Moin. Dienstag, der 19te Mai. Markttag

Flugbereitschaft

Moin. Es ist arg frisch, der Himmel ist grau, über Nacht hat es geregnet. Ich wollte noch schnell Guten Morgen sagen, bevor ich den Schreibtisch abräume. Gestern war ich dazu dann doch zu müde. Gegen Mittag bin ich hoffentlich wieder einsatzbereit. Auf den Markt geh ich heute nicht, ich muss ja wieder aufräumen, was ich gleich durcheinander bringe. Eine ganze Reihe von Grüßen will ich am Mittag noch nachholen, es gibt viele neue Leser, heute früh grüße ich nur Werner und Heike, zu mehr komme ich nicht… Wir sehen uns später. Die Zeitung…

Am Abend eines Tages voll Lärm.

Ist sie nicht wunderschön? Ich freue mich immer, wenn ich sie wiedersehe. In jedem Mai…

Ruhe im Haus, für heute sind die Handwerker fort: Und wenn sie morgen wiederkommen, dann müssen Sie in der Dachkammer arbeiten. Ich werde deshalb heute noch meinen Schreibtisch komplett abräumen müssen, alles alles alles muss weg. Ich überlege, wie ich das so hinkriege, das ich trotzdem weiter arbeiten kann. Jedenfalls war es laut heute, mir schädelt die Brumme. Ich bin da so wie die Katzen:

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Moinmoin. Montag, der 18. Mai 2020

Giftig.

Guten Morgen. Der Himmel ist grau, es ist frisch, aber nicht kalt, leichter Wind. Nach einem sonnigen Tag sieht das jedenfalls nicht aus. Heute sind Handwerker im Haus, mein Tag gestaltet sich also “irgendwie drumherum”. Dazu sind noch einige Vorbereitungen zu treffen, so daß es erstmal bei diesem ersten Gruß bleibt, bevor ich Ihnen dann später eine neue Verschwörungstheorie unterbreite: Meine.
Ich habe sie Ihnen ja gestern schon angekündigt. Sie können Sie anhand einer Reihe von Fakten überprüfen und selbst recherchieren, wenn Sie Langeweile haben…

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Wo man auch hinsieht: Verschwörungstheorien

Mohnblüte. Echt.

Da will ich nicht zurückstehen. Als Schriftstellerin bin ich ja quasi “von Hause aus” phantasiebegabt. Und weil ich heute den Fragenkatalog für das Bezirksamt abgeschlossen habe, zumindest für`s Erste, habe ich deshalb reichlich Zeit, Ihnen auch eine Verschwörungstheorie zu unterbreiten. Meine. Die steht zwar diametral allen anderen gegenüber, aber ich will mich da nicht lumpen lassen und denen, die an die derzeitige glauben, eine Andere unterbreiten.

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Moin. Anders. Sonntag, der 17te Mai.

Gestern im Garten.

Moinsen. Ein Morgen, anders als die anderen. Ich hab mir um halb Fünf einen Tee gemacht, wie immer, Paul, dem unglaublichsten Kater der Welt, die Tür zum Garten geöffnet, wie immer, und dann hab ich mich wieder in die Kissen gekuschelt. Das war nicht “wie immer”. Für gewöhnlich setze ich mich gleich an den Schreibtisch. Heute bin ich einfach nur müde. Eine Müdigkeit, die nicht reicht, um noch einmal zu schlafen, aber wach bin ich auch nicht. Und ich mag auch nicht meine Lebensgeister mit Espresso wecken. Ich möchte einfach mal nur nix, wünsche Ihnen erstmal einen guten Morgen und einen schönen, sonnigen Sonntag.

Der erste Kaffee. Nicht umsonst, aber draussen.

Mimi Eliza Dolittle-Müller. Muttersprachlerin. Photo von dem unvergleichlichen Herrn Lilienthal. (copyright) Winke,winke!

Ich bin begeistert! Nach den dämlichen Exzessen derer, von denen man, wenn es um Grundrechte geht, ansonsten nur hört, welches sie gerade wem streitig machen und entziehen wollen, ging es heute auf dem Langenhorner Markt wieder wunderbar diszipliniert und mit großer Rücksichtnahme zu. Und für die, die sich heute wieder aufmachen, um für “ihre” Freiheitsrechte zu demonstrieren, will ich auch gern Tacheles reden: Es sind unser aller Freiheitsrechte, Ihr Spacken. Das ist eine Demokratie, in der wir leben, auch jetzt noch. Und, in dieser Demokratie nicht unwichtig: Ihr seit nicht die Mehrheit! Und werdet sie nie sein. Nie wieder!

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Moinsen, Samstag, der 16. Mai 2020

Schläft auch noch…

Mor..gähn, Es ist grad mal 6 (also 5) Uhr und die Sonne scheint schon. Über Nacht hat es geregnet, also alles wie gewünscht. Gestern war ich in Norderstedt am Markt am Heroldcenter und hab Tomaten- und Salatpflanzen kaufe. Seit Gladiators nicht mehr auf unserem Wochenmarkt sind, muss man ja schaun, wie man an Gemüsepflänzchen kommt. Nein, ein Treibhaus habe ich nicht, auch kein Frühbeet. Aber nun hab ich ja, was ich mag, die Salatsaison kann ich im Juni eröffnen. Zeitung liegt noch im internet herum, Tee hab ich Ihnen hingestellt. Neue Leser sind zu begrüßen in: Bad Harzburg, Lütetsburg, Schafstedt, Lansing, Copenhagen und Stockholm und sehr viele in Hamburg. Links bitte heute selbst suchen, ich bin einfach noch zu verpennt und mach mir jetzt mal einen Espresso, sonst werd ich gar nicht wach… Wir sehen uns auf dem Markt. Mit Abstand und Maske, denn wir in Langenhorn sind ja, bis auf wenige Ausnahmen, weder strunzdoof noch rücksichtslos…

Alles auf dem Weg

Goldregen. Fällt schön und man bleibt trocken.

Das war eine anstrengende Woche, die nun in Ruhe zu Ende geht. Post von der Pressestelle des Bezirksamtes gab es gestern und heute nicht, auch kein Anruf, obwohl ich darum bat. Ich finde, das ist ein gutes Zeichen. Bisher kam ja alles “postwendend” und wenn etwas so schnell geht, da weiß der verwaltungserfahrene Bürger sofort: Wir sind über die Abwimmelphase noch nicht hinaus. Was man, außer am Tempo, auch daran erkennen kann, dass sehr schnell und sehr wortreich keine Antworten gegeben werden.

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