Und? Haben Sie es gemacht? Mal nachgeschaut, wer da so in des Laschets “eigenem” Expertenrat so sitzt? Und wie er selbst sich positioniert hat? Und haben Sie sich danach die Tüte Chips geschnappt und der Entwicklung zugeschaut? Dann sind sie ja nicht mehr überrascht über das, was gestern passierte, was Herr Laschet fix hinausposaunte in die Welt, auf dass ihm “El Marco” Söder nicht noch einmal die Show stehle, heute…
Ich habe in dieser seltsamen Zeit eine neue Freundin gefunden. Wir haben uns nie gesehen, doch liebgewonnen. Wir schreiben und telefonieren, mehr ist ja nicht drin. Sie hat mir heute früh eine mail geschreiben, mit einem Lied, das ich noch nicht kannte. Ich möchte es mit Ihnen teilen. Vielleicht kennen Sie es auch noch nicht. Drehen Sie laut auf.
Und dann leg ich Ihnen noch ne Zeitung hin. Lesenswert. Sehr lesenswert. Auch von den eingefügten Links sollten Sie Gebrauch machen. Danke, Margarete Stokowski.
Moinsen. Wie das Wetter wird kann ich Ihnen nicht sagen, es ist erst 4 ( also 3 Uhr Echtzeit) da seh ich nix.Gestern gabs noch ein fabelhaftes Nachtigallenkonzert, heut Nacht war es mittelkalt, aber ohne Wind. Zeitung hab ich reingeholt, gleich 2, Kaffee ist in der Kanne. Sie wissen nun, daß ich mit meiner Kaffeesatzleserei richtig lag und im Laufe des Tages werd ich nochmal drauf zurückkommen. Nach NRW schau ich oft, denn da liegt ja meine alte Heimat und ich kenn mich dort ganz gut aus. Jedenfalls war das alles abzusehen. Heut tagt die virtuelle Kanzlerinnenrunde und wir dürfen gespannt sein, ob die Fetzen wieder fliegen. Diesmal ist Laschet ja vorgeprescht, will die Schulen nächste Woche öffnen, da kann man nur hoffen, das irgendjemand ihn aufzuhalten vermag. Doch davon später, jetzt schlummer ich noch ein bißchen… Haben Sie einen guten Tag in den Start. Bis später…
Ausgeschlafen ist das Leben doppelt schön… Ich stell Ihnen jetzt die PDF – Datei mit dem Brief an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier hier ein. Zeitgleich habe ich ihn an das Bundespräsidialamt gesendet.
Moinmoin. Der Brief auf den Sie warten, steht unten, ich habe den Beitrag gestern spät eingestellt. Heut Nacht hab ich CNN geschaut, wo der Trampel seine Geistesgröße eindrucksvoll unter Beweis stellte. Jetzt bin ich müde und geh ins Bett. Bis später… Hier noch die Zeitung und die “ad-hoc-Stellungnahme” und...nur mal so.… Bewaffnen Sie sich mit Wissen. Und mit Lyra und Honigkuchen und Dreck. Sicher ist sicher.
Wenn das auch mit der PDF-Datei heute nicht mehr klappt und Sie sich den Brief jetzt nicht im Original herunterladen können, so hab ich mich doch entschieden, Ihnen den Text im Wortlaut heute Abend noch hier hinein zu kopieren. Ich wollte diese “Sache” für mich abschließen und habe gemerkt, daß sie für mich erst dann beendet ist, wenn ich den Inhalt öffentlich gemacht habe. Auf diese, für Sie nicht ganz so bequem lesbare Weise, kann ich mir den inneren Frieden verschaffen, den ich jetzt dringend brauche. Ich will das Schreiben nicht in die Nacht und den neuen Tag mitnehmen. Morgen stelle ich dann im Laufe des Tages die Datei zum runterladen ein. Hier also der Brief.
