Gedanken und Vorschläge machen.

Selbstmotivation.

Ja, ich weiß, ich wollte noch ein bißchen schlummern. Geht nicht, ich bin nun mal eine Lerche. Gestern war ich allerdings auch Eule, “two in one” wie man heute sagt, und da ist es doch tatsächlich mal recht spät geworden. Entsprechend verpeilt bin ich heute… Es geht einem ja so vieles durch den Kopf. Da sah ich gestern fern, und es wurden eine Menge Loblieder gesungen, auf das, was alles so klappt, in diesen Zeiten. Eine dieser Lobpreisungen galt dem deutschen Bundestag, der in dieser Woche im Eiltempo verabschiedete, was zu verabschieden war. Jetzt ist die Bürokratie dran. Besonders lobend erwähnt und herausgestellt wurde, daß mit nur einem Viertel der Abgeordneten Regierungsfähigkeit gezeigt wurde….

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Feierabend

Weiss war aus …

Feier am Abend. Ein Glas Wein, ein bißchen Käse, Tabak ...Musik.…. Es sind anstrengende Tage, die wir nun zu Hause verbringen. Das alles will ja ausgehalten sein: Die Sorge um Gegenwart und Zukunft, Ungewissheit, die Ahnung, dass es noch schwer werden wird, viel schwerer, Geduld ist zu üben, den Tagen ist ein neue Struktur zu geben… Ich wünsche Ihnen Ruhe, einen erholsamen Schlaf und Zuversicht. Denn es wartet auch vieles Schönes auf uns, neue Freundschaften, Menschen, die helfen, die trösten, Gutes, mit dem man niemals gerechnet hat. Das Leben wird eine neue Tiefe bekommen. Und Sie haben die Gewissheit: Was immer auch kommt: Sie werden nicht verhungern. Diese Gewissheit hatten unsere Eltern und Großeltern nicht, in der Katastrophe ihrer Leben, vor den Trümmern, die der zweite mörderische Weltkrieg hinterlassen hat, der vom Boden unserer Heimat ausging, und angesichts der Asche der Ahnen unserer jüdischen Mitbürger, der ausgemergelten Körper derer, die aus den KZs befreit wurden..
“Uns gehts ja noch Gold” heißt ein Roman von Walter Kempowski. Ja, uns gehts ja noch Gold. Silber, Bronze, – was immer uns bleibt – es lässt sich aushalten. Das sollten wir uns in Erinnerung rufen. Wie gut es uns auch jetzt noch geht. Wir werden das durchstehen. Alle zusammen. Wir sind andere, in allen Völkern, sind Menschen, sind neue, sind weitere Generationen. Alles wird neu sein. Und gut. Wenn wir es wollen…
P.S. Fast hätt ichs vergessen: Grüße gehen nach Velbert, Lyon und Arezzo…

Diegelmanns Pfirsiche.

Mein Pfirsich. Aus meinem Garten.

So. Jetzt mach ich es, ich versuch es jetzt, ich will auch mal wagemutig und tollkühn sein, ich bin schön (alt) stark und klug, das wird schon klappen…Ich werd versuchen, diese PeDeEf hier hereinzustellen, die mir der Herr Müller (jawohl! Müller. Wir sind viele! Und sind nicht alle ein bißchen Müller ?) freundlicherweise gemacht hat. Dankeschön. An alle, die mir mit Rat und Tat beigestanden haben. . Es geht nichts über gute (virtuelle) Nachbarschaft…

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Alles die gleichen Schmierlappen.

Lappen, Klüngel und Lumpen.

Gerade las ich einem “Newsticker” folgende Nachricht:
11.18 Uhr: Unbekannte Täter haben rund 1500 Schutzmasken aus einem Krankenhaus in Hamburg gestohlen. Die Polizei schätzte den Schaden auf 15.000 Euro, wie sie am Freitag mitteilte. Es hätten nur befugte Personen Zugang zu dem Masken-Depot gehabt, dies grenze den Verdächtigenkreis ein. Die Masken wurden demnach im Zeitraum vom 20. bis 25. März in dem Krankenhaus im Hamburger Stadtteil Eilbek gestohlen. Das Landeskriminalamt hat den Fall übernommen. Zuvor hatte das „Abendblatt“ berichtet.
Gestern Morgen hätte mich diese Nachricht noch sehr….erzürnt.

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Vom Baden in Erinnerungen.

Weder Bosch noch Botticelli. Ein echter Müller.

