Geht los. Hier.
update 18:15 Uhr. Vorbei. Also ich fand es sehr sehr interessant. Und Sie?
Hinweis: Öffentliche Anhörung in der Bürgerschaft
Heute um 16 Uhr beginnt die Anhörung der Volksinitiative für verbindliche Bürgerbegehren und -entscheide. In öffentlicher Anhörung wird der Verfassungsausschuss der Bürgerschaft am 12. Mai ab 16 Uhr über die Initiative beraten. Vor Ort sind keine Besucher*innen Ort zugelassen. Die Anhörung wird aber live im Internet auf der Internetseite der Bürgerschaft übertragen. Hier die Bürgerinfo von Mehr Demokratie. Dort ist auch ein Link auf die Übertragung zu finden.
„Hinweis: Öffentliche Anhörung in der Bürgerschaft“ weiterlesenMoin. 12 Mai 2020. Wieder ein C-Markttag.

Morgen. Ich bin seit halb5 auf, keine Morgentollwut heute. Himmel blau, Wölkchen rosa beleuchtet, Autoscheiben nass, sehr sehr frisch, ich hab die Heizung mal für 3 Stündchen eingeschaltet. Das mail gestern Nachmittag, das kam von einer Partei, mit freundlicher Bitte um Entschuldigung für verspätete Antwort und Ankündigung von Rückrufen nach Weiterleitung. Na, wir werden hören. Beim Sitzungsdienst sind einige ältere Jahrgänge von Tarpenbek-Dokumenten eingepflegt worden, manch guter Jahrgang dabei, sicherlich, aber auf den Beaujolais primeur unter der Akten, da warten wir noch. Der dürftige Datenfluss reicht bisher über 2017 noch nicht hinaus, wir warten also alle mal geduldig weiter auf die Jahrgänge 2018 – 2020… Also nicht viel los. Zeitung gibts, ich war mittlerweile am Kiosk, es gibt Tee statt Kaffee. Und die Morgengrüße nach: Achim, Barsinghausen, San Francisco, Geesthacht, Rostock, Kisdorf, Oslo, Holtsee, Scottsdale und Hage.
Ich wünsche uns allen einen angenehmen Tag ohne Gedränge…Und wenn es etwas Neues geben sollte, sind Sie die Ersten, die es nach mir erfahren. Ansonsten mäh ich heute Rasen und topfe ein bißchen, still und stumm, um…und aus. Wir sehn uns.
Danke, Herr Schneider. Köstlich! Und eine so schöne Schreibe.
Da verneige ich mich doch gern und ziehe auch meinen Hut. You made my day.
Feierabend an einem Tag wie Urlaub.

Welch ein ruhiger Tag. Keine Post, keine mails, keine Anrufe, weder vom Bezirksamt noch aus dem “politischen Raum”. Und ich hab auch nicht geschrieben, ich hab die Aussicht genossen, die Ruhe und die Sonne. Gefällt mir, könnte ich mich glatt dran gewöhnen…Frau Nahles hat jetzt eine Anschlussverwendung gefunden, bis bei Bürger Kahrs das Überbückungsgeld ausläuft, wird sich auch sicher was finden lassen, alles auf dem Weg, alles löppt…Für uns leider nicht. Bei uns löppt immer nur die Zeit…
Ich wünsch Ihnen einen schönen Abend und uns allen, dass wir gesund bleiben. Und just in diesem Moment (17.00) kommt dann doch noch ein mail. Pling. Ich werds nicht mehr lesen. Geht die Welt jetzt noch unter, geht sie…
Moin. Montag, 11. Mai 2020

