“Nein wie isses nur zu und zu schön! Tadellöser! Primstens! Uns gehts ja noch gold” ! 😉
Ich glaube, ich habe nun endlich meinen Rhythmus für diese C-Zeit gefunden. Lang genug gedauert hat es ja. Swing! ist meine Antwort. Ohne Frage. Und ich stelle gerade fest: Ich bin sehr sehr beswingt heute. Und dieses schöne Gefühl, so leicht und heiter, das wünsch ich Ihnen auch…
“Vincents Modelle” – Eine Gemeinschaftsausstellung der botanischen Gärten von Longue Cornet. Überall, umsonst und draussen.
Moinsen. Das Wochenende naht, es ist nass und windstill, sunny, fresh and friendly. Kaffee steht auf dem Tisch. Zeitungen sind da , und auch ein Magazin, (Hamburg inside, “Special” ) für den Fall, dass Ihnen die Lesebrille schon von der Nase gerutscht ist. Und damit haben Sie dann für heute auch sicher genug 😉 . Oder ? Dann hab ich da noch was. Dies hier. Ich? Was ich heute mache? Dies.
update: Seit ich mich mit den Sperrungen an der Tarpenbek befasse, mach ich mir schon Gedanken über das “wahre” Motiv. Machen Miss Marple und Hercules Poirot auch immer, wenn ihnen was seltsam vorkommt und nicht ins Bild passen will. Motivsuche. Lange Zeit bin ich da nicht voran gekommen. Es war, als hielte ich eine Matrjoschka in Händen… Ich glaube, das ändert sich gerade… und noch ein update: Die Tagesordnung der Bezirksversammlung ist nun öffentlich. Neugierig? Dann empfehle ich einen virtuellen Spaziergang zum Sitzungsdienst. Ich hab Feierabend.
Ich stell Ihnen jetzt mal meine Eingabe an die Bezirksversammlung hier ein, die ich heute vor einer Woche gemacht habe. Und weil die Bezirksversammlung ja auch schon in einer Woche tagt, die Eingabe in den Drucksachen beim Sitzungsdienst aber bisher nicht veröffentlicht ist und ich auch keine Informationen bekam, was mit ihr passiert (ist), da dacht ich mir, “Mimiken, machet selbs, hau raus, denn wenn se versehentlich in den Spämm-Ordner verrutscht is, dann wissen wenichstens die Langenhorner watt drin steht” … Hier ist sie also. Sie wollen und Sie sollen ja informiert sein.
By the way: Haben Sie denn in der Zwischenzeit mal in der Geschäftsordnung geblättert, die ich Ihnen eingestellt hatte? Noch nicht? Dann sollten Sie jetzt langsam aber mal in die Puschen kommen…
Wenn ich gestern von ungelösten Problemen schrieb, die überall herumliegen, dann ist das nicht so, daß es nicht auch Menschen gäbe, die, anders als Rechtsextreme, unsere Probleme nicht nur beklagen, sondern auch konstruktive Lösungsvorschläge machen. Eine Vielzahl wohlwollender und kluger Menschen, leidenschaftliche Demokraten, haben diese Probleme schon vor langer Zeit benannt und konstruktive Vorschläge zu deren Lösungen gemacht…
“Volle Farben”. Eine temporäre Ausstellung in den botanischen Gärten Langenhorns. Eintritt: Frei. Um Achtsamkeit wird gebeten.
Moin. 10 Grad, Wind: still, Sonne: scheint. Scheiben: nass. Der Tag fühlt sich ganz gut an, mein Rücken weniger. Ich hab in den vergangenen Tagen viel in diesem Tagebuch gelesen, mich erinnert, an den Anfang dieser Pandemie. Wie das da war, wie es sich anfühlte, welche Sorgen, welche Hoffnungen ich hatte. Wie dann alles seinen Lauf nahm und wie schwer es war, den Tagen eine Struktur zu geben, einen Rhythmus zu finden, eine Melodie, die durch die Zeit trägt. Ich wünsche Ihnen einen liebevollen Tag, mit guten Gedanken und einer Hoffnung, die sich erfüllt. Leben Sie ihn mit Freude.
Fritzchen beim Frühstück. Rastplatz am Eichhörnchen-Schnellwipfel “Nuts to fly”.