Meinzeit, was war das Gestern köstlich heiter. Dieses Bad hatte sich selbst eingelassen und wie es so wohltemperiert da stand, dacht ich mir, “Komm, Mimi, steig rein, wenn es schon eingelassen ist”, hab die Klamotten des Verstandes abgestreift und bin ruck-zuck-ratz-fatz hinein. Was war das schön ! Und was ist alles passiert in den Wogen der Zeiten… Als ich wieder rauskam, fühlte ich mich wie die Venus von Botticelli. Die Gegenwart wirkt ja eher wie ne Hieronymus Bosch – Dauerausstellung “Unter Dämonen”, in die man sich versehentlich verlaufen hat. Umso überraschter war ich, plötzlich aus einem Bottic(h)Elli zu steigen, wo ich doch dachte, ich käm aus der Wanne. Ich hab ja gefürchtet, das verlöre sich über Nacht wieder, dieses Hochgefühl von Heiterkeit, aber nix – ich fühl mich wie neugeboren. Das war sooo lustig gestern. Und ist es noch. Angefangen hat es damit, daß…

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Freitag. Vereiste Scheiben, wird sonnig

2019. Am Neubergerweg.

Guten Morgen. Die Nachtigall hat mich gestern wieder in den Schlaf gesungen, das war toll. Und heute morgen bin ich mit dem Vogelkonzert aufgewacht. Das Leben ist schön. Wann haben Sie das letzte Mal hingehört, wenn Vögel sangen? Das ist toll! Ehrlich! Probieren Sie`s mal aus. Ansonsten hoff ich, Sie können der Ruhe schon etwas abgewinnen, sitzen mit einem leckeren Kaffee oder Tee in der Küche und freuen sich an irgendwas. Zum Beispiel daran, daß Sie heute Morgen wieder aufgewacht sind. Das ist ja nicht mehr selbstverständlich.War es im Übrigen noch nie…. Bewußt Sein ist eine schöne Sache…
Ich grüße heute mal mich selbst (Moin, Mimi, war schön gestern, das neue Lachen steht Dir gut) und spiel mir mal mein ältestes Lieblingslied. Ganz laut.)

Heute kein Teil 3 mehr. Ich schweife ab…

Winke, winke…

Die Sonne scheint so schön, mir tut grad mal nix weh, ich hab ein bißchen in Erinnerungen gebadet und nun mir ist so schön leicht zu Mut. Da kann ich gar nicht genug von kriegen. Und da dachte ich, warum sie nicht mit Ihnen teilen, meine Heiterkeit. Darf ja nicht zu kurz kommen, die heitere Seite des Lebens. Die gibt es ja,immer, man darf nur nicht vergessen, sie hereinzulassen, wenn sie anklopft. Auch hab ich Lust, Ihnen mal wieder etwas zu schenken. Wie wär es einer schönen, literaturpreisgekrönten Geschichte aus meiner Kindheit? Ich such sie mal raus, und dann stell ich sie später hier rein. Zum Selbstausdruck.
update: Boah ey. Mennu…(Frau Müller schmollt)

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Omas und Opas einsperren. Teil 2.

Ja, stimmt. Sie empfinden das richtig. Ich hab die Samthandschuhe ausgezogen. Das in Hamburg so beliebte höfliche Geplänkel bringt ja nicht weiter, das haben wir ich doch alles lang genug versucht. Ich bin aus dem Pott – da redet man Tacheles, das kürzt ab. Ich weiß, daß hier manch einer mit nem Platinlöffelchen im Mund zur Welt kam und in solchen Kreisen Deutlichkeit verpönt ist. Bei mir war`s ne Kohlenschüppe, da ist mir selbst Pönale schnurz… Geburtsrecht, you know? …

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Ex und Hopp. Wie man Omas und Opas einsperrt. 1.Teil

Ich ärgere mich, ich ärgere mich nicht, ich ärgere mich, ich ärgere mich NICHT.

Sie erinnern sich? Mir ist gestern beinahe der Kragen geplatzt wegen eines Kommentars von Thomas F. Ich konnte mich gerade noch davon abhalten, sofort darauf zu antworten. Ich hab, um die Contenance zu bewahren, dann ein paarmal in die Tischplatte gebissen, Dutzende “Omm Omm Omms” gemacht, das Herz-Sutra mitgesungen, -nix. Es half nix. Ich habe auf alle erdenklichen Arten mich abzulenken versucht, von dem unglaublichen Zorn, der wuchs und wuchs und wuchs…

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