Von der Umwandlung aller Begriffe. Und meiner.

Da habe ich mich heute nach dem Frühstück vergnügt. Und einen sinnhaften Frühjahrsputz gemacht.Auch in meinem Inneren.

Ja, jetzt sitze ich wieder hier. Beschreibe die immer gleichen Aufführungen des immer gleichen Theaters, benenne Ursachen, die tausende Male schon benannt sind, die jedem bekannt sind und deren Auswirkungen wir alle von Jahr zu Jahr mehr und mehr zu spüren bekamen. Nun wehrt sich dieser Planet, seine Natur wehrt sich, mit dem ganzen Rest der ihr noch verbliebenen Kräfte, mit den kleinen wirksamen “Geschützen”, die diese wunderbare Schöpfung hervorbringen kann…Viren.

„Von der Umwandlung aller Begriffe. Und meiner.“ weiterlesen

Das humoristische Gymnasium zu Kleve.

Enso 1

Ich war also wieder mittendrin. Wo ich doch hatte aufhören wollen damit, Steine zu kloppen, um an einer Plastik zu arbeiten, die unsichtbar war. Ich hatte doch nur noch schöne Geschichten schreiben wollen, phantastische Geschichten oder Geschichten für Kinder, alles alles, aber keine Gesellschaftskritik mehr, keine Politik, wollte nicht mehr bewegt sein von der Welt und auch nichts mehr in ihr bewegen. Ich wollte im Garten arbeiten, allein, schweigend, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Ein Bier zum Feierabend. Und Nachts wollte ich tief und traumlos schlafen. Das war es, was ich wollte. Dann kam Corona und setzte meinem schönen Plan eines niegelnagel neuen Lebens, voller guter Vorsätze, die Krone aus Pappmaschee und ne Maske aus Baumwolle auf. Nee, so hatte ich mir das wirklich nicht vorgestellt. Und ich? Ich hatte, von mir selber unbemerkt, den Anker gelichtet, die Segel gehisst, war hinaus auf die offene See. Ich, die von einem Leben hinter dem Deich geträumt hatte, hatte sich eingeschifft und wieder Kurs auf Neuland genommen, lebte schon wieder mein altes, vertrautes und so unruhiges Freibeuterleben…
Davon nachher mehr, jetzt gibt es für mich erstmal ein spätes Frühstück. Und für Sie ein Frühstücksgespräch.

Donnerstag, 16. April 2020.

Meine Schreibtischblume der Woche.

Moin, die Sonne scheint schon wieder schön, Himmel blau, Wind still, Luft feucht. Ich bin von den vergangenen Wochen an der Tastatur doch sehr erschöpft und überlege, ob ich mir nicht mal einen Tag frei gebe, aber eigentlich gibt es da gar nichts zu überlegen. Ich muß zwar nicht auf andere Gedanken kommen, mental gehts mir gut, aber ich brauch mal mehr Luft und Sonne… Gestern gabs ja auch einen gewaltigen Sieg der Vernunft, da darf man sich drüber freuen. Und was für ein “Auftritt” dann, von Laschet in den Tagesthemen. Der Mann war ja wie ausgewechselt. Die Kleinsten zurück in die Aufbewahrungsanstalten holen, nein, das wollte er nicht – das war die Bildungsministerin (FDP). Die wird sich bedanken, bei soviel Loyalität. Beim Zurückrudern zeigte er nahezu Leidenschaft, das Kanzleramt immernoch fest im Blick. Er braucht sich ja nun auch nicht mehr so schnell profilieren, hat ja jetzt Zeit bis Dezember…

Hupps. Die Zeitung. hätt ich fast vergessen.

Frühjahrsmüdigkeitsanfall. Frau Müller hat alles verschlafen.

Ich bin grade erst aufgewacht. Der Nachmittag ist rum, der Abend bricht an, der Showdown vorbei, Laschet hat ihn verloren (Yepp!) und ich? Hab das alles verpennt. Schön wars, das Schläfchen, aber nu is der Tach rum… Mir bleibt jetzt nichts mehr zu tun, als wach zu werden und Ihnen eine Gute Nacht zu wünschen – wir sehen uns morgen, in alter Frische. Schlafen auch Sie so wohl….

Der Herr Laschet und seine Berater …

Mein Welti. Kein Original

Und? Haben Sie es gemacht? Mal nachgeschaut, wer da so in des Laschets “eigenem” Expertenrat so sitzt? Und wie er selbst sich positioniert hat? Und haben Sie sich danach die Tüte Chips geschnappt und der Entwicklung zugeschaut? Dann sind sie ja nicht mehr überrascht über das, was gestern passierte, was Herr Laschet fix hinausposaunte in die Welt, auf dass ihm “El Marco” Söder nicht noch einmal die Show stehle, heute…

„Der Herr Laschet und seine Berater …“ weiterlesen

Bei uns im Norden. Das Lied zum Tage.

Alles wird gut, meine Lütte….

Ich habe in dieser seltsamen Zeit eine neue Freundin gefunden. Wir haben uns nie gesehen, doch liebgewonnen. Wir schreiben und telefonieren, mehr ist ja nicht drin. Sie hat mir heute früh eine mail geschreiben, mit einem Lied, das ich noch nicht kannte. Ich möchte es mit Ihnen teilen. Vielleicht kennen Sie es auch noch nicht.
Drehen Sie laut auf.

Und dann leg ich Ihnen noch ne Zeitung hin. Lesenswert. Sehr lesenswert. Auch von den eingefügten Links sollten Sie Gebrauch machen. Danke, Margarete Stokowski.