Nachtgeflüster. Die Küchentherapie.

Vorhang auf . Ort:  Die Küche. Zeit:  Weit nach Mitternacht. Keiner schläft. Jedenfalls nicht in der Küche. Das Hasenschaf und die Poetin, die schlafen schon. Oben, unter dem Dach, in der kleinen Kammer, aus der sich Prof. Bär, Till, Paul und Wan-Zen mit äußerster Vorsicht herausgeschlichen haben. Prof. Bär eröffnet flüsternd die konspirative nächtliche Sitzung.

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High Noon. Aufnahmen aus der freien Schildbahn.

So. Der Knipskasten ist wieder da, ich hab die Bilder in den PC geschüttelt und nun kann ich sie endlich mit Ihnen teilen. Hier also aus der Reihe “Zeichen und Wunder” die Aufnahmen, die ich vorgestern durch eine glückliche Fügung machen konnte.

HVV. Die Zeichen der Zeit erkennen.

Und weil es so wunderschön anzusehen ist :

HVV – Da wissen Sie, wo Sie stehen. Und fahren können Sie damit auch.

Das sind die ersten Boten eines sauberen Langenhorner Frühlings. Gut, es ist der HVV und nicht die Statt-Reinigung – aber es ist vorbildhaft und ein schöner Ansporn für unsere eigenen Bemühungen, eines schönen Tages auch mal selbst auf der Leiter stehen und Hand anlegen zu dürfen. Wenn wir das dann alle machen, dann schaffen wir ganz Langenhorn an einem Vormittag. Ich glaube, das kriegen wir hin…

Heute sagen wir “Danke, Männer“, und fahren noch viel lieber mit.

Die Morgenlage

Auf meinem Schreibtisch.

Moin.Weil hier am frühen Morgen schon Viele hereinschauen, da dachte ich, es wäre vielleicht ganz gut, ich eröffnete eine neue Kategorie (Morgenlage) und spiele da sowas wie ein Gute-Laune-Lied ein, irgendetwas, das geeignet sein könnte, uns den Start in den Tag zu erleichtern. Mir auch – also kein Punk. Beizeiten geäußerte Musikwünsche und Grüße werden berücksichtigt. Ich wünsche Ihnen einen Tag, an dem Sie alles mit Freude machen können. Wir leben ja jedes Leben nur einmal.

Bevor ich es vergesse: Das Kaufland hat geantwortet. Meine Beschwerde (siehe Artikel “Briefe” ) ist jetzt da angekommen, wo sie hingehört. In der “Führungsebene”. Denn die Kassiererinnen sind ja nicht verantwortlich für das Tempo. Die leiden genauso wie wir … Ich habe mich vor langer Zeit für den Glauben an das Gute entschieden. Und auch hier glaube ich fest daran, dass sich alles zum Besseren wenden lässt. Wenns was Neues gibt, sag ich Bescheid…

Neue Szene. Kirschen im Winter.

Kirschen. Kein Winter..

Auf die sensationellen Photos vom Markt warten Sie heute leider vergeblich, an meinen Knipskasten komm ich erst morgen – heute war ich leider zu spät. Das liegt alles am Wetter. Jawohl! Das bekommt mir nicht. Meine Oma liebte diesen Spruch von der Sonne im Herzen. Ja, schon klar. Aber wie bekommt man die da rein ? In solchen Mengen, daß man einen Hamburger Herbst durchsteht? Von November bis Mai ist doch zappenduster……Das Beste wird sein, ich schreib mir was …

Ort: Dachkammer, Zeit: nach Mittag, anwesend: nur die Dachkammerpoetin und das Hasenschäflein.

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Mimis Morgentollwut

Ganz eindeutig: Kein Sumo. Kein Banksy.

Ich bin so müde. Und es ist nicht mal Sonne da, die ich mir ins Maul scheinen lassen könnte. Rilke reisst mich manchmal raus. Heute…naja. Ach, dieser furchtbare Hamburger Herbst, der im November beginnt und bis Mai dauert.Und dann diese Fraggles hier in der Dachkammer: Pauli, der schon ab 4 Uhr versucht, mich wachzustarren, das nervige Hasenschaf, das fröhliche Liedchen trällert, der dämliche Putz-Drache, der ab 5 mit dem Staubsaugen anfängt, Till singt ab 6 Uhr schmutzige Lieder zur Laute. Um 7 dann mein Gatte, der wissen will, ob ich Kaffee oder Tee… Meinzeit, was weiß denn ich? Ich bin froh, dass ich mein Leben hab, alles andere ist mir doch egal! Ich will nix. Oder doch: Ich will einfach nur hier sitzen. Nicht angesprochen werden. Und vor allem: Keine Fragen gestellt bekommen. Morgens, das ist wie… Rücksturz zur Erde. Eben war noch alles gut, gerade war ich noch im Schlummerland, und dann werd ich angesprochen und ausgefragt. Manchmal krieg ich dann die Morgentollwut und schimpfe zuerst den November aus.

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Briefe. Über literarische Fingerübungen.

Tja. Eben schreib ich noch, ich geh zur Ärzt*in, da hab ich auch schon frei. Frau Doktor ist krank. Da wünsch ich ihr Gute Besserung und Ihnen, daß Sie gesund bleiben mögen. Und nutze die Zeit, Ihnen mal einen anderen Brief einzustellen, einen, den ich nicht an das Bezirksamt schrieb. Aus Gründen der Seelenhygiene schreibe ich nämlich viel, gerne und häufig Briefe. Einerseits ist das eine feine literarische Fingerübung, im Moment sogar Physiotherapie, andrerseits mag ich, wenn ich verärgert bin, den Ärger nicht versehentlich an Anderen auslassen. Und in dieser Gefahr stehen Rheinländer*innen auf Grund der zuweilen überschäumenden Temperamente immer mal wieder… Bei der Lesung im Langenhorner Bürger- und Heimatverein hab ich ja schon ein bißchen aus meinem privaten Nähkästchen geplaudert…

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Moinsen. Happy in Hamburg ;-)

Auf dem Weg zum Frühstück …

Mor…gähn. Hier steppt jetzt der Bär , ich tanze aber erst später an. Heute morgen geh ich mal zur Ärzt*in und am frühen Nachmittag wartet dann noch eine ganz fabelhafte Physiotherapeut*in darauf, mir Tränen in die Augen zu treiben. Kein Preis, wie ich finde, für so viel Beweglichkeit, da beiß ich gern mal die Zähnchen zusammen. ( Danke, meine Beste! ). Danach sitz ich dann wieder an der Tastatur. Bis dahin. Musik

Wan-Zen. Von der Kunst, ein Schild zu reinigen.

Wan-Zen, der Drache der vollendeten Weißheit

Montag. Eine neue Woche beginnt. Ich hoffe, Sie hatten ein ebenso geruhsames Wochenende, wie ich es hatte. Dann frisch ans Werk. Sie an Ihres. Ich an meins. Und die muntere Truppe in der Dachkammer muss auch wieder ran. Wie Wan-Zen sagt: Wenn viel schwer – muss viel üben!

Gong. Vorhang geht auf. Ort: Dachkammer, Zeit: Abend, im Schein von Teelichtern, Rosen- und Hyazinthenduft hängt in der Luft. Die Dachkammerpoetin und Paul haben sich auf ihrem Lager zusammengerollt und schlafen schon wieder. Das Hasenschaf hat eine Weile an der Mimi herumgerüttelt, um sie zu wecken, dann hat der Kater es mit Samtpfoten in seine Schranken verwiesen…

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