Moinsen. Mittwoch, der 22. Juli 2020

Mor..gähn. Himmel blau mit weissem Wölken, 13 Grad, kein Regen, kein Wind, Sonne ab 7, hohe Luftfeuchte. Kaffee steht auf dem Tisch, bedienen Sie sich, die Zeitung hol ich später. Gestern war ein ereignisreicher Tag, an dessen Ende ich einmal mehr an meinem Schreibtisch saß und mich rein gar nichts mehr gefragt habe. Ich erzähl Ihnen später, was geschah. Eines ist mir aber jetzt schon klar: Den Rest der Woche nehme ich mir frei. Das muss sein, sonst verliere ich die Contenance und das will ich nicht: Sie steht mir gut. Mitteilen wollte ich heute früh noch, daß die Boerner eine Bürgerinitiative gegründet haben. Gut so! Die Internet-Seite der Initiative, “Neue TaLa – Platz für alle” , ist rechts unter der “Suche” schonmal provisorisch mit einem Link verknüpft, und demnächst können Sie dann auch von hier aus direkt zur Tangstedter Landstrasse spazieren…
Jetzt werd ich erstmal richtig wach. Zeitung ist da.

Moin. 21. Juli 2020. Markttag.

Schmetterlingshortensie. Am Teich.

Mor..gähn. Ich vergaß gestern völlig Ihnen zu sagen, daß ich die Naturschutzbehörde über die Teil-Sperrung des Landschaftsschutzgebietes unterrichtet habe… 🙂 .
Es war insgesamt ein wirklich guter Tag und der heutige macht auch einen prima Eindruck: Himmel blau, zwar erst 13 Grad, aber Sonne scheint schon, Wolken sind vor ner Stunde abgezogen, der Wind ist mucksmäuschenstill. Im Bezirksamt bricht ein neuer Murmeltiertag an, für uns geht das Leben weiter…
Kaffee steht auf dem Tisch, ich hatte schon Tee und geh jetzt erstmal die Zeitung holen. Ich hoffe, Sie haben gut geschlafen. Ein neuer Tag bricht an. Was er uns wohl bringen mag? Wir werden sehen… Zeitung , noch ein Artikel…noch einer…
Das Wort “Hygienekonzept” ist mein persönliches Unwort des Jahres. Hat in etwa die Qualität von “Entsorgungspark” statt “Mülldeponie”…
Wie steht es denn jetzt mittlerweile mit regelmäßigen Tests für das Krankenhauspersonal, Altenpfleger*innen und Pflegedienste? Oder haben wir da immernoch keine ausreichenden Kapazitäten? Man liest da gar nix mehr von…

Feierabend. Schicht im Schacht.

Heute die schönste Rose meines Gartens. Es gibt kein Duft-Internet, sonst hätten Sie jetzt auch was davon.

Nun ist der erste Arbeitstag der Woche rum. Sowohl in Sachen “Akte Tarpenbek”, wo ich seitens “Behörde” auch heute, trotz Wiedervorlage, keine Eingangsbestätigung bekommen habe (und wohl erneut die Hilfe der Gerichtsvollzieherin für eine bestätigte Zustellung in Anspruch nehmen werde), als auch im Garten. Alles primstens.
Die Rosen sind in der Erde, die kleine Rabatte ist auch bepflanzt – was jetzt noch zu tun ist, das ist Kür, die Pflicht ist erledigt. Noch die Bank aufstellen, (wenn ich eine gefunden habe) Mulch ausbringen, dann kann ich sitzen und genießen. Mehr hätt ich auch nicht geschafft, gestern war ich nichtmal mehr in der Lage einen Suppenlöffel zu heben.
Wenn Ihr Tag so erfolgreich wie meiner war, dann haben Sie allen Grund mit sich zufrieden zu sein und die Füße hochzulegen. Was ich jetzt unverzüglich tun werde. Ich wünsche auch Ihnen einen schönen Abend und eine geruhsame Nacht...

Moinsen. Montag, 20.07.20.

Am Teich. Kleinbiotop. Botanische Gärten Langenhorn.

Moin. Neue Woche. Wetter?
Ja, gibt es. Heute kommt die Vorhersage mal aus dem Bezirksamt.

Das Langenhörnchen meint: Trüb. Windstill. 17 Grad. Nachts hats geregnet, aber es wird besser, bald scheint die Sonne wieder und die Natur ist dankbar für jeden Tropfen…

Und ich brauch jetzt erstmal Tee, dann besorg ich uns die Zeitung... Schön, dass Sie auch in dieser Woche wieder reinschauen…
Zeitung. Noch eine. Und die Letzte für heute…

Sonntag, der 19. Juli 2020

Guten Morgen. 18 Grad, kein Regen, kein Wind, keine Sonne. Das Wetter weiß noch nicht, was es will, ich schon. Ich wünsch Ihnen einen schönen Sonntag und kuschel mich jetzt noch mal in die Kissen…

