Unterscheiden lernen.

Kann ich. Kein Problem.

“Alle doof. Außer ich.” Das ist es, was ich aus Herrn Streeks wortreichen Einlassungen verstehe, wenn ich sie auf das Wesentliche zusammenstreiche. Und ich frage mich, ob er eigentlich selbst daran glaubt oder ob er es sich selbst glauben machen will, indem er andere von sich zu überzeugen sucht. Kann aber auch sein, daß er einfach nur ein profilgeiler Karrierist ist, dem seine frühen Erfolge (auf anderem Gebiet) zu Kopfe gestiegen sind und ihm die Sinne verwirrt haben…

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Nonsense ist in der Tat etwas sehr Betrübtes…

Ungeeignet. Trotz hübscher Schleifchen.

schrieb Georg Christoph Lichtenberg. Der Satz ging noch weiter: “Und ein Professor, der welchen schreibt, sollte freundlich auf Pension gesetzt werden.” Ich möchte da noch hinzufügen, einer, der Nonsens vor laufenden Kameras in Talkshows und Zeitungen verbreitet, hat nicht einmal die verdient. Ja, harte Worte. Doch ich habe sie mit Bedacht gewählt und bitte auch nicht darum, man möge sie mir verzeihen. Ich möchte sie sogar höflich nennen, angesichts dessen, was ich über einige Vorgänge der letzten Tage denke. Ich hätte auch Herbert Wehner zitieren können: “Ein Gartenzwerg, der Professor ist”, aber ich habe ein großes Herz für Gartenzwerge, insofern mochte ich Wehner nicht zitieren, sondern lieber selbst auf den Herrn Professor zu sprechen kommen, der mich um meine Nachtruhe gebracht hat. Sein Name ist Hendrik Streeck, und er hat im Oktober des vergangenen Jahres die Nachfolge von Herrn Professor Christian Drosten als Leiter der Virologie am Universitätsklinikum Bonn übernommen. Professor Christian Drosten wird auch in diesen Tagen allseits geschätzt, ich schätze ihn ebenfalls sehr.
Wenn jemand eine Nachfolge antritt, egal wessen und welche, so heißt das ganz und gar nicht, das ihm die Schuhe seines Vorgängers, passen. Er muss da schon sein eigenes Schuhwerk und eigenes geistiges Rüstzeug mitbringen. Die Schlappen aber, mit denen der Herr Hendrik Streek gestern, (und nicht erst seit gestern) herumgeschlurft und “aufgetreten” ist, sind alles andere als eine Maßanfertigung…

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Böse Träume. Wenn Frau beizeiten das Abschalten vergisst.

Hilfe !

Ich habe eine grauenhafte Nacht hinter mir. Ein Albtraum jagte den Anderen. Alles fing damit an, daß ich etwas nicht tat, was ich hätte tun sollen. Und umgekehrt…
Mein Bein schmerzte, ich konnte nicht schlafen und dann kam das Unheil in Form einer Lanz-Talkschau über mich. Ich schaltete nicht ab. Ich tat es deshalb nicht, weil mir vorher, irgendwann im Laufe des Abends, irgendwo (ich glaub, es war in einer Nachrichtensendung) wieder mal jemand aufgefallen war. Irgendein Professor schwatzte da dumm und ich dachte, mehr so für mich, dass mir zunehmend der Respekt vor Trägern akademischen Titeln verloren zu gehen droht. “Grundsätzlich” hatte ich ihn mir ja bewahrt, trotz der zunehmenden Anzahl von Titel- und Anzugträgern, von denen bekannt geworden war, daß sie sich diesen akademischen Grad keineswegs redlich erworben hatten und es ihren Doktorarbeiten an gedanklicher Eigenleistung mangelte. Auch Professuren waren mehr und mehr in mein Blickfeld geraten, seit ich feststellen musste, daß da doch mancher einer am Start war, der die Lieder derer sang, von denen er üppig mit “Fremdmitteln” für “Forschungsarbeiten” ausgestattet wurde und für die er dann zahlreiche, bestens dotierte Vorträge halten durfte. Unabhängigkeit? Fehlanzeige. Mit der Zeit bekam ich einen Blick für solche … Typen… Sie sollten ihn auch bekommen…

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Tag der Seelenhygiene.

Langenhorn Market, at the old oaktree. Flowers sponsored by Longhorns, planted by Nick Sommer.

