Ein besonderer Tag, 10. September 2020.

Mit allen seinen Tiefen seinen Höhen
Roll ich das Leben ab vor Deinem Blick,
Wenn Du das große Spiel der Welt gesehen
So kehrst Du reicher in Dich selbst zurück.
(Huldigung der Künste, F. Schiller)

Schlüssel-Bund.

Guten Morgen.
In einem Drama wäre der heutige Abend, die Sitzung der Bezirksversammlung, wohl das “Schlüsselmoment”… (HIER, Sitzung beginnt um 18 Uhr)
Nicht nur im Duden finden sich Deutungsangebote für Momente. Ich fand in einem uralten Blog eine Erläuterung, die mir besonders gut gefällt:
“Der „momentane Moment” im Hier und Jetzt ist die Ursache und der Grund; er liefert die Antwort für die Momente morgen. Der Moment ist also mächtig: Er ist Schlüssel und Tür zugleich, er eröffnet uns neue Wege oder verschließt uns andere.”
Was sich unter Ihren Augen über Monate entwickelte hat, das strebt nun auf einen vorläufigen Höhepunkt zu. Wir werden heute teilhaben an einer Sitzung, in der das Wesen dessen, was wir ” Demokratie und Rechtsstaatlichkeit” nennen, erkennbar zu Tage treten wird.
So oder so.
Dieser Moment, wie auch immer er heute über die Bühne dieses Stadtstaatstheaters gehen wird, wird ein Wendepunkt sein.
So oder so.

update: falls Sie sich bis um 18 Uhr die Zeit vertreiben wollen: Hier hab ich was für Sie.
Schulungsmaterial.


Für Ihren Terminkalender. Dabeisein ist Alles.

“Vincent is gone”. Trauer-Flower, Öl auf Leinwand. Musee des Fleurs, Longue Cornet.

Die Bezirksversammlung wird am Donnerstag, 10. September 2020 um 18 Uhr beginnen. Und Sie wird, wie ich in einer Drucksache las, im Internet übertragen. Klicks Du hier.
Ich dachte, ich sag`s mal sofort, (habs grade eben erst gefunden, war gar nicht leicht) dann können Sie sich die Zeit freihalten. Könnte ja spannend werden … Oder auch nicht 😉 . Sonst gibt es nichts Neues. Nacht.

Moin. Dienstag, der 8. September 2020

“Esprit de Jardin”, Gisela Lentz, Acryl auf Leinwand. Musee Moulin Bleu. Longue cornet.

Moinsen. Heute kommt der Wetterbericht mal wieder aus dem Bezirksamt.
Stimmt natürlich nicht. Wär aber auch egal, wir haben Sonne im Herzen 😉 .
Ich bin hundemüde und kann mir grade überhaupt nicht vorstellen, irgendetwas anderes zu tun, als aus dem Fenster zu kucken und die Langenhörnchen zu beobachten. So langsam brauch ich doch ein Seelenhygienekonzept, einzelne Maßnahmen reichen bei meinem gehäuftem Umgang mit dem Bezirksamt nicht mehr aus. Da werden zwar hübsche Masken getragen, aber die fallen zunehmend…
Wie auch immer: Ich brauch keinen Bass – ich brauch Ruhe. Und die nehm ich mir jetzt “unverzüglich”. Sie können sich in dieser Zeit schon mal mit der Beantwortung der Fragen von gestern befassen. Oder Sie befassen sich mal mit “LIG”, wer ist das denn, was macht die so? Im Allgemeinen und im Besonderen? Und sich die Frage stellen:
Was ist denn der Preis für die Grundstücksübertragung, die so unbedingt gelingen muss? Und: Für wen muss sie gelingen? Sollte sich meine Rechtsauffassung bestätigen, dann bräuchten wir diese Flächen ja überhaupt nicht…
Genug also, über das Sie mal nachdenken können. Ich habs und hab deshalb auch jetzt frei.
Sie sind dran ;-). Sie tuen in dieser Sache für meinen Geschmack eh`viel zu wenig.
Gestern hab ich ja geschrieben, daß ich Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Beschlussfassung durch den Hauptausschuss habe und sie Ihnen heute begründen werde. Das will ich dann auch machen, bevor ich mich dem “Laissez-faire” 😉 widme.

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Zu später Stunde.

Walnuss mit Fluggast. Freiluftinsektarium der Botanischen Kleingärten Langenhorn. Kucks Du! Kost nix, Alter.

“Moin” tippt mir heute nicht noch einmal aus den Fingerkuppen. Einmal muss genügen, das vom Morgen war sehr lang haltbar und ich hab für heute genug davon. Es ist wieder sehr spät geworden, ich hab zu lang gearbeitet. Musste aber sein. Ja, es gibt Neuigkeiten und ich wollte Sie Ihnen heute noch erzählen, aber das wird jetzt nichts mehr, ich bin müde und das lässt sich nicht in zwei, drei Zeilen zusammenfassen. Deswegen für heute nur ein Sachstandsbericht.