Mor…gähn. Wetter: schlecht, Kaffee: aus, Zeitungen: Altpapier. Müllerin: müde..
Noch Fragen?. Später…
update am Mittag: Moin. Jetzt scheint die Sonne, der Himmel ist blau, mit weissen Wolken und eine Zeitung hab ich aus dem Altpapier gekramt. Diese.
Dass ich heute morgen sehr übelgelaunt war, ist unübersehbar. Das hatte Gründe die im Gestern lagen, mich in der Gegenwart zuweilen zornig sein lassen und die meine Zukunft betreffen. Ich wußte nämlich, was gestern los war und dass ich heute einkaufen gehen würde, mit meiner Freundin. Und ich ahnte, was uns bevorstehen könnte…Wenn Sie sich das Photo in der Mopo angesehen haben, (und ich will mal hoffen, dass es am Wochenende aufgenommen wurde, von “Beispielfoto” stand da ja nichts) dann kann man wirklich stinksauer sein. Dass man solche Menschenansammlung nicht meidet, das ist schon schlimm genug. Dass man sich dann aber auch noch, ohne Masken, mitten hinein begibt, ins Gedränge, das ist… unsäglich..
Nein, man kann das wohl sagen, ich will das auch ausschreiben: Es ist strohdumm, es ist völlig bescheuert, es ist rücksichtslos, es zeigt eine Fühllosigkeit, eine innere Verhärtung, eine Verrohung, die jedes Leid, jeden Tod, in Kauf zu nehmen gewillt ist, um des eigenen, kurzen Spaßes willen.
An die “Lokalpolitik”.
Verehrte Damen, geehrte Herren,
ich kann in den Geschäftstellen Ihrer Parteien niemanden erreichen. Der Regionalausschuss tagt nicht, bis auf den Hauptausschuss tagt hier (nach meinen Feststellungen) sowieso nix und niemand. Und nun sind auch Sie für mich, bis auf eine Rückmeldung, nicht erreichbar. Das wird gewiss nicht so sein, daß das demokratische Leben hier weitestgehend, und mit nicht absehbaren Folgen, zum Stillstand gekommen ist. Es liegt sicher eher daran, dass ich nicht das richtige Telefonbuch habe…
Ich bitte Sie, auf diesem Wege, doch einmal um freundliche Kontaktaufnahme.
Mit guten Wünschen für einen erholsamen Sonntag Mimi Müller
Und ich, liebe Leser, geh jetzt raus. Aber nicht, ohne Ihnen noch eine sehr schöne Geschichte zu hinterlassen. Ganz unglaubliche 100 Jahre alt.
Übrigens: Heute ist Muttertag!

Da hätte ich doch beinahe den Muttertag vergessen. Ich befinde mich damit aber in guter Gesellschaft, auch Mütter vergessen wohl schon mal was. Gerade bekam ich ein Epigramm von Mother Rita, das ich sehr schön finde und mit Ihnen teilen darf. Es wird einmal ein schönes historisches Zeitdokument werden. Muttertag in Zeiten von Corona.
“Frühstück für Mutti am Muttertag!
Deshalb ich lange im Bette lag.
Doch dann wurde mir schnell klar:
bringt gar nichts; ist keiner da!”

Sunny Sunday. 10. Mai. Ohne Trödelmarkt.

Guten Morgen. Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, es ist weder frisch noch windig.
Es wird ein schöner Tag. Gestern habe ich ihn im Garten verbracht, das war sehr schön und ich habe gemerkt, wie sehr ich das vermisst habe. Aber jetzt, wo ich nahezu gesund bin, da kann ich ja wieder mehr darin arbeiten. Ich liebe es genau so, wie zu schreiben.
Ich mach mir jetzt mal Tee, geh ein wenig im Internet spazieren, wir sehn uns später… Grüße gehen heute morgen nach: Hemmingen, (wow!) Brea, 🙂 , Sarstedt, Columbus und Westerholt.
Zeitung. Ich Drömel hab vergessen, die Zeitung hinzulegen. Dafür hab ich sie aber auch gebügelt 😉 Und ein Gedicht. Es ist 90 Jahre alt.
Welch ein Glück…Und dann noch ein Abgesang.

Die Sonnenstrahlen haben mich dann doch noch aufgeweckt. Schön! Heute in der Frühe war es derartig trüb, daß ich gar nicht mehr damit gerechnet habe, sie zu sehn. War ne anstrengende Woche, aber gut. Ja, ich bin zufrieden…
Ich arbeite immer noch an dem Mega-Epigramm, komme aber nicht so recht voran. Sie glauben ja nicht, wieviel Arbeit in einem Vierzeiler stecken kann, wenn man in the middle of the Abgesang die version extended…Stetig verstetigt, versteht sich.
Guten Morgen, Samstag. Markttag.

Morgähn...Sehr frisch draussen, Himmel blaugrau, windstill, trocken. Ich kann noch gar nix, ich treff die Tasten kaum…(Die Müllerin legt den Kopf auf ihre Arme und versinkt in mehrere zusammenhängende Sekundenschlafe. Wir wissen nicht, wieviele.) Kaffee?
Ja, bitte, Kondensmilch (10%), 2 Zucker. (Frau Müller schreckt kurz hoch. “Bevor ich es vergesse: Heute kein Hafengeburtstag.)
Grüße gehen nach München, Celle, Schwarzenbek, Brüssel, Villach, Seattle, Xiamen und Süsel. Und “Moin” nach Berumbur.