Moin. Himmel zartblau mit Schleierwolken, die Sonne versucht zu lächeln, sehr feucht, 11 Grad frisch. Gut geschlafen? Hoff ich doch. Stille Tage in Langenhorns Freier Dachkammer, für mich kein Grund zu klagen. Ich lese mit Staunen die Zeitungen, in denen Politiker sich mit Vorschlägen überbieten, wie denn der Reichstag in Zukunft zu sichern seie, statt einfach mal genau hinzusehen, was in der Vergangenheit geschah. Es ist alles wie immer: Empört sein, lauthals beklagen, Gesetze verschärfen, den Rechten die Themen wegnehmen. In völliger Verkennung der Tatsache, dass die es sind, die den “Altparteien” die Themen wegnehmen. Diese Themen, das sind all die ungelösten Probleme, die überall herumliegen und uns zu ersticken drohen, heraufbeschworen durch eine “neoliberale” Politik und von ihr entfesselte Märkte, die unausgesetzt unzählige Menschen in einer Art und Weise belasten, die für sie nicht mehr tragbar ist. Die AfD geht mit der bloßen Benennung dieser Probleme und haltlosen Heilsversprechungen seit Jahren erfolgreich auf Stimmenfang. Jedes hausgemachte, neu geschaffene, nicht gelöste alte, jedes verschwiegene, verleugnete Problem hat dafür gesorgt, dass extreme Rechte in ein Parlament nach dem anderen einziehen konnten. Zunehmend spalten sie ein Land, dessen Bürger an den sozialen und persönlichen wirtschaftlichen Folgen seiner Wiedervereinigung (bei der schwerste Fehler begangen wurden) schwer zu tragen haben. Doch auch das wird von den “Altparteien” geleugnet oder es wird in unerträglicher Weise darüber hinweggeredet…
Gestern Nacht lief ein alter Film, den ich ganz großartig fand, und den ich Ihnen gern empfehlen möchte: “Der Präsident”. Hier können Sie einen Auschnitt sehen. Er lief auf arte und ist in der Mediathek zu sehen.
Langenhörnchen im Landeanflug. “Nuts to fly” – DER Treffpunkt für Eichhörnchen. Direkt vor meinem Fenster.
Moin. Meteorologischer Herbstanfang. Für mich ist Herbst, wenn die Blätter fallen 😉 . Heute tagt der Hauptausschuss. Die “Beschlussempfehlung” steht als Nachtrag auf der Tagesordnung, was darauf hindeutet, dass “man” sich in der Zwischenzeit vielleicht mal mit der Rechtslage befasst hat. Ich ahne, was kommt. Sagte ich ja schon, dass ich das betrachte, wie ein Schachspiel. Da denkt man immer ein paar Züge voraus. Und ich hab ja auch noch meine hübsche kleine Glaskugel für die Voraussage von Behördenhandeln…
Der Tag wird sonnig, es ist 15 Grad, trocken, kein Wind, Himmel blau. Ich bin, in jeder Hinsicht, noch beim “Laisssez-fair” , aber in Kombination mit seiner asiatischen Ausprägung, dem “Wu-wei”, einem Prinzip des Nicht-Handelns oder „Tun ohne Tun“. Wie auch immer: Heute ist Markttag. Ein guter Ort, um den Herbst zu begrüßen… Mal sehn, was dieser Tag für uns bereit hält…
Heute, aus gegebenem Anlass, zur Lektüre empfohlen :
“Lange Nacht des Mondes”. Eine Veranstaltung im Freiluftplanetarium Langenhorn. Eintritt frei.
Der Montag ist rum. Keine Ahnung wie der Ihre war – meiner war überaus fruchtbar. Schade, dass Sie mich nicht lächeln sehen können… Ich hab mich ein bißchen bewegt, ein bißchen gegessen, ein bißchen geschlafen und viele viele Zettel und Karteikarten vollgeschrieben, weil ich immernoch nicht weiß, wie mein Diktiergerät anzuwenden ist. Und ja: Ich habe es ausgesprochen stark technikaffinen Männern samt Gebrauchsanweisung in die Hand gedrückt: Keiner hat das Rätsel je gelöst… Wie auch immer: Ein Tag voller Überraschungen…
Blauer Hibiscus. Schönheit in den Botanischen Gärten von Longue Cornet. Jetzt.
Moin. Nicht nass, kein Wind, keine Sonne. Frisch, bei 13 Grad. Ich hab nach wie vor Rückenschmerzen, weil ich in der letzten Woche viel gesessen und mich wenig bewegt hab – das werd ich in dieser Woche mal umgekehrt machen. Ich fang gleich heute damit an, wird mir nicht leicht fallen, aber watt mutt, datt mutt. Bewegen bringt Segen. Swingen wir uns also mal rein, in diesen ersten Tag der neuen Woche, der auch der letzte dieses Monates ist. Wir werden sehen, was sie uns bringt… Hupps… Jetzt hätt ich doch fast vergessen, Ihnen die Zeitung dazulassen. Ich leg sie auf den Küchentisch. update: War noch eine im Kasten. Herausragend.
Lieber was zum kucken? Dies hier ist die Szene, die unmittelbar dem “Filmprodukt” von gestern vorausging. Genau hinhören. In beiden Videos. Und diesem. Und dann nachdenken …