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Sie wissen, was sie tun. Und ich weiss das auch.

Ein anregender Morgen mit “anschwebender plastischer Ladung vor Isolationsgestell”.
Ich korrespondiere momentan mit dem Bezirksamt. Und telefoniere sehr viel.
So wie es derzeit aussieht, werde ich Ihnen, wenn nichts Unvorhergesehenes geschieht, eine Menge zu berichten haben. Aber bei mir geschieht ja äußerst selten etwas unvorhergesehen. Ich halt es ja wie die Pfadfinderinnen: Well prepared.
Allzeit bereit, auch auf die Nachrichten dieses Morgens war ich ja vorbereitet. Löppt…
Also: Reinschauen am Abend, vielleicht erquickend und labend.

Ach ja…bevor ich`s vergesse: Schach.

Moin. Es ist Montag, der 7. September 2020.

Moin. Um 6:20 Uhr bekam ich heute ein Mail vom Sitzungsdienst des Bezirksamtes.
Ich habe darauf schon reagiert. Bevor ich Ihnen Näheres mitteile, warte ich einmal ab, ob es eine Antwort gibt. Da die Sitzung der Bezirksversammlung aber schon am Donnerstag ist, werde ich nicht lang auf eine Antwort warten. Spätestens am Abend werde ich Sie vollständig informieren.
Heute Morgen gebe ich Ihnen die Lösung der gestrigen Übungsaufgabe.
Die zu formulierenden Fragen lauten:
Warum “muss” die Flächenübertragung “gelingen” ?
Warum ist die Planung “unverzüglich” in Auftrag zu geben?
Die “all-in-one” Frage: Warum muss das jetzt alles so schnell gehen?

Ich wünsche uns allen einen guten Start in die Woche. Bleiben Sie zuversichtlich.

Moinsen. Sonntag, der 6. September 2020

Vincents Modelle. Gemeinschaftsausstellung der botanischen Gärten Langenhorn. Umsonst und draussen. Auch heute. Hier: Unser Sommerbeet am Markt. Gestern.

Moin. Die Sonne scheint schon, der Himmel ist blau, jedenfalls da, wo er nicht bewölkt ist, Wind? Nö. Temperatur von gestern. Mich beschäftigt noch immer die vergangene Woche, und da insbesondere die Tatsache, daß meine Eingabe an die Mitglieder der Bezirksversammlung diese wohl bisher gar nicht erreicht hat…

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Moin. Samstag, der 5. September 2020

Le Pot d`Or. Öl auf Leinwand. Unbekannter Maler. Museum am Ende des Regenbogens. Langenhorn.

Moin. 14 Grad, diesig, regnerisch, windstill.
Legen Sie sich ruhig nochmal ins Plümmo – ich machs auch 😉 …
Ganz ganz Tapfere und Tollkühne schnappen sich natürlich den knallegelben Friesennerz und gehen zum Singen, statt unter die Dusche, gleich auf den Wochenmarkt. 🙂
update: (Die Müllerin schlappt noch einmal, verpennt und verpeilt, im Morgenmantel rein, legt die Zeitung auf den Küchentisch, bevor sie schlaftrunken wieder zu Bette torkelt. Beim Einschlafen murmelt sie noch: ” Ein fabelhafter, ein großartiger Satz”…)

“Solche Symbolik gilt seit einigen Jahrzehnten, seit die “Achtundsechziger” die Weltrevolution gewonnen und die Lehrstühle erobert, durchgesessen und vererbt haben, als intellektuell unterkomplex, besser: als überflüssig. Zum Ausgleich des schmerzlichen Verlusts der Innigkeitszeichen, an denen sich ihre Väter, Mütter und Großeltern erwärmten, entdeckten die Philosophen der Eigentlichkeit zunächst den proletarischen Fußball, sodann die symbolträchtigen Etiketten der edelsten Rotweine, bevor ihre Kinder und Enkel in die Labelshops abstürzten.”

Bevor ich es vergesse…

Herbstmond in Langenhorn.

Achachach…der Herbstmond. Diese wundervolle Vorstellung im Freiluftplanetarium fällt heute leider aus. (Frau Müller seufzt.) Volle Wolke, sozusagen ;-).

Mir war grad noch was eingefallen, weshalb ich nochmal kurz reinschau, bevor ich es wieder vergesse. Ich möchte Sie doch noch einmal an diese Drucksache mit der Nummer 21-1337 erinnern. Sie haben sich ja sicherlich Gedanken gemacht zu den Vorgängen, aber für den Fall, dass Ihnen das entgangen sein sollte, möchte ich Sie doch noch auf etwas aufmerksam machen. Mit dieser Drucksache antwortet ja die LIG auf eine Einladung des Regionalausschusses. Der hatte auf Antrag von Grüne/SPD nämlich beschlossen:

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