Teatime. Post von der Pressestelle.

Die habens hier nicht so mit Schildern. Suchen Sie sich einfach eines aus. Ich nehme immer das von der Gewässeraufsicht.

Es hätte ja auch ein schöner Tag werden können, mit einem ganz normalen “Feierabend”. Aber ich musste natürlich mal wieder Fragen stellen…Heute waren es diese: Hallo Herr #Behörde4
Ich erarbeite gerade noch den Fragenkatalog, der Ihnen zu Beginn der kommenden Woche voraussichtlich zugehen wird. In diesem Zusammenhang habe ich Fragen, die ich mir vorab zu beantworten bitte:
Wieviele laufende Meter Zaun sind bei der jetzigen Sperrung verbaut worden, wieviele Tore und was hat diese Maßnahme bis heute insgesamt gekostet?
Wer hat die Maßnahme wann angeordnet, von wem wurde sie durchgeführt und aus welchem Etat werden die Kosten gezahlt ? Mit freundlichem Gruß Mimi Müller
Kaum dass ich mir meinen Tee gemacht hatte und gerade dabei war die Füße hoch zu legen, bekam ich Antwort. Und zwar diese…

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Zwischenstand Akte Tarpenbek

Ich habe den Vormittag mit Telefonieren und Mailen verbracht. Parteienvertreter, Regionalausschussmitglieder, Pressestelle, nun nehme ich Kurs auf den Hauptausschuss. Das einzige Gremium, das überhaupt noch tagt…
Ich kann Ihnen sagen, dass das alles immer abenteuerlicher wird und mehr und mehr Fragen aufwirft. Sobald ich erste Antworten habe, erfahren Sie sie. Jetzt bringe ich die “Mühen der Ebene” dieses Vormittages hinter mich. Und esse was…

Von Fiktionen und Analogien. Offene Worte. Im Land der Amtsschimmelreiter geäußert.

Kein Amtsschimmel. Mein Hottemax ist beflügelt.

Eine Einlassung aber heute doch noch zur “Akte Tarpenbeck” und dass man mich an die Pressestelle verwiesen hat. Sie wissen schon, diese “Fiktion”.
Nun ist das ja so, und das habe ich auch gesprächsweise in der Pressestelle schon angemerkt, dass es andere Blogger gibt, die Klage geführt haben, weil sie als “Presseorgan” angesehen werden wollten. Mit Urteil v. 31.5.2016 (Az. Au 7 E 16.251) stellte das AG Augsburg fest, dass der Blog kein Presseorgan ist und dem Autor des Blogs somit kein presserechtlicher Auskunftsanspruch zusteht. Dieser Blog war sogar Teil einer Zeitung, der Blogger war Journalist…
Ich bin der Auffassung, dass man dadrüber mal nachdenken kann. Kann, aber nicht muss. Und ich will das auch nicht länger. Ich möchte “der Behörde” lieber folgendes schreiben:

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Post von der Pressestelle. Und ein Antwortschreiben. Betrifft: Tarpenbek

Der Himmel über Langenhorn. Heute.

Ich habe am frühen Abend eine mail von der Pressestelle bekommen. Die stell ich hier jetzt nicht rein, wenn Sie das wollen, dann geben Sie Bescheid. Sie ist nicht sonderlich interessant, auch nicht sehr humorvoll, und den Inhalt können Sie ohnehin meinem Antwortschreiben entnehmen. Das habe ich soeben fertig und stell es Ihnen hier ein. Später versende ich es, ich will nochmal lektorieren. Paar Kommas hier, paar Tippfehler da…Soweit ich dazu um diese Zeit noch fähig bin. Ich wünsch uns allen eine Gute Nacht.

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Frau Müller und die vorzügliche Behandlung.

Auf dem Wege zur Tarpenbek.

