Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum.

Robbie zeigt das Anlegen einer einfachen Do-it-yourself-Maske

Die soll ja kommen. Jaha! Gerade im Fernsehen gehört. Nix Genaues weiß man nicht, aber ich vermute mal, sie kommt genau in jenem glorreichen Moment, wo ein Millionenheer von ansonsten vielgeschmähten deutschen Hausfrauen und Rentnerinnen sie in ausreichender Anzahl in ihrer “Home-Working-Space” produziert haben. Vor einem Monat waren sie ja noch völlig überflüssig, nutz- und wirkungslos, aber nun, so hört man, können sie doch von unschätzbarem Wert sein…

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Nicht lang schnacken.

Eischnee.

So geht das. Auch wenn man sich immer wieder bemüht, den bayerischen Ministerpräsidenten ins “Abseits” zu stellen und ihn für sein “Vorpreschen” schilt, so finde ich sein Handeln, einmal mehr, richtig. Zuweilen erinnert mich es an Helmut Schmidts Handeln angesichts der Hamburger Flutkatastrophe. Auch er hat zu jener Zeit, entschlossen und ohne zu Zögern, das Heft des Handelns in die Hand genommen und getan, was immer in seinen Möglichkeiten lag, hat auch persönliche Kontakte genutzt und sich um Hierarchien nicht geschert. Er hat damit unzählige Menschenleben gerettet. Die Hamburger haben es ihm nie vergessen und sind noch heute dankbar dafür. Wenn ideologisch auch Welten zwischen diesen Männern liegen, so sind sie sich in dieser Hinsicht ähnlich. “Nicht lang schnacken” nennt man es hier…

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Sieben Tage. Lang ?

Lasst die Trolle wieder ins Haus. Sie frieren.

7 Tage Kontaktsperre liegen hinter uns, eine neue Woche beginnt. Der erste Tag war gerade herum, da hatten die Ersten, die in den Vorstandsetagen, Banken, Börsen und Wirtschaftsinstituten, schon einen veritablen Lagerkoller und setzten damit eine andere Infektionskette in Gang, die nach den Zeitungsredaktionen auch die Talkshows infizierte und mittlerweile in einem Teil der Ärzteschaft angekommen ist. Vornehmich derer, deren eigenes Wohl ohne Wehe auf das Innigste mit (Krankenhaus) Konzernen verbunden ist. Was diese Menschen bisher nicht die Bohne interessiert hat, wenn es um die Folgen von Arbeitslosigkeit und Hartz 4 ging, das ist Ihnen nun plötzlich eine Herzensangelegenheit…

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Oh ewge Nacht, wann wirst Du schwinden?

Die Taube auf dem Dach.

Ich fass es nicht. Das ist doch alles einfach nicht zu glauben. Da les ich gerade das hier. Zitat: (…) Demnach hat das Haus von Minister Jens Spahn (CDU) ein sogenanntes Open-House-Verfahren gestartet, das sich vom klassischen Vergaberecht unterscheidet und zügiger zum Geschäft führen soll. Weil Verhandlungen nicht stattfinden, kann es schneller gehen.Unternehmen, die auf das Angebot eingehen, müssen mindestens 25.000 Stück eines der beiden Produkte liefern, einen Mindeststandard garantieren und die Lieferung verantworten. (…) Mit Blick auf die bisherigen Versorgungsengpässe hatte Spahn „andere Herangehensweisen und neue Partner“ angekündigt, um Schutzmaterial besser besorgen zu können.” … hat ankündigt. Ankündigungen, da kann ich mir mittlerweile die ganze Dachkammer mit tapezieren….Das fällt denen jetzt ein? Wochen nach Ausbruch der Pandemie, kurz bevor die Krankenhäuser mit einer ersten Welle von Schwerstkranken zu rechnen haben, kommt man “plötzlich” auf die Idee, mal “etwas anderes” auszuprobieren, als das “klassische Vergaberecht”.???

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Steh auf, erheitre dich, du Liebe.

Nicht erst jetzt wahr …

Genau. Erheitern Sie sich. Oder halten Sie sich wenigstens nicht davon ab, sich erheitern zu lassen… Und essen Sie was Leckeres. Essen hält Leib und Seele zusammen, jedenfalls, wenn es nicht von MäcDoof ist… Hier gab es Crepes mit Kumquatt-Marmelade. OK, als Mittagessen etwas seltsam, aber hier im Hause läuft alles irgendwie…andersherum. “Normal” kann ich irgendwie nicht, ich lag schon “andersrum” in der Wiege. Krisse nich raus, kannze nix machen 😉 Bei Ihnen käm ein Süßettes Kräppchen vielleicht grade richtig zum Kaffee, deswegen hier das Rezept. Ich hörte verschiedentlich, das Kochen, Braten und Backen sei derzeit gerade bei Männern sehr beliebt. Da will ich mich nicht lumpen lassen und mal ein sehr sehr sehr einfaches Rezept raushauen, mit dem Mann allerdings glänzen kann…

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Das Herzsutra und die Zauberflöte

Sugar in the morning… Teatime in der Dachkammer.

Sonntags arbeite ich nicht, was heißt, ich mache nichts, was ich als Mühsal empfände, sondern ich besinne mich. Und zwar ganztags. Für einige Leser*innen ist diese Seite mittlerweile zu einer Art “Heimathafen” geworden, den sie in diesen stürmischen Zeiten regelmäßig anlaufen; für mich im Übrigen auch. Und diesen Hafen mag ich deshalb an Sonntagen auch nicht schließen. Um sowohl Ihnen, als auch mir gerecht zu werden, und auch, um dem Sonntag im Wochengefüge seinen unabdingbaren und unschätzbaren Wert zu belassen, habe ich mir etwas überlegt. Ich werde weiterhin machen, was ich an einem Sonntag “für gewöhnlich” so mache. Ich schreibs dann hier herein und wer mag, der kann auf diese Weise ebenfalls den Tag so oder ähnlich verbringen. Ich nenne es “Besinnung” und sie dient mir dazu, ruhig zu werden, mich zu entspannen, zu erheitern, die Gedanken von Alltäglichem abzuwenden, und mir auf alle mir gerade erdenklichen Arten Wohl zu tun….

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Letzter Märzsonntag, mit Schneegestöber.

Engelchens erster Schnee…

Moinmoin. Es schneit, die Autos sind weiß, aber es sieht nicht so aus, als müssen Sie Schnee schippen. Nehmen Sie sich also die Tasse Kaffee und setzen sich ein bißchen ans Fenster, schauen dem Flockentreiben zu. Ich werd in der Zwischenzeit erstmal wach…Grüße gehen nach Amsterdam, New York, Mannheim, Halstenbek, Elmshorn, Langwedel und Lehrte.

update: Sonntagslektüre, bleibt unkommentiert Artikel vom 26.3. auf den Nachdenkseiten. Und von heute in der “Welt” und eine erheiternde Meldung im Nachgang zu meiner gestrigen “Leichtigkeit”. Ich habe mich übrigens für “Mütze” entschieden…