Moinsen. Advent, Advent…Bei mir brennt das erste Kerzlein, die Fenster in der Stube sind geschmückt und gleich gibt es ein leckeres Frühstück. Der November liegt hinter uns und vor uns eine Zeit voller Chancen, in Ruhe zur Besinnung zu kommen. Ich wünsche uns einen fried- und freudvollen ersten Advent. Ein` habbich noch… Damit die Stimmung nicht kippt 😉
“Ist die dick, man.” Fritzchen hat die Schnauze voll. Gestern im “Nuts to fly”.
Moinsen. Kaffee steht auf dem Tisch, Zeitung hab ich reingeholt. Sonst? Nix. Wir müssen sehen, wie wir mit all dem klarkommen. All-Ein.
Zitat: “Unter den Läden, die das heiße Getränk mit Alkoholzusatz verkaufen, gehören auch Bars, die in der Vergangenheit wegen Corona-Verstöße bereits geschlossen bleiben mussten – und das auf Geheiß des Gesundheitsamtes. Frech: Vor einigen Läden stehen für die eigentlich verbotene Außennutzung sogar Stühle bereit. „Das Bezirksamt Altona betrachtet diese Entwicklung mit Sorge (…)”
Ich betrachte die Tatenlosigkeit des Bezirksamtes mit noch größerer Sorge …
Ja, wunderbar, dann kann die Party ja steigen. Alles supi! Las ich grade hier. Die Ministerpräsidenten sollen sich geeinigt haben. Quality-Time is coming…
” Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar sollen sich bis zu zehn Personen aus mehreren Haushalten treffen können, heißt es in einem gemeinsamen Beschlussentwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch, der den Nachrichtenagenturen dpa und Reuters vorliegt. Kinder bis 14 Jahren seien hiervon ausgenommen. Die Ministerpräsidenten rufen die Menschen außerdem auf, vor den Weihnachtsfeiertagen in eine möglichst mehrtägige häusliche Selbstquarantäne zu gehen. (…) Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen wollen die Ministerpräsidenten untersagen, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. “Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen”, heißt es in dem Papier. Grundsätzlich wird “empfohlen”, zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Ein Verkaufsverbot ist demnach aber nicht vorgesehen.”
10 Personen aus unterschiedlichen Haushalten – das ist doch mal ein Weihnachtsgeschenk! Und das gleich bis zum ersten Januar! Das ist mehr, als sich selbst die Partiepeople erträumt haben. Da kann man doch gar nicht mehr anders, als jede Vernunft samt Selbstverpflichtung mal fahren zu lassen, um, nicht nur vor Freude trunken, ein Feuerwerk nach dem anderen im Schichtbetrieb abzubrennen… Wenn das so umgesetzt wird, dann wird das ein ganz ganz harter und bitterer Winter …
Ein Herbst, in dem die Blätter nicht fallen wollen. Und die Rosen einfach weiterblühen…
Moin. Und? Was haben Sie so in den vergangenen Tagen gemacht? Geht`s Ihnen gut? Ich hab meine “Winterschmerzen” wieder, und zusammen mit den Restschmerzen vom diesjährigen Aua-Knie und der Vorjahresunfall-Schulter fühlt sich das nicht so gut an. Um mich abzulenken habe ich dann etwas getan, worauf ich mich in meinem ganzen Arbeitsleben schon gefreut und es mir in den schönsten Farben ausgemalt habe:
Herbstabend 2020. Spätvorstellung im Fenstertheater.
Ein schöner, ein ruhiger Tag mit ausgiebigem Mittagsschlaf und einer völlig unerwarteten, aber sehr köstlichen Überraschung. Ich war gerade mit gesegnetem Appetit erwacht und auf der Suche nach Spezereien, da kam ein Paket aus der alten Heimat und mir flatterten köstliche Plätzchen in den Mund. So so Lecker! Spritzgebäck nach Familienrezept, von meiner Cousine. Und jetzt sitze ich mit Tee bei Kerzenschein an meinem Schreibtisch, denke an Anke, die es so schwer hat, und sich trotz allem, die Zeit nahm, mir eine solche Freude zu bereiten. Ich wünsche ihr Gutes… Ich mag diese langen, stillen Nächte sehr. Kann ich nur empfehlen, dieses Zurückgehen in der Zeit, das Wiedererleben des Frühlinges, des Sommers und die vorsichtige Auswahl dessen, was man in Erinnerung behalten möchte… Ich hoffe, Sie haben es jetzt auch so schön gemütlich, genießen den Abend und vergessen den Schiet des Tages. Man kann sich ja über alles ärgern, aber verpflichtet ist man dazu nicht 😉 . Und wenn Sie richtigen Kummer haben, dann möge er bald vergehen. Gute Nacht zusammen...
Immer wieder schön: Die Aufführungen im Fenstertheater.
Moinsen. Erste Erfahrungen damit habe ich in Ansätzen gemacht und werde sie auch vertiefen. Aber erstmal will ich nun gesund in und durch den Advent kommen und dann, in Ruhe, heil an die Krippe treten… Ich bastele gerade an zwei Adventkalendern, einem virtuellen und einem realen und mache Fortschritte, was inneren Abstand angeht. Ich hab die “Akte Tarpenbek” vom Schreibtisch geräumt und konzentriere mich nun auf die Weihnachtszeit. Hinwendung. Übrigens: Jesus und Maria sind nicht zu einem Familienfest nach Bethlehem gereist. Sie hatten andere Gründe und waren deshalb, in Umständen, ihren Familien fern. Das hatten sie sich bestimmt auch alles ganz anders vorgestellt… Ich hab in der Frühe Müll rausgebracht und kann sagen: Stürmisch. Ziehen Sie sich warm an. Ich habe noch ein Anliegen und möchte Sie bitten, die Rettungssanitäter zu unterstützen. Sie sind ebenso wichtig wie die Pflegekräfte und wir sollten auch ihnen helfen. Hier noch eine Zeitung. Ich wünsche Ihnen einen guten Tag mit kleinen Freuden…
erquickend und labend. Mir ist richtig warm ums Herz geworden, als eben das Licht dieser Welt in meine Dachkammer fiel. Vielleicht geht`s Ihnen ja auch so…Das ist ein wunderschönes Lied… Gute Nacht und schönen Sonntag !
Moinsen. Wie Sie sehen, werde ich heute nicht feststellen, wie das ist, wenn man den PC nicht einschaltet ;-). Ich wollte Ihnen ein schönes Wochenende wünschen, Grüße nach Bremen senden und ein ganz dickes Dankeschön nach Ostfriesland… Habbich gezz gemacht und bin auch schon widder wech… Aber nicht, ohne mich bei all jenen zu bedanken, die jetzt in den Kliniken für uns alle ihren Dienst tun. Besondere Grüße gehen nach Hamm…und ins Heidberg-Klinikum …
Moinsen. Ein schöner Tag, ein glücklicher Tag, auch wenn die letzten Blätter gefallen sind. Der Herbst war wunderschön, goldene Tage, die in Erinnerung bleiben, in einem Jahr voller Schrecken. Zeit, sich auszuruhen…
Ich las eben einen Brief, der an die Basis der Grünen gerichtet ist. Ich helfe gern, ihn deren Mitgliedern, aber auch den Wählern bekannt zu machen, denn der Inhalt geht beide gleichermaßen an…