redete von einem “Krieg”. Und tatsächlich sind wir mitten drin – im ersten Geldkrieg.
Ich hätte sehr gerne eine Liste sämtlicher “Combatanten-und onkels”. Für die Zeit “danach”. Aber es gibt sicher auch jetzt Einige, die die Macht haben, diesem Spuk sofort ein Ende zu bereiten. Wir werden sehen, ob sie es tun…
Wünsche einer ehemals hoffnungslosen Idealistin
Ostergeschenk.

Ich schrieb ja gestern schon, daß ich das Manuskript eines Osterbüchleins hier einstellen werde, das jeder (natürlich gratis, sonst wäre es ja kein Geschenk) selbst ausdrucken kann. Das Bedarf einer kleinen Vorbereitung, ich denke, am Wochenende hoppeln die Hasen dann hier herum. Sie brauchen nur einen Drucker und dann kann es losgehen. Ich bebildere die Geschichte mit Photos, die Sie ebenfalls ausdrucken dürfen. Ihrer eigenen Phantasie können Sie dann bei der Gestaltung eines hübschen Einbandes freien Lauf lassen…Wenn einer oder mehrere von Ihnen zeichnerisches Talent hat/haben, wäre es schön, das Büchlein mit Skizzen statt mit Photos zu versehen. Und wer sein Talent teilen mag, der kann mit mir (auch vorab) Kontakt aufnehmen, dann stelle ich seine Skizzen ebenfalls hier ein, damit Andere, sich daran freuen können. Ich sage es ausdrücklich, um Mißverständnissen vorzubeugen: Dafür gibt es kein Honorar. Es geht hier ausschließlich darum, in harten Zeiten Freude zu bereiten…Für neu Hinzulesenden der Hinweis auf das vorösterliche Geschenkgedicht samt Gebrauchsanweisung: Sie finden es hier unter dem 15. März. Titel “Osterhasen und verlorene Eier”. Und “Gedicht. Druckreif.”
Aktualisierung: Die “Bücherstube am Krohnstieg” nimmt Bestellungen (über Homepage, Telefon und mail ) entgegen und liefert, auf Rechnung nach Haus. Meine dringende Bitte: Bestellen Sie dort oder bei anderen Buchhändlern vor Ort und nicht in Amazonien oä. Kaufen Sie, wann immer es geht, in inhabergeführten Geschäften. Meiden Sie, wenn Sie es sich leisten können, auch Internet-Apotheken. Nicht die sind es, die im Notfall mit Nacht- und Sonntagsdiensten für Sie da sind. Das ist die kleine Apotheke vor Ort. Unterstützen Sie diese “kleinen” Unternehmen an ihrem Wohnort , wo immer Sie können…
Moinsen. Es ist Mittwoch.

Moin. Den Blütentraum können Sie jetzt am Oehlekerring sehen, allerdings ohne das frische Grün der Weide. Das Bild ist vom Vorjahr, ich glaube in diesem wird es mir nicht gelingen, 3 Jahreszeiten auf ein Bild zu bringen…Kommen Sie gut in den Tag. Und bleiben Sie gesund…
Eine Beobachtung. Und Übersetzungshilfen.

Die Sprache fängt an sich zu verändern. Worte verschwinden, andere werden wiedergeboren Es wird nun nicht mehr “gerockt”, jetzt “stemmen” wir wieder.
Das ansonsten Täglich Wort “proaktiv” ist gänzlich ausgestorben…Und das “Wir sind in einer extrem dynamischen Situation” ist ein ganz alter Adenauerspruch in Dauerschleife. Übersetzung: “Was stört mich mein Geschwätz von gestern.”
Und dann gibt es noch eine Aktualisierung und einen Entschluß…
„Eine Beobachtung. Und Übersetzungshilfen.“ weiterlesenAllgemeiner Mangel. Und Lotuseffekte.

Gestern gab es Toilettenpapier. Aber nicht sehr lange…Dabei… Also…
Wenn ich wirklich einen Mangel festgestellt habe, nicht erst jetzt, aber jetzt bitter, dann ist es ein bedauerlicher Mangel an Einfühlungsvermögen.
Ich hab gestern noch ferngesehen. Ich hätts nicht tun sollen… 8 Seiten Notizen hab ich mir dabei gemacht, und das war gut, denn wenn ich die nicht gehabt hätte, heute morgen, dann hätt ich gedacht, ich hätte das alles nur geträumt…
Dienstag. Moinmoin.

Mor…gähn. Ich bin noch völlig verschlafen und ……
( Frau Müller ist über der Tastatur eingenickt. Wir ziehen die Türe leise wieder zu und lassen sie noch etwas schlummern. )
Die Morgenmusik. Aber Pssttttt….Leise.
Gesundheit ist keine Ware.

Nein. Das ist sie nicht. Und dennoch werden mit unserer Gesundheit ebenso wie mit unsereren Krankheiten Geschäfte gemacht. Und große, exorbitante Gewinne. Wir alle wissen das und haben in den vergangenen 2 Jahrzehnten auf die ein oder andere Art, mehr oder weniger schmerzvolle, Erfahrungen gemacht. Nicht wenige haben einen Krankenhausaufenthalt mit ihrer Gesundheit oder mit dem Leben bezahlt. Und von diesen chronisch unterfinanzierten Krankenhäuser, in denen nicht nur Patienten, sondern auch Ärzt*innen, Krankenschwestern und Pfleger*innen, Tag für Tag und Nacht für Nacht leiden, wo ein Hilferuf nach dem anderen im “politischen Raum” verhallte, hängt nun weiteres Leben ab. Vielleicht meines. Vielleicht Ihres. Auf die Menschen, die dort arbeiten, rollt nun eine Katastrophe zu, die wir nur aufhalten, aber nicht verhindern können. Alles was wir tun können, ist zu Hause zu bleiben, um die momentane Lage nicht zu verschlimmern…
„Gesundheit ist keine Ware.“ weiterlesenEinleben in die Zeit

So langsam groove ich mich hinein, in meinen neuen Alltag, der sich gar nicht so sehr von dem “alten” Alltag unterscheidet, obwohl er doch ganz anders ist. Ich sitze ja schon seit einem Vierteljahrhundert in (irgend) einer Dachkammer und schreibe. Stundenlang, Tag ein, Tag aus, wenn man mal von der Zeit absieht, in der ich an einer üblen Schreibblockade litt. Aber jetzt – das ist doch alles ganz ganz anders. Für die Allermeisten von uns ist dieses Heute vor einem ungewissen Morgen, schwer auszuhalten, es sind ja existenzielle Fragen, die sich nun jedem stellen und auf die wir noch keine Antworten finden…
„Einleben in die Zeit“ weiterlesenMontag. Sonnig.

Guten Morgen. Eine neue Woche, ein neuer Tag, die alten Sorgen. Und den übelsten Vorstoß der vergangenen Woche hat Herr Hopp schnell beantwortet: „Wenn es uns hoffentlich bald gelingt, einen wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus zu entwickeln, soll dieser Menschen nicht nur regional, sondern solidarisch auf der ganzen Welt erreichen, schützen und helfen können“, erklärte Hopp am Sonntagabend.” Das ist eine gute Nachricht, mit der sich was anfangen lässt…Danke.