Mein Morgen war, für einen Wochenanfang, gar nicht mal so schlecht und einigermaßen kurzweilig. Es wird Sie nicht weiter wundern, daß ich Ihnen noch nichts “substanzielles” mitteilen kann. Zunächst versuche ich ja immernoch zu verdeutlichen, daß ich keine Journalistin bin, sondern eine bloggende Bürgerin. Nun sieht man das im Bezirksamt wohl so: ich “veröffentliche”, also bin ich. Und deshalb spricht nicht der Sachbearbeiter oder federführend Verantwortliche mit mir – sondern die Pressestelle sei zuständig. Sowas nennt man im Rechtswesen eine “Fiktion”. Beispiel:
Schwimmordnung (…)
§ 8 Mittwoch ist Frauenbadetag. Der Aufenthalt ist nur Frauen gestattet.
§ 9 Der Bademeister ist eine Frau im Sinne dieser Verordnung.

Auf unseren Fall bezogen bin ich, nach Auffassung (auch) des Pressesprechers, wie eine Journalistin zu behandeln, auch wenn ich keine bin, und zwar, weil ich “veröffentliche”.
Ein “normaler” Bürger macht so etwas nicht.
Dagegen steht meine Auffassung: Ein “normaler” Bürger teilt ebenfalls die Informationen, die er über einen Vorgang hat, wenn sie auch andere betreffen. Beispiel: Auf der Strasse gibt es eine Baustelle, keiner weiß warum. Einer ruft beim Amt an, erfährt es und informiert die Nachbarn. Der Unterschied liegt hier einzig darin, dass eine große Anzahl von Nachbarn mitbetroffen ist und ich nicht mit jedem über den Gartenzaun reden kann. Deshalb bediene ich mich eines “modernen” Kommunikationsmittels: meines Blogs. Ich versuche von einer Behörde Informationen zu bekommen und dieses Wissen gebe ich weiter. Ich bin eine Bürgerin wie jede andere auch, ich schreibe ein Internet-Tagebuch über meinen Alltag, meine Arbeit und mein Leben in Langenhorn. Ich bin die, die immer wieder gewünscht wird: Eine mündige Bürgerin. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und als solche möchte ich von den mir zustehenden Informationsrechten Gebrauch machen.

Genug für heute. Feiertagsarbeit ist … na ? Was?

Heute auf meinem Schreibtisch.

Sie sind jetzt auf dem Stand der Dinge. Und der ist so, daß von den Verantwortlichen für die Wege-Sperrung niemand mit mir reden will. Man verweist mich an einen “Pressesprecher“, trotz meines Hinweises, daß ich eine Bürgerin bin und mich mit einem Auskunftsersuchen zu Recht an die zuständige Fachabteilung gewendet habe. Natürlich ahne ich, warum man das nur allzugern so handhaben möchte. Und ich bin damit nicht einverstanden. Doch das werde ich Ihnen heute nicht mehr darlegen könne. Ich stehe mit den Hühnern auf und bin jetzt müde. Morgen. Morgen ist auch noch ein Tag. Für heute verabschiede ich mich von Ihnen. Nicht ohne Grüße an Neuhinzulesende aus Thür/Eifel zu senden. Auch da kämpfen Bürger für sich, wie ich auf meiner Internet-Weltreise gesehen haben. Die wollen nämlich in ihrer Heimat begraben werden können – und gehen dafür ganz ungewöhnliche Wege. Ich wünsche Ihnen einen noch einen sehr angenehmen Abend. Und bedanke mich von Herzen für Ihren großen Zuspruch. Alles wird gut! Wenn wir es wollen…

Fleißig, fleißig. Es fließt viel Wasser die Tarpenbek herunter…

Die Tarpenbek. Und, man mag es kaum glauben, 2 saubere Schilder. Und die hier, in Langenhorn.

Alle interessierten “Tarpenbek-Retter” bitte ich, sich mal kurz hiermit vertraut zu machen. Dauert nicht lang, Überblick verschaffen reicht. Ich schrieb es an anderer Stelle schon einmal: Es ist wichtig, sich mit solcherlei Wissen zu bewaffnen, wenn man sich ins Mühltal der Bürokratie begibt. Das liegt direkt hinter dem Gesetzesdschungel, und da müssen wir durch. Und in dem hausen die Paragraphenreiter, deren Sprache man schon verstehen sollte. Auch wenn man selbst nur auf der Durchreise ist…Sie haben in mir eine recht taugliche Pfadfinderin und eine erfahrene Reiseführerin in derartigen Krisengebieten, also brauchen Sie sich nicht zu sorgen: Ich bring uns da schon durch…

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