Moinmoin. Donnerstag, 18. Juni 2020. Markt am Schmuggelstieg.

Morgähn.. Die Sonne scheint, es weht ein schöner Wind und ist angenehm kühl in Langenhorn. Ein sehr junger Eichelhäher staunt die ersten roten Kirschen vor meinem Fenster an und nimmt Kostproben. Und auch das Eichhörnchen verschmäht nun die Nussbude, allenfalls mal eine als Nachtisch, ansonsten schmaust es die roten Früchte.
Heute steht mal Eiscafe auf dem Küchentisch, eine Zeitung gibt es auch. Und noch eine. Und Nachricht wie diese, kann ich Ihnen leider auch nicht ersparen. Nicht, so lange der Mann noch im Amt ist.
Ich bin noch ein wenig müde, aber noch ist es schön kühl in der Dachkammer. Ein guter Zeitpunkt also, Sie zu grüßen und Ihnen einen schönen Tag zu wünschen.

Heißzeit in der Dachkammer

Lagerfeuer. Gestern.

Guten Abend. Sommer in der Stadt. Als ich meinen Spaziergang auf den Vormittag verlegte, da hab ich an alles gedacht, nur nicht daran, daß die Temperaturen mir spätestens ab Mittag das Arbeiten in meiner geliebten Dachkammer unmöglich machen würden. Die waren heute über 30 Grad, ich habe keine Klimaanlage, und hätte ich eine, würd ich sie nicht nutzen wollen. Auch wegen des Klimas. Wäre ja alles weiter kein Problem, wenn ich nicht so … “altmodisch” wäre und mich mit einem Schlepptop in den kühlen Grund unter den Walnussbaum setzen würde…

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Moinsen. Mittwoch, der 17. Juni 2020.

Die ersten kleinen Früchtchen. Gestern.

Moinsen. Die Sonne scheint, kein Wind, 18 Grad. Eistee im Kühlschrank, Zeitung steht vermutlich nix drin und wenn, dann will ichs nicht wissen. Die Kirschen vor dem Fenster sind hellrot, ein paar Tage noch, dann kommen alle Langenhörnchen zum Mittsommer-Kirschfest. Mein Ferien-Abschluss-Feuerchen zur Nacht war ein schöner Abschluss meiner Ruhetage, ich hab noch ein bißchen gedichtet, bin aber mit nix davon zufrieden. In den nächsten Tagen werde ich mal ein kleine Zwischenbilanz zur Akte Tarpenbek ziehen, die, und das kann ich jetzt schon sagen, für das hiesige “Stadtstaatswesen” nicht sonderlich gut ausfallen wird. Sie wissen, ich bin aus NRW, Flächenstaat, habe mehr Vergleichsmöglichkeiten als mir lieb sind und mittlerweile den Eindruck gewonnen, dass “Stadtstaaten” durchaus geeignet sind, den Bürgern aufs Gemüt zu schlagen und Behörden und Poltikern, gleichermaßen arg, zu Kopfe zu steigen. Doch von all dem später, heute freue ich mich, Sie wieder “alltäglich” begrüßen zu können. Die Spaziergänge mit meiner Freundin Rose verlege ich in den heißen Tagen auf den Vormittag, das “normale” Programm verschiebt sich also etwas nach hinten. Genießen Sie die letzten Frühlingstage, am Samstag beginnt schon der Sommer. Das Leben ist schön. Lassen Sie es uns genießen…Auch mit Abstand und Maske…

Still sitzen, nichts tun. Sommer kommt, Kirschen reifen.

So. Nun ist meine Traumreise beendet. Gestern noch Longue Cornet, heute wieder Langenhorn. Ein Feuerchen werde ich mir zur Nacht machen, ein Glas Wein trinken, mich erinnern. Und Morgen? Morgen ist auch noch ein Tag. Wir werden sehen, was er bringt. Für mich in jedem Falle Gelassenheit… Schlafen Sie gut.

Der Amtsschimmel. Und was sonst so rumsteht, sitz, liegt…

Mein Hottemax. Ehemaliger Amtsschimmel, für die dienstliche Verwendung in Behörden zwar besonders geeignet, aber ebenso unerwünscht wie “mündige Bürger.”

Gedanken bei der Heimreise.
Erinnern Sie sich an den Amtsschimmel, den ich mal verlinkt habe? Der steht in Ahrweiler vor der Kreisverwaltung, aber ich konnte über ihn und seine Geschichte oder wer ihn gemacht hat, auf Anhieb nichts herausfinden… Schon als Kind habe ich mich dafür interessiert, was da so herumsteht, in den Strassen, wer es aufgestellt, hat, wer abgebildet ist oder was es überhaupt bedeuten soll. Wer es gemacht hat. Dass das “Kunst” ist, erfuhr ich erst viel später. Und so hat mich auch die Plastik vor dem Bezirksamt Nord interessiert, die allgemein als “Die Liegende” bezeichnet wird. Lassen Sie sie einmal auf sich wirken, sehen Sie sie sich genau an….

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Moin. Wir schreiben den 16.6.2020. Di-Markttag.

Summertime Feelings: Kassiopeia spielt mit dem Hasenschäflein “Hoppe, Hoppe, Reiter.”

