Moin. Dienstag, der 8. September 2020

“Esprit de Jardin”, Gisela Lentz, Acryl auf Leinwand. Musee Moulin Bleu. Longue cornet.

Moinsen. Heute kommt der Wetterbericht mal wieder aus dem Bezirksamt.
Stimmt natürlich nicht. Wär aber auch egal, wir haben Sonne im Herzen 😉 .
Ich bin hundemüde und kann mir grade überhaupt nicht vorstellen, irgendetwas anderes zu tun, als aus dem Fenster zu kucken und die Langenhörnchen zu beobachten. So langsam brauch ich doch ein Seelenhygienekonzept, einzelne Maßnahmen reichen bei meinem gehäuftem Umgang mit dem Bezirksamt nicht mehr aus. Da werden zwar hübsche Masken getragen, aber die fallen zunehmend…
Wie auch immer: Ich brauch keinen Bass – ich brauch Ruhe. Und die nehm ich mir jetzt “unverzüglich”. Sie können sich in dieser Zeit schon mal mit der Beantwortung der Fragen von gestern befassen. Oder Sie befassen sich mal mit “LIG”, wer ist das denn, was macht die so? Im Allgemeinen und im Besonderen? Und sich die Frage stellen:
Was ist denn der Preis für die Grundstücksübertragung, die so unbedingt gelingen muss? Und: Für wen muss sie gelingen? Sollte sich meine Rechtsauffassung bestätigen, dann bräuchten wir diese Flächen ja überhaupt nicht…
Genug also, über das Sie mal nachdenken können. Ich habs und hab deshalb auch jetzt frei.
Sie sind dran ;-). Sie tuen in dieser Sache für meinen Geschmack eh`viel zu wenig.
Gestern hab ich ja geschrieben, daß ich Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Beschlussfassung durch den Hauptausschuss habe und sie Ihnen heute begründen werde. Das will ich dann auch machen, bevor ich mich dem “Laissez-faire” 😉 widme.

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Zu später Stunde.

Walnuss mit Fluggast. Freiluftinsektarium der Botanischen Kleingärten Langenhorn. Kucks Du! Kost nix, Alter.

“Moin” tippt mir heute nicht noch einmal aus den Fingerkuppen. Einmal muss genügen, das vom Morgen war sehr lang haltbar und ich hab für heute genug davon. Es ist wieder sehr spät geworden, ich hab zu lang gearbeitet. Musste aber sein. Ja, es gibt Neuigkeiten und ich wollte Sie Ihnen heute noch erzählen, aber das wird jetzt nichts mehr, ich bin müde und das lässt sich nicht in zwei, drei Zeilen zusammenfassen. Deswegen für heute nur ein Sachstandsbericht.

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Sie wissen, was sie tun. Und ich weiss das auch.

Ein anregender Morgen mit “anschwebender plastischer Ladung vor Isolationsgestell”.
Ich korrespondiere momentan mit dem Bezirksamt. Und telefoniere sehr viel.
So wie es derzeit aussieht, werde ich Ihnen, wenn nichts Unvorhergesehenes geschieht, eine Menge zu berichten haben. Aber bei mir geschieht ja äußerst selten etwas unvorhergesehen. Ich halt es ja wie die Pfadfinderinnen: Well prepared.
Allzeit bereit, auch auf die Nachrichten dieses Morgens war ich ja vorbereitet. Löppt…
Also: Reinschauen am Abend, vielleicht erquickend und labend.

Ach ja…bevor ich`s vergesse: Schach.

Moin. Es ist Montag, der 7. September 2020.

Moin. Um 6:20 Uhr bekam ich heute ein Mail vom Sitzungsdienst des Bezirksamtes.
Ich habe darauf schon reagiert. Bevor ich Ihnen Näheres mitteile, warte ich einmal ab, ob es eine Antwort gibt. Da die Sitzung der Bezirksversammlung aber schon am Donnerstag ist, werde ich nicht lang auf eine Antwort warten. Spätestens am Abend werde ich Sie vollständig informieren.
Heute Morgen gebe ich Ihnen die Lösung der gestrigen Übungsaufgabe.
Die zu formulierenden Fragen lauten:
Warum “muss” die Flächenübertragung “gelingen” ?
Warum ist die Planung “unverzüglich” in Auftrag zu geben?
Die “all-in-one” Frage: Warum muss das jetzt alles so schnell gehen?

Ich wünsche uns allen einen guten Start in die Woche. Bleiben Sie zuversichtlich.

Moinsen. Sonntag, der 6. September 2020

Vincents Modelle. Gemeinschaftsausstellung der botanischen Gärten Langenhorn. Umsonst und draussen. Auch heute. Hier: Unser Sommerbeet am Markt. Gestern.

Moin. Die Sonne scheint schon, der Himmel ist blau, jedenfalls da, wo er nicht bewölkt ist, Wind? Nö. Temperatur von gestern. Mich beschäftigt noch immer die vergangene Woche, und da insbesondere die Tatsache, daß meine Eingabe an die Mitglieder der Bezirksversammlung diese wohl bisher gar nicht erreicht hat…

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Moin. Samstag, der 5. September 2020

Le Pot d`Or. Öl auf Leinwand. Unbekannter Maler. Museum am Ende des Regenbogens. Langenhorn.

