Eine alte Geschichte

In Langenhorn. Am Wegesrand. Gestern.

Ich sortiere immer noch Papier. Wie wäre es denn heute mal wieder mit ein bißchen Literatur? Einer kleinen Geschichte? Mir ist ein altes Manuskript in die Hände gefallen, die Geschichte gefällt mir gut. Ich habe sie während des Irak-Krieges geschrieben und vor einiger Zeit ein bißchen überarbeitet. Und da dachte ich “Komm, Mimi, mach, stell sie rein ins Internet, dann liegt sie hier nicht mehr auf dem Boden rum ;-).

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Guten Morgen. Mittwoch, der 20.5.2020. Ausgeruht.

Hasenschaf mit neuem Snutenpulli. Made in Langenhorn. Typgerecht.

Moinsen. Die Sonne scheint, der Himmel ist wolkenlos blau, das sieht nach einem schönen Tag aus. Ich bin gestern um 17 Uhr völlig fertig eingeschlafen und erst um Mitternacht für ne halbe Stunde wieder aufgewacht. Ich hab also jetzt mehr als 12 Stunden geschlafen, bin ausgeruht, habe aber einen üblen Muskelkater. Und einen sehr sehr aufgeräumten Schreibtisch, auf dem ein einsamer Pott Kaffee sich verliert.

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Eilmeldung: Dramatische Szenen in der Dachkammer. Liveticker…

Zurück zu den Wurzeln. Notebook auf geputzter Platte.

Von wegen Komödie! Das ist grauenhaft. Ich hab das jetzt alles abgeräumt und überall steht und liegt und stapelt sich alles, was sich eben noch auf meinem Schreibtisch befand, auf dem Boden! Ka-tas-tro-phe! Ich bin zwar arbeitsfähig, aber wie soll ich jemals wieder arbeiten können, in diesem…Das ist doch ein einziges Desaster!

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Moin. Dienstag, der 19te Mai. Markttag

Flugbereitschaft

Moin. Es ist arg frisch, der Himmel ist grau, über Nacht hat es geregnet. Ich wollte noch schnell Guten Morgen sagen, bevor ich den Schreibtisch abräume. Gestern war ich dazu dann doch zu müde. Gegen Mittag bin ich hoffentlich wieder einsatzbereit. Auf den Markt geh ich heute nicht, ich muss ja wieder aufräumen, was ich gleich durcheinander bringe. Eine ganze Reihe von Grüßen will ich am Mittag noch nachholen, es gibt viele neue Leser, heute früh grüße ich nur Werner und Heike, zu mehr komme ich nicht… Wir sehen uns später. Die Zeitung…

Am Abend eines Tages voll Lärm.

Ist sie nicht wunderschön? Ich freue mich immer, wenn ich sie wiedersehe. In jedem Mai…

Ruhe im Haus, für heute sind die Handwerker fort: Und wenn sie morgen wiederkommen, dann müssen Sie in der Dachkammer arbeiten. Ich werde deshalb heute noch meinen Schreibtisch komplett abräumen müssen, alles alles alles muss weg. Ich überlege, wie ich das so hinkriege, das ich trotzdem weiter arbeiten kann. Jedenfalls war es laut heute, mir schädelt die Brumme. Ich bin da so wie die Katzen:

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Moinmoin. Montag, der 18. Mai 2020

Giftig.

Guten Morgen. Der Himmel ist grau, es ist frisch, aber nicht kalt, leichter Wind. Nach einem sonnigen Tag sieht das jedenfalls nicht aus. Heute sind Handwerker im Haus, mein Tag gestaltet sich also “irgendwie drumherum”. Dazu sind noch einige Vorbereitungen zu treffen, so daß es erstmal bei diesem ersten Gruß bleibt, bevor ich Ihnen dann später eine neue Verschwörungstheorie unterbreite: Meine.
Ich habe sie Ihnen ja gestern schon angekündigt. Sie können Sie anhand einer Reihe von Fakten überprüfen und selbst recherchieren, wenn Sie Langeweile haben…

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Wo man auch hinsieht: Verschwörungstheorien

Mohnblüte. Echt.

Da will ich nicht zurückstehen. Als Schriftstellerin bin ich ja quasi “von Hause aus” phantasiebegabt. Und weil ich heute den Fragenkatalog für das Bezirksamt abgeschlossen habe, zumindest für`s Erste, habe ich deshalb reichlich Zeit, Ihnen auch eine Verschwörungstheorie zu unterbreiten. Meine. Die steht zwar diametral allen anderen gegenüber, aber ich will mich da nicht lumpen lassen und denen, die an die derzeitige glauben, eine Andere unterbreiten.

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Moin. Anders. Sonntag, der 17te Mai.

Gestern im Garten.

Moinsen. Ein Morgen, anders als die anderen. Ich hab mir um halb Fünf einen Tee gemacht, wie immer, Paul, dem unglaublichsten Kater der Welt, die Tür zum Garten geöffnet, wie immer, und dann hab ich mich wieder in die Kissen gekuschelt. Das war nicht “wie immer”. Für gewöhnlich setze ich mich gleich an den Schreibtisch. Heute bin ich einfach nur müde. Eine Müdigkeit, die nicht reicht, um noch einmal zu schlafen, aber wach bin ich auch nicht. Und ich mag auch nicht meine Lebensgeister mit Espresso wecken. Ich möchte einfach mal nur nix, wünsche Ihnen erstmal einen guten Morgen und einen schönen, sonnigen Sonntag.