P.S. :
Wußten Sie eigentlich, daß die Wege, die gesperrt wurden, allesamt in einem Landschaftsschutzgebiet liegen? (Teilfläche 103. Interne Gebiets Nr. 2018, Gebiet 2)
Steht so im Schutzgebietskataster, Bearbeitungsstand vom 8. Juni 2020.
“Das Landschaftsschutzgebiet hat seine Wurzeln im Reichsnaturschutzgesetz von 1935. Die dortigen Vorschriften hatten im wesentlichen den Schutz des Landschaftsbildes zur Sicherung seiner Funktion für die Erholung in der freien Landschaft zum Ziel. In den 50er und 60er Jahren wurden, wie überall in der Bundesrepublik, auch in Hamburg eine Reihe von LSG-Verordnungen mit der genannten Zielsetzung erlassen…
(Zitat Hamburg.de, Behörde für Umwelt)
Ich dachte, ich sag`s mal. Scheint “irgendwie” völlig in Vergessenheit geraten zu sein…
Ach ja…es kam dann gestern doch noch ein mail. Vom Freitag… Eine “Automatische Antwort” vom Bezirksamt: #Behörde3 ist derzeit nicht im Dienst. Exakt die gleiche Mail, wie ich sie schon einmal bekam. Bevor mich #Behörde 3 dann am 1. Mai in die Pressestelle abschob. Warten wir also morgen ab.

Moin. Samstag, der 18. Juli 2020

Urlaubsgrüße. Das Hasenschäflein im Klettergarten von Longue Cornet.

Moinsen. Alles frisch bei Ihnen? Ich bin völlig vermuskelkatert, aber zutiefst zufrieden. Im nächsten Leben werde ich gleich Gärtnerin… Sonnig wird es, windstill ist es. Immernoch kein Tee da, Kaffee steht auf dem Küchentisch, Zeitung. Dazu noch Fragen? Nö, nä?
Wie gern hätte ich meiner Freundin heute das Geschaffene gezeigt. Sie kannte meine Pläne für das Bauerngärtchen… Im Winter, wenn alles trist und grau ist, dann erträum ich mir den nächsten Sommer und skizziere, was ich mir für den Garten ausgedacht habe. Das Bauerngärtchen sollte im vergangenen Sommer schon angellegt sein, aber gleich am ersten Arbeitstag hatte ich mir diese bittere Schulterverletzung zugezogen… Nun ist meine Freundin fort. Neben der Bank, die für uns gedacht war, werde ich Rosen pflanzen und Vergißmeinnicht säen. Und wenn ich dann im nächsten Jahr in der Abendsonne dort sitze, dann wird sie wieder bei mir sein. Aus der Trauer werden die wundervollen Blumen der Erinnerung gewachsen sein und alle Tränen getrocknet…
So. Und nun geht es für mich ab in die Maske und auf den Markt. Und Sie? Was werden Sie machen? Ich wünsch Ihnen ein schönes Wochenende, voller Zuversicht, bunter Träume und mit viel Liebe.

Feierabend von der Gartenarbeit.

Ich bin in jeder Hinsicht ein gutes Stück vorangekommen. Gartenarbeit kann sehr fruchtbar sein. Die Pause hab ich vor dem PC verbracht und auch da zeigt das Graben Erfolge. Ich schrieb ja, dass es immer gut ist, wenn man mal was schriftlich bekommt, auch, wenn einem der Inhalt nicht gefällt. Da hat man jedenfalls was, über das man nachdenken kann. “Verstehen heißt: mit dem Herzen hellsehen” ist der Tagesspruch auf meinem Kalender und so betrachtet, bin ich heute überaus hellsichtig. Zwar versteh ich das Bezirksamt immer weniger, aber ich habe doch, nach beherzter und einschlägiger Lektüre, nun ein vertieftes Rechtsverständnis. Das ist sehr schön und wenn ich jetzt Kaffeesatz lese, dann sehe ich uns, wie wir (nachdem das Bezirksamt die “Mühen der Ebene” hinter sich gelassen und den Gipfel der Rechtsstaatlichkeit widerstrebend, aber doch noch erfolgreich erklommen hat) alle wieder an der Tarpenbek spazieren gehen,um uns von dieser ganzen Unbill zu erholen.
Die Sache ist nämlich so…

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Moin. Freitag, 17. Juli 2020

Blüht. Immernoch…

Mor…gähn. 14 Grad, Sonne scheint, Himmel blau, Wind still, Luftfeuchtigkeit hoch, die Autoscheiben sind beschlagen. Es wird ein schöner, sonniger Tag. Gartenarbeit wartet auf mich und ich freu mich drauf. Das alte, mit wildem Wein überwachsene Hühnerhäuschen wird schönster Teil eines kleinen Bauerngärtchens. Zwischen blühenden Stauden, Rosen und Lavendel werde ich im nächsten Jahr auf einem Bänkchen davor sitzen und mich an allem freuen, was ich geschaffen habe…
Kaffee und Tee sind noch immer aus, aber die Zeitung ist da. Und wenn wir dann alle gefrühstückt haben, dann gehen wir ihn tapfer an, den letzten Arbeitstag dieser Woche…