Moinsen. Ich bin auf dem Weg, wir sehen uns spätestens am Lagerfeuer. Der Dreierbande habe ich davon nichts gesagt, nur ein paar Zeilen hinterlassen. Ich gönn Ihnen die Erholung. Mir auch. Heute morgen musste ich erneut Links reparieren. Ich weiß nicht, wie unzählig viele Male ich gestern die verweisenden Links auf Drucksache und Tagesordnung immer und immer wieder neu eingestellt habe. Immer wieder waren die weg und es kamen statt dessen Fehlermeldungen. Ich hoffe, jetzt läufts, und hält länger als eine Nacht. Das ist er also, mein letzter “Ferientag”, von einem sehr seltsamen Alltag.
“Wenn Eine eine Reise tut, hat sie was zu erzählen.”. Ich reise nun aber schon mein Leben lang – wo soll ich anfangen? Wo beginnt sie, meine Erzählung?
Ich hab mich für das Hier und Jetzt entscheiden. “Hier”, in Langenhorn. Und “Jetzt” ist…immer.

Wenn Sie sich auf das “Hier und Jetzt” vorbereiten möchten, dann ist hier noch ein Link. Sie sollten wissen, welche Menschen die Geschicke Langenhorns bestimmen, welche Haltungen Sie uns gezeigt hatten – und ob sie sie immernoch haben. Machen wir also einen Ausflug in eine Welt, die zwar “formal” die unsere ist, aber uns völlig fremd geworden.

Drucksachen. Oder: Wie man Stress vermeidet.

Robbie, Häuptling lose Zunge, kurz bevor er sich verplaudert .

Robbie hat mich zu einem Begrüßungsknöllchen überredet. Und weil er ja nix verträgt und der erste Schluck bei ihm schon wirkt, wie Sprechperlen auf einen Wellensittich, da bekam ich dann doch noch Kenntnis von einer Drucksache. Von heute, ganz frisch auf dem Markt. Zur Bezirksversammlung am 18.6….Und grad jetzt, in diesen Stunden, da läuft die Regionalausschusssitzung. Da gibt es eine Tagesordnung. Lesen Sie sich das alles mal in Ruhe durch und machen Sie sich auch ein paar Gedanken. Das entwickelt sich ja alles unter Ihren Augen, Sie haben also alles, um sich ein Bild von der Lage zu machen… Ich werd mich jetzt noch ein bißchen unterhalten. Mit meinen angheiterten Freunden. Mal hören, was man mir sonst noch so verschweigen wollte…
Und Morgen, da pack ich dann den Rucksack, paddle nach Hause und bau mein Zelt im Garten auf. Und Nachts, wenn wir, also Sie und ich, am Lagerfeuer sitzen, da trink ich ein, zwei Gin-Tonic und plaudere mal ein bißchen aus dem reichen Schatz meiner gemachten Erfahrungen…
Ich wünsch Ihnen noch einen sehr sehr entspannten Abend…

update: Hier die PDF der Tagesordnung.

Anders gehts einfach nicht…

Drei mit einem Boot. Reif für die Insel.

Insalata di Hasenschäffe … Senza Balsamico.

Ihr Lieben daheim! Mit der Ruhe auf meiner Insel ist es wohl vorbei. Prof. Bär, das Hasenschaf und Robbie kamen heute angepaddelt, für “Sommerfrische”, wie der Bär sagt. Und natürlich, um mich auf dem Laufenden zu halten. Aber es liefe … Nichts. Ich hab nicht mal das Zelt aufbauen können, so schnell waren die hier. Aber ich kann mir ruhig Zeit lassen, sagt das Hasenschaf, sie nähmen ja mein Zimmer und wann ich zu Zelt wolle, das sei ja nun wirklich allein meine Sache. Dann hat es sich über den Salat hergemacht. Robbie und der Bär hängen auf meiner Nachmittagsbank ab, Pause, so heißt es, nach der Paddelei sei ein Plätzchen im Schatten mit ner kalten Knolle ganz schön – ich kennte mich ja schon aus in Longue Cornet und fände mir sicher “spielend” ein neues, genau so kühles, Plätzchen, möge aber nicht trinken, sonst bekäme ich das Zelt nicht aufgebaut…
Ich geh jetzt zum Hafen, vielleicht geht heute noch ein Paddelboot nach Haus. Ich hab mir das anders vorgestellt. Bitte haltet Gin-Tonic bereit. Völlig fertig grüßt Mimi

Wo bleibt das Bier?

Telegramm von Robbie an Mimi.

Bleib wo Du bist +stop+ Wir kommen! +stop+ Bau schomma datt Zelt auf +stop+
Stell datt Bier kalt +stop+ Hasenschaf will Kopp Salat +stop+ Bär Honigwein +stop+
Bis gleich..

Im Moment, als Frau Müller in Longue Cornet das Telegramm liest, sehen Till und Hilde sich strahlend an. Wie aus einem Munde tönt es jauchzend durch die Dachkammer: Yepp! Sturmfreie Bude!.
Der Putzdrache? Der ist ausgeflogen. Reinigt ein paar Schilder 😉 .

Urlaubsgrüße. Karte vom Montag, 15.6. 2020

Bunte Vielfalt.

Moinsen, meine Lieben. Ich bin immer noch unschlüssig, ob ich nicht ein paar Tage länger bleibe, ich bin ja grade mal den 6ten Tag hier. Arg wenig. Das Wetter ist wieder so schön, und ich verspüre keine große Lust auf alten Ärger. Habe gestern mit Professor Bär telefoniert, es sagt, es gäbe ohnehin keine Post und auch sonst nichts für mich zu tun, ich solle ruhig etwas länger bleiben und mich mal richtig erholen. Gestern habe ich den Nachmittag komplett verschlafen, bin also wohl doch noch sehr müde. Geh jetzt erstmal zum Frühstück, danach sehe ich weiter. Ich melde mich beizeiten. Eure Mimi.