Musik ! Haben Sie gemerkt, nä? Ich hab das böse C-Wort noch gar nicht benutzt. Heute ist der Tag, an dem meine Seele badet. Es nutzt doch nichts, sich unablässig die Hände zu waschen, wenn man das Innere verdrecken lässt. Klar, wenn ich mich aufrege über all den Mist, der einen innen verschmutzt, dann steigt die Einschaltquote, weil Sie dann meinen Ärger ja gern mit anderen teilen. Teilen ist immer eine gute Sache, aber ich reg mich doch nicht für Quote auf. Ich reg mich auf, wenn mir danach ist und lass es, wenn ich eine Reinigung brauch. Heute lass ich es. Außerdem…Wußten Sie, dass man von Ärger und Aufregung Magenfalten bekommt? Im Gesicht? Jaha ! Mitten drin. Will ich nicht. (Frau Müller schüttelt energisch den Kopp) Von einem gewissen Alter an ist jeder selbst für sein Gesicht verantwortlich und ich hab mich beizeiten fein ordentlich drum gekümmert, jawohl!

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Köstliche Kumquat-Marmelade

Wie versprochen, zum heutigen Markttag in Langenhorn, das Rezept. Mein Gatte läßt die Fruchtmasse allerdings nicht über Nacht stehen, sondern verarbeitet sie (ohne Orangensaft) sofort. Der Obsthändler gegenüber des Friseurs (der an der Treppe) hat sie derzeit, es gibt sie einmal im Jahr und auch nicht sehr lang… Ich verspreche: Die Arbeit lohnt sich. Und es gibt die Marmelade nicht fertig zu kaufen.

汉堡到中国的问候

Wan-Zen, Putzdrache der vollendeten Weißheit. Dachkammermitbewohner.

Soll heißen: Viele Grüße von Hamburg nach China. Und zwar aus vielfach gegebenen Anlässen. Ich habe da nämlich ein chinesisches Rätsel, daß ich mir erklären kann, aber nicht so richtig zu lösen vermag…Ich schrieb ja früher schon einiges über diese Webseite. Weil es aber eine Reihe von Neuhinzulesenden gibt, nochmal kurz: Es gibt Dinge, die allgemein üblich sind, auf dieser Seite nicht. Zum Beispiel gibt es keine Cookies, es wird nicht getrackt und nicht analysiert, ihre IP bekomme ich nicht vollständig, sondern anonymisiert. Es gibt keine Werbung. Natürlich bin auch ich neugierig, keine Frage, das ist eine menschliche Schwäche, die man aber bei sich selbst durchaus bekämpfen kann. Es ist heutzutage ein Leichtes, allerlei Daten zu sammeln, aber ich mach das nicht. Ich habe es mir selbst verboten, andere Menschen auszuspionieren…

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早安. Guten Morgen.

Heimat …

Moinsen. Der letzte Märztag, Scheiben vereist, könnte sonnig werde. Denken Sie heut schon mal dran: Morgen ist der Tag mit den Aprilscherzen. Egal ob Sie selbst einen machen wollen oder nicht, mentale Vorbereitung ist immer gut. Ich brauch jetzt erstmal einen Tee, sonst läuft für mich gar nichts. Für Sie hab ich einen virtuellen Kaffee auf den Tisch gestellt,, Zeitung liegt dabei. Grüße gehen heute nach Kerpen, Buxtehude, Lentfohrden und Berumbur. Und natürlich nach Lyon. Und London.
Eine “gute” Nachricht gibt es aber auch schon jetzt: Der großzügige 1500 Euro Bonus für Front- und Frohnarbeiter ist nicht nur steuerfrei – er wird auch von Sozialabgaben freigestellt sein. Hat Herr Heil gestern verkündet oder richtig gestellt oder ergänzt, – was auch immer. Das halte ich heute dann mal hier fest – wer weiß schon, wie das Morgen sein wird…

Islandblond. Klappe, die Zweite.

Haare auf Keramik. 35 Euro.

Ich erzählte Ihnen ja vorgestern hier schon von meinen freien Assoziationen, die damit endeten, daß ich mich gegen die Haarschere und für eine Pudelmütze entschieden hatte. Die stülpte ich entschlossen über den Wischmopp, der nur noch entfernt an eine Frisur erinnerte. Die Sache war ja die gewesen, daß ich just an dem Tag, an dem ich einen Friseurtermin gehabt hätte, meinen verflixtenTreppensturz hatte…

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