Ich bin mit meinen Wort-Bildhauerarbeiten zwar nahezu fertig, aber es bleibt dennoch eine Korrektur, für die ich Hilfe brauche, (Sie wissen ja, ich hab kein PDF studiert.) Den Offenen Brief an den Bundespräsidenten stelle ich morgen erst ein. Ich ahne, daß Sie wissbegierig sind, aber um ein bißchen Geduld muss ich Sie dennoch bitten. Dafür lesen Sie ihn dann aber, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (vorausgesetzt, auf meinem PC ist kein “Staatstrojaner”) als Allererste. Und selbst wenn doch (Trojaner): Bis der Brief beim Bundesnachrichtendienst über alle Schreibtische ist, sind Sie mit dem Lesen längst schon fertig (Frau Müller lacht ihr leicht eingerostetes Lilo-Pulver-Lachen). Also: Bleiben Sie zuversichtlich. Und schauen Sie morgen noch einmal vorbei. Und wenn der Brief auch dann nicht hier drin steht und Sie auch sonst nix mehr von mir lesen, dann hab ich entweder Corona oder mein Pferd war nicht schnell genug 😉 Ich wünsche Ihnen noch einen sehr schönen letzten Osterabend. Genießen Sie ihn. Auf den nächsten müssen Sie ein ganzes Jahr warten.
Guten Morgen. Gut geschlafen? Heute früh sind die Kirschen vor dem Dachkammerfenster aufgeblüht, in der Nacht blies ein kräftiger Wind ums Haus, der sich aber wieder gelegt hat. Dieser Frühling 2020 ist so besonders, wie ja alles besonders ist, in dieser Zeit. Als ich gestern den Papst so allein in seinem Riesendom sitzen sah, da ging mir das Herz auf. Endlich mal ein richtiges Ostern, dachte ich mir und fragte mich, wie er sich wohl fühlt, allein, am Ostersonntag, ohne geneigtes Publikum, ohne den üblichen Jubel, so wie Christus an jenem ersten Ostersonntag allein war, niemand der ihn erwartete, keiner, der ihm zugejubelt hätte. Ob Bruder Franziskus wohl gespürt hat, wie nahe er gestern dem war, was sich zugetragen hat, damals…? Ich fand das alles gut, fand es stimmig, genau so wie es war, ich fand, daß da endlich Raum war für Gott, und etwas ganz anderes statt fand, als die immer gleiche alljährliche Aufführung der Vorstellungen der Kirchen von ihm. Da war eine große Ruhe, ein großer Friede, der mich ganz erfüllte und der weit hinaus ging über alles, was ich an anderen Ostertagen empfand. Da war … Wahrhaftigkeit.
Regen. Könnte die Natur dringend brauchen. Es ist viel zu trocken…
Es war ein denkwürdiger Tag, über den ich morgen noch etwas mehr schreiben werde. Heute habe ich, aus gegebenem Anlass, einen Brief an den Bundespräsidenten geschrieben. Das war mir ein inneres Anliegen, das ich nach seiner Ansprache hatte. Für mich ist es notwendig und unabdingbar, auf diese “Rede” zu antworten. Er hat so viele Fragen gestellt, bei der Suche nach Antworten wollte ich ihn nicht allein lassen. Nach einigem Nachdenken bin ich dann zu dem Schlusse gekommen, dieses Schreiben hier zudem auch öffentlich zu machen, es wird also ein “Offener Brief” sein, den auch Sie erhalten sollen. Sie haben ein Recht darauf, zu wissen, was ich ihm schrieb. Ich erwarte mir von ihm keine Antwort darauf, dennoch wollte dieser Brief geschrieben sein. Ich werde eine Nacht noch darüber schlafen, das mache ich immer so, in allen wichtigen Angelegenheiten, egal, wie sicher ich mir bei einer Entscheidung bin. Das ist alles, was ich für heute noch zu schreiben habe. Ich hoffe, Ihr Tag war so angenehm, wie der meine. In gewisser Weise war es der beste Ostertag, den ich je verbracht habe. Ich bin sehr ruhig, voller Zuversicht und freue mich des Lebens. Ich wünsche mir sehr, daß Gefühle dieser Art auch in Ihrem Leben heute Raum gefunden haben mögen. Schlafen Sie wohl …
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest in Frieden und Gesundheit. Genießen Sie den Tag. Alles ist im Begriff aufzuerstehen. Auch die Natur. Seien Sie ein Teil davon und nehmen Sie Anteil, wann immer es Ihnen möglich ist.