Moin. Himmel hellblau, weiße Wölkchen, wenig Wind, Sonne scheint, hoffentlich mal für ein paar Stunden, bevor wir hier noch allesamt trübsinnig werden. Aber besser trübsinnig in Langenhorn als völlig durchgeknallt am Ballermann oder beim Corona-Cornern “Auf Schanze”… Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag und gönn mir selbst auch einen. Bis dahinne …
Moin. Himmel graublau, Wolken, regnet mal nicht, Sonne brach um 6Uhr35 durch. 11 Grad. Zeitung. Kaffee steht auf dem Küchentisch. Ich bin noch müde, kalt ist mir auch – ich leg mich nochmal in die Kissen, die sind noch schön warm…
Moin. Ich fang mal mit der Nachricht des Tages an. Wussten Sie schon, dass alle Hamburger Bäume wachsen? Ja! Ganz unglaublich, nicht wahr? Schiet op diese blöden Ausgleichspflanzungen, die werden völlig überbewertet. Man kann ruhig ein paar Bäume mehr fällen, unterm Strich ist das alles primstens, denn die anderen wachsen ja weiter… Man kann das wirklich kaum glauben , mit was für einem unglaublichem Scheiß manch einer glaubt, die eigene Unfähigkeit (oder den Unwillen) auch noch intellektuell verbrämen zu können. Hier, am Ende des Zeitungsartikels, habe ich übrigens gestern noch eine Petition gegen den Abriss der Seeterrassen in Planten un Blomen unterschrieben. Auch dies ein Vorgang, den ich ganz unglaublich finde… Und nun zum Wetter: alles nass, alles grau in grau und recht frisch. Gut für die “Biomasse”. Hoffentlich rechnet da nicht sofort jemand aus, wieviel Baum sich dafür “unbeschadet” fällen lässt. Soweit die Morgenlage. Nun wappnen wir uns besser gut für diesen neuen Tag. Wer weiß schon, was er noch für politische Blüten treibt… Sollten Sie allerdings im “Bezirk Mitte” residieren, dann können Sie ganz entspannt bleiben. Wissen Sie ja: “Mitte first.” Da kommt auch das größte Schaf noch ungeschoren davon…
update: Mein Gatte machte mich gerade darauf aufmerksam, dass ich das mal wieder alles völlig falsch verstanden habe. Die Bäume mussten ersatzlos gefällt werden, weil sonst diese ganze stetig wachsende Biomasse viel zuviel wird. Am Ende erschlägt uns das Zeug noch…
Moinsen. Es regnet mal wieder, was allen Pflanzen gut tut, 13 Grad, Himmel grau. Es gibt immer noch nichts Neues, was ich Ihnen erzählen könnte – aber ich warte drauf…Die Johannisbeeren sind reif, die Ernte lässt sich nicht weiter aufschieben, Regen hin oder her. Ihnen wünsche ich erstmal einen Guten Tag. Wir werden sehen, was er uns bringt… Der Garten Kunterbunt, den ich Ihnen gestern ans Herz gelegt habe, beschäftigt mich auch heute. Wichtig ist mir, zunächst einmal auf diesen Zeitungsartikel einzugehen. Wenn man ihn liest, dann könnte man den Eindruck gewinnen, als hätte das Bezirksamt Jahr für Jahr tief in die Tasche gegriffen, und Frau Lehmann stetig sehr großzügig unterstützt. Diesem Eindruck, der da erweckt wurde, ob bewußt oder unbewußt, möchte ich heute entgegentreten …
Ich möchte Ihnen heute diesen Zeitungsartikel aus der vergangenen Woche ans Herz und auch ans Hirn legen… Über all das, was hier täglich, im Kleinen wie im Großen geschieht, muss endlich geredet werden. Das muss doch mal alles auf den Tisch, was hier zunehmend jedes Vertrauen in demokratische Institutionen zerstört..
Zeitenwende. Die alten Wege gehen. Sich begleiten, sich aufgehoben fühlen. Das Leben lieben, in jedem Augenblick. Auch allein. Auch jetzt. Gerade jetzt. Und immer. An eine Geschichte denken, die Rose mir erzählt hat. Wie das damals war, als alle gegangen waren, ihre Eltern, und dann auch Lotte, ihre engste Freundin aus Jugendtagen, eine lebenslange Freundin und Gefährtin, die Rosemarie, am Ende des gemeinsamen Weges, gepflegt hatte, und mit der sie einst schon an der Tarpenbek spazieren ging….
Was fragst du viel! Du hast in diesem Bach des Lebens selber eingeschränktes Bild. Des Werdens-Stromes Brausen hörst du nicht, der Bach, der kleine, findet erst dein Ohr; und lag die Welt dir gestern starr und still, so redet sie dir heut aus seinem Mund von ihres Flusses nimmermüder Flucht, so hat sich die wagrechte Ebene, die sie dich gestern dünkte, heut geneigt – und rauschend reisst der Stunden Fall dich mit.
Wenn einer starb, den du geliebt hienieden, So trag hinaus zur Einsamkeit dein Wehe, Dass ernst und still es sich mit dir ergehe Im Wald, am Meer, auf Steigen längst gemieden.
Da fühlst du bald, dass jener, der geschieden, Lebendig dir im Herzen auferstehe; In Luft und Schatten spürst du seine Nähe, Und aus den Tränen blüht ein tiefer Frieden.
Ja, schöner muss der Tote dich begleiten, Ums Haupt der Schmerzverklärung lichten Schein, Und treuer – denn du hast ihn alle Zeiten.
Das Herz auch hat sein Ostern, wo der Stein Vom Grabe springt, dem wir den Staub nur weihten; Und was du ewig liebst, ist ewig dein.