Grüne Seife. Ende des zweiten Aktes.

In der vorletzten Szene hatte die Dachkammerpoetin wieder mal ein Mail vom Bezirksamt bekommen. Abgeschmettert, ihr Begehren. Was das Bezirksamt nicht wußte: Mimi leidet an einer schweren Allergie. Immer, wenn sie den Satz :” Ich glaube, wir haben uns verstanden” in einer bestimmten Tonlage hört, kriegt sie schweren Schluckauf und es juckt sie überall. Deswegen hat sie das mail auch nicht sofort beantwortet. Erst am Nachmittag hat sie sich von ihrem Leiden erholt und berät sich mit Paul und Prof. Bär …

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Kurz vor dem Ende des zweiten Aktes

Professor Bär, Sachverständiger in Lebenslagen.

Ort: Wie immer. Paul und Mimi schlafen noch, ein neuer Akteur betritt die Bühne. Professor Bär, ebenfalls Dauerbewohner der Dachkammer, hat gehört, dass da ein mail angekommen ist. Ein leises Pling. Er will die beiden nicht wecken und wirft deshalb erstmal selbst ein Auge drauf. Wir natürlich auch. Gegen Neugier ist einfach kein Kraut gewachsen …

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Theater hat kurze Pause

“Nach dem Spiel »Das dürfen die Leute ja gar nicht!« kommt das Spiel: »Ich weiß gar nicht, was Sie wollen – so schlimm ist es nun auch wieder nicht!« Das möchte ich nicht mitspielen, und ich werde es nicht mitspielen. “ – Kurt Tucholsky, 4.3.1933

Change Org. Petition: Rücktritt Kemmerich und Neuwahlen in Thüringen

Aktualisierung: Zurückgetreten ist er gerade. Bitte dennoch die Petition unterschreiben, damit einmal sichtbar wird, wieviele (Mehr!) wir sind . Ich glaube, es ist wichtig, dies auch zu zeigen und wünsche mir, daß die Petition deshalb offen bleibt. Bis zu den Neuwahlen. Weitere Aktualisierung: Zurückgetreten ist er dann doch nicht. Er hat es nur angekündigt. Umso wichtiger, die Petition zu unterschreiben, zumal in der CDU schon nach Auswegen gesucht wird, die Neuwahlen verhindern. Für mich sind es unzweifelhaft die Wähler, die zu entscheiden haben. Mit wem sie es zu tun haben, das wissen sie nun noch genauer, als vor der letzten Wahl.

2. Akt : Weiche Lappen, Grüne Seife

Paul, der inzwischen wieder auf dem Schreibtisch Platz genommen hat, sieht seine Knuspertaschen schwinden, und rollt sich zusammen. Schwanz über Augen, Pfoten auf die Ohren. Die Mimi studiert die mail. Und studiert und studiert. Hat sich ein Bütterken gemacht, eine Tasse Tee getrunken. Plötzlich erhellt ein Lächeln ihre bis dahin finstre Miene, gefolgt von einem Lilo-Pulver-Lachen. Dann tippt sie, flink fliegen ihre Finger dahin, im Takt eines Bossanova. Wir ahnen es : An das Bezirksamt. Und wir? Natürlich lesen wir mit:

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Grüne Seife. Erster Akt, 1. Aufzug.

Ort: Eine Dachkammer. Handelnde Person: Mimi. Und ein Kater namens Paul. Mimi sitzt an der Tastatur, auf dem Tisch leere Teetassen, ein Aschenbecher, allerlei nutzloses, aber sehr hübsches Zeug, viel Papier. Sehr viel Papier… Im Hintergrund läuft leise Musik, Regen prasselt ans Fenster. Mimi tippt mit ganz vielen Fingern vor sich hin. An das Bezirksamt Langenhorn. Wir lesen mit…

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