarpenbek noch gerate. Nee, eben nicht. ..Egal, wie kam ich drauf? Ach ja, all die mails. Genau. Von denen erzähl ich heute nix mehr. Morgen. Morgen ist auch noch ein Tag, heute ist Feierabend. Machen Sie es sich gemütlich und denken ein bißchen nach. Wo Sie hindenken, ist eigentlich völlig egal, aber Freude sollte es schon bereiten…
Und schlafen Sie gut. Nie vergessen: Demokratie ist lustig.