
Tag 52 in der scheinbar unendlichen Geschichte “Frau Müller, die Tarpenbek und das Bezirksamt Nord”.
Vorgestern führte ich ein langes Telefonat, das mir sehr gut tat, mich bereicherte und aus dem ich 2 sehr wertvolle Hinweise mitnahm. Zum Abschluss wünschte man mir Erfolg und dass ich meinen Humor nicht verlieren möge.
Als ich in dieser Nacht am Feuer saß, die vergangenen Wochen an mir vorüberziehen ließ, da bin ich sehr nachdenklich geworden. Und als ich später in die Geborgenheit meiner Dachkammer zurückkehrte, da überfiel mich, für mich selbst überraschend und anfallsartig, eine große Traurigkeit. Gern hätte ich sie auf Alkohol zurückgeführt, aber ich bin schon seit Jahren völlig unfähig, mich zu betrinken. Irgendwann liefen mir dann Tränen übers Gesicht, grundlos, wie ich befand, ich trocknete sie, legte mich auf mein Lager.
Da flog eine Elfe durch das weit geöffnete Dachkammerfenster herein, setzte sich an meinen Schreibtisch, ordnete all die Notizen und Karteikarten, die überall wie Teile eines Puzzles herumlagen. Dann flog sie zu mir, flüsterte mir etwas ins Ohr, gab mir einen flüchtigen Kuss und schwirrte davon. Da bin ich eingeschlafen. Heute dann…








