Wochenend und Sonnenschein. Oder Regen.

Müller malt. Einigermaßen perspektivlos.

Was Sie heut noch machen, das weiß ich nicht. Ich befasse mich jetzt noch mit ein paar “Rechtskreisen” und studiere die Fächer : “Gemeingebrauch” “Betretungsrecht” “Gewohnheitsrecht” und “Wegerecht”. Weiss ich, ob ichs nicht brauche? Wissen kann man ja gar nicht genug.. Das Landeswaldgesetz? Vielleicht auch schön. Mal sehen, wie weit ich heute komm… Erwähnte ich schon, dass ich das hin und wieder ganz gerne mache? Gesetzestexte, Richtlinien, Durchführungsverordnungen, Kommentare und Gerichtsurteile lesen? Muss ich mir natürlich einteilen, es versaut mir sonst den Stil, aber es hat was medita-tiefes. Und wenn man dann erst einmal bei der Versenkung in die Texte dem Geist der Gesetze begegnet, dann ist das immer ein schöner, ein erhabener Moment. :-))
Jeder hat eben so seine Hobbys und Gipfelerlebnisse. Ihnen wünsch ich einen sehr schönen Wochenend-Anfang…

Der Fragenkatalog zur “Akte Tarpenbek”.

Im Land des Lächelns.

Ich habe die Zusammenfassung all der Fragen, auf die ich Antworten haben möchte, hier bisher noch nicht veröffentlicht. Aus gegebenem Anlass (siehe auch vorigen Beitrag) will ich das jetzt nachholen.
In der kommenden Woche werde ich diesen Fragenkatalog dann per Einschreiben auch an die Pressestelle des Bezirksamtes Nord senden.
Damit ist der innere Schreibtisch zum Wochenende fast leer. Ein paar Wiedervorlagen liegen hier noch, aber Nichts, das wirklich wichtig wäre, denn keine Antworten sind auf ihre Weise ja doch Antworten. Sie haben zur Lektüre jetzt also eine “Kleine Anfrage” von einem der örtlichen Parteienvertreter. Und den folgenden Fragenkatalog von mir. Denkanregungen genug, wenn Sie welche suchen… Beizeiten dann mehr.

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Der Weg in die Gelassenheit ist sehr steinig.

Teatime.

Kaum hatte ich mir versichert, daß Geduld eine Tugend auf dem Weg zur Gelassenheit ist, schon drohte ich vom Weg abzukommen. Gerade nochmal die Kurve gekriegt. Mir flatterte eben ein mail ins Haus, kein Text, nur Gruß, mit äußerst interessantem Anhang. Von jemandem, den ich nicht kenne, und der außer “Gruß” nix geschreiben hat. Allerdings reichte der Anhang völlig, um mich zum HB-Weibchen werden zu lassen. Minutenlang flog ich um die Lampe, schrieb aus tiefempfundenem Zorn ein mail, konnte mich aber gerade noch davon abhalten, es abzuschicken. Zorn ist kein guter Ratgeber, geschrieben ist es ja und damit bin ich es erstmal los – alles weitere später.
Eine Folge hat diese mail aber in jedem Falle. Ich werde, wenigsten ansatzweise, heute doch noch den Schreibtisch aufräumen…

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Freitag, der 5. Juni 2020.

“Trio Infernale”. Soziale Plastik, Holz und Staub, von Mimi de Moulin, 2020.
Galerie Bonne Blague, Hambourgh

Moinsen. Himmel graubleu, windig, regnet nicht mehr, Sonne sichtbar, nass und kühl. Ansonsten: Kaffee auf dem Tisch, Zeitung , Zeitung. Und Nein: Auch gestern keine Neuigkeiten aus dem Bezirksamt. Für gewöhnlich räume ich ja am Freitag immer meinen inneren Schreibtisch auf, um Ärger, den mir “Behörden” bereiten, nicht mit in die nächste Woche zu nehmen. Ich denk, heute mach ich das mal anders…Neue Zeiten, neue Wege. In die neue Zeit mit nehmen wir aber einen alten Spruch: Wer zuletzt lacht, lacht am Besten. Ich werde alles dafür tun, dass das die Bürger sind…

Ich vergaß, die Zeitung rauszulegen…

Hier. Lesen Sie mal. Und dazu auch einen Beitrag aus dem gestrigen “Auslandsjournal”, in dem sie immer wieder solche Szenen sehen können…

In mir klingt heute den ganzen Tag schon ein altes Lied, aus einer Zeit, die nach Aufbruch verlangte, weltweit, der heutigen Zeit nicht unähnlich…
Man braucht im Text nur “Joe Hill” durch “George Floyd” zu ersetzen, “10 years” durch 10 days, und “Arbeitsleute” durch “Menschen” – dann ist er an Aktualität nicht mehr zu überbieten…
As long as we can breathe, we will. Let us change the world together, with every breath we take.

Bild von Jemandem bei pixabay.

Moinsen. Donnerstag, 4. Juni 2020. Tag der Augenwischerei.

Detailaufnahme Papyrus-Lampenschirm. Ausgrabungsfund aus Langenhorn. Flohmarkt St. Ansgar.