Moin. 14 Grad, diesig, regnerisch, windstill.
Legen Sie sich ruhig nochmal ins Plümmo – ich machs auch 😉 …
Ganz ganz Tapfere und Tollkühne schnappen sich natürlich den knallegelben Friesennerz und gehen zum Singen, statt unter die Dusche, gleich auf den Wochenmarkt. 🙂
update: (Die Müllerin schlappt noch einmal, verpennt und verpeilt, im Morgenmantel rein, legt die Zeitung auf den Küchentisch, bevor sie schlaftrunken wieder zu Bette torkelt. Beim Einschlafen murmelt sie noch: ” Ein fabelhafter, ein großartiger Satz”…)

“Solche Symbolik gilt seit einigen Jahrzehnten, seit die “Achtundsechziger” die Weltrevolution gewonnen und die Lehrstühle erobert, durchgesessen und vererbt haben, als intellektuell unterkomplex, besser: als überflüssig. Zum Ausgleich des schmerzlichen Verlusts der Innigkeitszeichen, an denen sich ihre Väter, Mütter und Großeltern erwärmten, entdeckten die Philosophen der Eigentlichkeit zunächst den proletarischen Fußball, sodann die symbolträchtigen Etiketten der edelsten Rotweine, bevor ihre Kinder und Enkel in die Labelshops abstürzten.”

Bevor ich es vergesse…

Herbstmond in Langenhorn.

Achachach…der Herbstmond. Diese wundervolle Vorstellung im Freiluftplanetarium fällt heute leider aus. (Frau Müller seufzt.) Volle Wolke, sozusagen ;-).

Mir war grad noch was eingefallen, weshalb ich nochmal kurz reinschau, bevor ich es wieder vergesse. Ich möchte Sie doch noch einmal an diese Drucksache mit der Nummer 21-1337 erinnern. Sie haben sich ja sicherlich Gedanken gemacht zu den Vorgängen, aber für den Fall, dass Ihnen das entgangen sein sollte, möchte ich Sie doch noch auf etwas aufmerksam machen. Mit dieser Drucksache antwortet ja die LIG auf eine Einladung des Regionalausschusses. Der hatte auf Antrag von Grüne/SPD nämlich beschlossen:

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Rhythmische Versenkungen.

“Nein wie isses nur zu und zu schön! Tadellöser! Primstens!
Uns gehts ja noch gold” ! 😉

Ich glaube, ich habe nun endlich meinen Rhythmus für diese C-Zeit gefunden. Lang genug gedauert hat es ja. Swing! ist meine Antwort. Ohne Frage.
Und ich stelle gerade fest: Ich bin sehr sehr beswingt heute.
Und dieses schöne Gefühl, so leicht und heiter, das wünsch ich Ihnen auch…

Moin. Freitag, 4. September 2020.

“Vincents Modelle” – Eine Gemeinschaftsausstellung der botanischen Gärten von Longue Cornet. Überall, umsonst und draussen.

Moinsen. Das Wochenende naht, es ist nass und windstill, sunny, fresh and friendly.
Kaffee steht auf dem Tisch. Zeitungen sind da , und auch ein Magazin, (Hamburg inside, “Special” ) für den Fall, dass Ihnen die Lesebrille schon von der Nase gerutscht ist. Und damit haben Sie dann für heute auch sicher genug 😉 . Oder ? Dann hab ich da noch was. Dies hier.
Ich? Was ich heute mache? Dies.

update:
Seit ich mich mit den Sperrungen an der Tarpenbek befasse, mach ich mir schon Gedanken über das “wahre” Motiv. Machen Miss Marple und Hercules Poirot auch immer, wenn ihnen was seltsam vorkommt und nicht ins Bild passen will. Motivsuche. Lange Zeit bin ich da nicht voran gekommen. Es war, als hielte ich eine Matrjoschka in Händen… Ich glaube, das ändert sich gerade…
und noch ein update:
Die Tagesordnung der Bezirksversammlung ist nun öffentlich. Neugierig? Dann empfehle ich einen virtuellen Spaziergang zum Sitzungsdienst. Ich hab Feierabend.

Eingabe an die Bezirksversammlung.

Ich stell Ihnen jetzt mal meine Eingabe an die Bezirksversammlung hier ein, die ich heute vor einer Woche gemacht habe. Und weil die Bezirksversammlung ja auch schon in einer Woche tagt, die Eingabe in den Drucksachen beim Sitzungsdienst aber bisher nicht veröffentlicht ist und ich auch keine Informationen bekam, was mit ihr passiert (ist), da dacht ich mir, “Mimiken, machet selbs, hau raus, denn wenn se versehentlich in den Spämm-Ordner verrutscht is, dann wissen wenichstens die Langenhorner watt drin steht” …
Hier ist sie also. Sie wollen und Sie sollen ja informiert sein.

By the way:
Haben Sie denn in der Zwischenzeit mal in der Geschäftsordnung geblättert, die ich Ihnen eingestellt hatte? Noch nicht? Dann sollten Sie jetzt langsam aber mal in die Puschen kommen…