Moinsen. Himmel grau-weiß, angenehm kühl, die Natur ist entzückt, weil der Segen von oben kam und wir, weil der Regen über Nacht erstmal ausgesetzt hat, wir also, zumindest am Morgen, trockenen Fußes vor die Tür können. Vielleicht zum Schmuggelstieg. Da ist heute Markttag. Und noch mehr fiel vom Himmel, das ich kaum beschreiben kann, weil ich beide Hände brauche, um mir die Augen zu reiben, nachdem ich von der “Mehrwertsteuersenkung” gelesen habe….

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Ich mach heute hier mal… nix

Ist so schön und ich wollt noch ein Beet anlegen. Ansonsten is eh nix los. Aber ein` habbich noch. Hier.
See you later…

update 10 nach 1 : Bei ntv gabs gerade, unten im Laufband, die “Nachricht”:
Krankenstand kostet die Arbeitgeber 1,6 Mrd Euro.
Schreibt doch mal bitte dazu, was die Arbeitnehmer ihr Krankenstand kostet Erst dann ist das, journalistisch betrachtet, für mich ne Nachricht. So nenne ich das (freundlich) “einseitige Berichterstattung”. Boah, zeigt doch endlich mal, dass Ihr was gelernt habt, Kollegen. Oder frischt den Grundkurs auf…

Moinmoin am Mittwoch, 3. Juni 2020

Mir unbekannte Art. Vorgestern. Auf dem Weg zur Tarpenbek.

Moinsen. Es ist sonnig, warm, windstill und der Himmel ist blau, was aber alles nicht so bleiben soll, auch wenn es so aussieht. Kaffee steht auf dem Tisch, Zeitung ist jetzt auch da und bin noch nicht so recht wach, hatte keinen Friesentee mehr und mit Darjeeling geht es einfach langsamer. Ich ahne: ich nehm mir gleich auch einen Kaffee. Nein, vom Bezirksamt habe ich auch gestern nichts gehört, wer immer auch jetzt daran arbeitet, weiß nichts zu schreiben oder stärkt die Abwehrkräfte. Ich hab ja schon viel mit Behörden erlebt, aber meine Erfahrungen mit dem Bezirksamt-Nord der Freien Hansestadt Hamburg sind wirklich einzigartig. Ich habe das “und” bewusst ausgelassen, darüber kann nachgedacht werden, deswegen erwähne ich es ausdrücklich. Ich liebe die deutsche Sprache. Sie ist so unvergleichlich nuancenreich, wenn sie nicht grade verkommt….
Eine Menge Grüße sind nachzuholen. Es gibt neue Leser in: Garbsen, Dannenberg, Albruck, Bad Säckingen, Reutlingen, Brescia, Arlington Heights, Clifton, Paderborn, Bukarest, Newquai, Neustrelitz, Heiwajima, Washington, Fremont, Dallas, Göttingen, Shanghai, Nustrow, Jacksonville, Los Angeles, Westerronfelde, Duderstadt, Korschenbroich, San Mateo, Columbus, Sao Paulo, Provo und viele viele Hamburger.
Ich geh den Tag langsam an, hab mal wieder Heuschnupfen, das ist lästig und nervig, aber das ist ja so vieles im Leben. Unterm Strich hab ich lieber “Behörde” als Schnupfen, obwohl man von beidem ja schnell die Nase voll haben kann. Aber nur, wenn man sie nicht oft genug putzt, aber da bin ich ja geübt… es langsam angehen, bis später.

Der Traum ist NICHT ausgeträumt.

Zur Erinnerung.

update: Ich las gerade diesen Kommentar. Er wird mit mit diesen Worten eingeleitet:
“Werden Geschäfte geplündert, kippt der politische Protest unweigerlich – und verliert seine moralische Berechtigung.”
Dem kann ich zustimmen, möchte aber darauf hinweisen, dass in Betracht gezogen werden muss, das genau das gewollt sein kann: Dem Protest seine moralische Berechtigung zu entziehen.

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Dienstag, 2.Juni 2020. I can`t breathe.

Moin. Kein guter Morgen. Ich habe heute Nacht bei CNN gesehen, wie mit Blendgranten Tränengas und Gummigeschossen gegen friedliche Demonstranten vorgegangen wurde, und wie dann, am hellen Tage, Menschen ohne Vorwarnung aus der Strasse gedrängt, geschossen wurden, damit der Charakterlose, sich vor einer Kirche ablichten lassen konnte und das, an Obszönität nicht zu überbieten, mit einer Bibel in der Hand. Statt dafür Sorge zu tragen, daß die “Polizisten”, die George Floyd töteten, ausnahmslos angeklagt werden, richtet er sich nun ohne Ausnahme gegen alle, die das fordern. Dieser Mann ist ein Terrorist. Er schürt seit seinem Amtsantritt Gewalt und Hass, wiegelt Menschen und Völker gegeneinander auf, ist zutiefst rassistisch und bringt die gesamte Welt mehr und mehr an den Abgrund.
Ich bin fassungslos und schockiert. I can`t breathe. Ich kann nicht atmen.

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